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Monatlicher Zuschuss für europäische Praktika

Erasmus+ Stipendium

Das Erasmus+ Programm fördert auch Praktika ab zwei Monaten im europäischen Ausland und ist der einfachste Weg, ein Auslandspraktikum in Europa zu finanzieren. Ihr Praktikum müssen Sie in der Regel individuell organisieren, aber eine Unterstützung während der Suche nach einem Praktikum, erhalten Sie vom Referat Internationales.

Covid-19 / virtuelle Praktika

Praktika können zur Not zuerst virtuell starten, falls die Pandemie einen Start im Ausland nicht zulässt. Stellen Sie vor dem virtuellen Praktikumsbeginn einen Erasmus+ Antrag, um dann bei einer eventuellen Ausreise noch eine Förderung nach den länderspezifischen Tagessätzen zu erhalten (inkl. Quarantäne-Zeitraum).
Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQs. Lesen Sie zum Thema Covid-19 auch die FAQs vom DAAD.

Erasmus+ und Brexit

Praktika in Großbritannien können noch gefördert werden! Allerdings gelten abweichende Förderhöhen und Bedingungn. Beachten Sie die Informationen zum Aufenthaltsstatus für Praktikant*innen, die ab sofort gelten.

Eckdaten

Eingeschriebene Stu­die­ren­de (auch ausländische Stu­die­ren­de) der TU Dort­mund vom 1. Studienjahr bis zur Promotion können sich bewerben.

Sogar Graduierte können nach Abschluss des Studiums gefördert werden (siehe FAQs).

zwei Monate (60 Tage) bis zwölf Monate (360 Tage) ohne längere Unterbrechungen.

Dabei spielt der Aufenthaltszeitraum (Anreise, Abreise, etc.) keine Rolle - nur die Zeit zwischen Ihrem ersten und letzten Arbeitstag zählt. Nur vollständige Monate werden gefördert: Wenn Sie z.B. 5 Monate und 20 Tage im Praktikum sind, erhalten Sie für höchstens 5 Monate eine Förderung.

Falls das Praktikum eine Dauer von unter zwei Monaten hat, wäre eine Bewerbung über PROMOS möglich.

Sowohl Pflicht- als auch Freiwilligenpraktika wer­den ge­för­dert, solange Sie in Vollzeit arbeiten. Praktika können bei Un­ter­neh­men im öf­fent­lichen oder privaten Sektor, Hochschulen, Schulen oder Stiftungen stattfinden.

Praktika bei EU-Ein­rich­tun­gen oder bei Ein­rich­tun­gen, die EU-Programme verwalten, sind nicht förderfähig.

Das Referat Internationales unterstützt bei der Suche nach einer Praktikumsstelle mit länderspezifischen Links und Informationen sowie mit einer Moodle-Seite, wo Sie aktuelle Ausschreibungen und Informationen relevant zu Ihrem Studiengang finden.

Auf den Seiten des DAADs sind weitere Informationen zum Erasmus+ Programm sowie eine Datenbank für europäische Praktikumsstellen.

Stipendienhöhe

Bitte beachten Sie, dass wir uns im akademischen Jahr 2021/22 in einem Wechsel der Programmgenerationen befinden. Diese Informationen könnten sich im Laufe des akademischen Jahres ändern.

Sie erhalten, unabhängig von der mit der Praktikumseinrichtung vereinbarten Vergütung, einen monatlichen Zuschuss, nach den von der EU festgelegten Ländergruppen (LG):

  • LG 1: 600 EUR (Start ab 1/2022 bis 7/2022)  |  750 EUR (Start ab 8/2022)
    Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden
  • LG 2: 540 EUR (Start ab 1/2022 bis 7/2022)  |  690 EUR (Start ab 8/2022)
    Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien,  Zypern
  • LG 3: 480 EUR (Start ab 1/2022 bis 7/2022)  |  640 EUR (Start ab 8/2022)
    Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ungarn
  • Großbritannien: 555 EUR (bis ca. WiSe 22/23)  |  Förderhöhe danach wird noch bekannt gegeben
    Praktika in Großbritannien können  noch über Erasmus+ gefördert werden. Beachten Sie bitte die Informationen zum Aufenthaltsstatus unter den FAQs)

Auch die Überseegebiete dieser Länder sind förderfähig.

Beachten Sie, dass möglicherweise nur ein Teil Ihres Gesamtaufenthaltes gefördert wird.

Aufenthalte mit Beginn bis 7/2022:

Für Stu­die­ren­de mit Behinderung (ab GdB 20) oder chronischer Erkrankung und Stu­die­ren­de, die ein Kind mit ins Ausland nehmen müssen, gibt es eine Sonderförderung. Setzen Sie sich mit uns frühzeitig dafür in Ver­bin­dung.

Für Aufenthalte in Großbritannien gelten andere Bedingungen und Raten. Setzen Sie sich mit Laura Hope in Verbindung, um weitere Informationen zur möglichen Sonderförderung für Großbritannien zu erhalten.   

Aufenthalte ab 8/2022: Social Top Ups für Studierende mit geringeren Chancen

Mit dem Programm Erasmus+ sollen „Chancengleichheit und gleicher Zugang, Inklusion, Vielfalt und Fairness bei allen Programmaktionen gefördert werden. Im Mittelpunkt dieser Ziele stehen die Organisationen und Menschen mit geringeren Chancen selbst." Studierende mit geringeren Chancen werden mit einem zusätzlichen Zuschuss in Höhe von 250 EUR/Monat (zu jedem förderfähigen Monat) gefördert. 

Für alle Praktikumsaufenthalte mit einem Startdatum ab August 2022 gelten die folgenden Kategorien für einen Social Top Up:

Lesen Sie bitte die Informationen zu den genauen Bedingungen durch und reichen Sie mit Ihrer Bewerbung die Ehrenwörtliche Erklärung ein, wenn eine oder mehrere Kategorien auf Sie zutreffen.

Ausgenommen sind Aufenthalte in Großbritannien.

Gestalten Sie Ihre Hin- und Rückreise umweltfreundlicher und Sie werden belohnt: Eine einmalige Pauschale in Höhe von 50 EUR und ein zusätzlicher Sonderzuschuss für bis zu 4 Reisetage kann für „grünes Reisen" beantragt werden.  Für die Reisetage gelten die Tagessätze für die jeweilige Ländergruppe. Das Formular für die Beantragung der Sonderförderung finden Sie in den Bewerbungsunterlagen.

Dieser Sonderzuschuss wird nicht für Aufenthalte in Großbritannien vergeben.

Bewerben Sie sich bis zu einem Monat vor Praktikumsbeginn

Zum Bewerbungsportal

© Jane Artmann​/​TU Dortmund

Bewerbung und Ablauf

Bewerbungen sind laufend möglich, allerdings muss die Bewerbung mindestens einen Monat vor Praktikumsbeginn eingereicht werden. Kurzfristiger eingereichte Bewerbungen können aber ggf. auch berücksichtigt werden.

Für Praktika in Großbritannien empfehlen wir, aufgrund der Visumsbeantragung, eine Bewerbung etwa vier Monate vor Praktikumsbeginn. Beachten Sie bitte die zusätzlichen Bewerbungsunterlagen.

Aufgrund der begrenzten Mittel empfehlen wir eine frühzeitige Bewerbung!
Eine Bewerbung ist jedoch erst möglich, wenn Sie bereits eine Praktikumseinrichtung gefunden haben.

Sie erhalten innerhalb von zwei Wochen vom Referat Internationales eine Rückmeldung über Ihre Bewerbung.

Bei verspätet eingereichten Bewerbungen im laufenden akademischen Jahr kann es ggf. dazu kommen, dass Ihnen keine finanzielle Förderung zugesagt werden kann. Eine Aufnahme ins Erasmus+ Programm ist allerdings auch ohne finanziellen Zuschuss möglich, um von den Vorteilen vom Erasmus+ Status zu profitieren.

1. Füllen Sie das Online-Bewerbungsformular aus:  Deutsch  / English 

2. Laden Sie die folgenden Dateien im Bewerbungsportal hoch:

  • Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Learning Agreement
    Ihre Fakultät ist für die Unterzeichnung Ihres Learning Agreements. Fragen Sie beim Referat Internationales nach, wenn Sie nicht wissen, wer in Ihrem Fall unterschreiben soll. 
  • Lebenslauf (Deutsch oder Englisch)
  • Notenspiegel (Alle Leistungen im Studium, Bachelor- und Master-Niveau)
  • Motivationsschreiben (1 Seite, Deutsch oder Englisch)
  • Aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
  • Für eine zusätzliche Förderung (Green Travel oder  Social Top Up): Ehrenwörtliche Erklärung
  • Bei Graduiertenpraktika: Nachweis der Exmatrikulation (kann auch nachgereicht werden)
  • Bei Studierenden, die bereits eine Erasmus Förderung erhalten haben: Bescheinigung über den genauen Zeitraum der Erasmus Förderung(en)
  • Bei Praktika in Großbritannien: Versuchen Sie, alle Unterlagen für die Beantragung des Certificate of Sponsorship zum Zeitpunkt der Bewerbung beisammen zu haben, damit der Antrag schneller abgeschickt werden kann. Sie erhalten allerdings auch mit der Erasmus+ Zusage weitere Informationen dazu.

3. Senden Sie anschließend das Online-Bewerbungsformular zusammen mit dem Learning Agreements per E-Mail an Laura Hope.

Akademische Leistungen, Motivation für das Praktikum und bisheriges Engagement sind bei begrenzten Erasmus+ Mitteln wichtige Faktoren für die Auswahl. Aber generell stehen die Chancen auf die Förderung bei vollständigen Bewerbungsunterlagen gut.

Ein Studierender, der Staatsangehöriger eines am Erasmus+ Programm teilnehmenden Landes ist und an der TU Dortmund studiert, kann über das Erasmus+ Programm einen Aufenthalt im Heimatland absolvieren; allerdings haben solche Bewerbungen bei begrenzten Mitteln die geringste Priorität.

Ein Rechtsanspruch auf eine Erasmus+ Förderung besteht nicht! Aufgrund der begrenzten Mittel wird bei einer erfolgreichen Bewerbung ggf. nur ein Teil Ihres Aufenthaltes mit einem Zuschuss gefördert. Ihr Status als Erasmus+ Praktikant*in bleibt trotzdem für die gesamte Dauer Ihres Praktikums.

Bitte beachten Sie, dass wir uns im akademischen Jahr 2021/22 in einem Wechsel der Programmgenerationen befinden. Diese Informationen könnten sich im Laufe des akademischen Jahres ändern.

Vor Praktikumsbeginn

Innerhalb von 2 Wochen nach Einreichung der Bewerbung erhalten Sie eine Rückmeldung per E-Mail vom Referat Internationales.

  • Grant Agreement (im Referat Internationales abgeben)
    Per Post wird Ihnen die Fördervereinbarung, „Grant Agreement“ , geschickt. Die Förderhöhe und alle Bedingungen für das Praktikum werden hier festgelegt. Ein Exemplar geben Sie unterschrieben und im Original im Referat Internationales vor Beginn des Praktikums ab.
    Hier tragen Sie die Informationen zu Ihrem Versicherungsschutz für den Auslandsaufenthalt ein (siehe dazu die FAQs).
  • OLS Sprachtest 1 
    Sie erhalten einen Link zu einem Sprachtest, den Sie vor Ihrem Auslandsaufenthalt absolvieren müssen. Ausgenommen sind Muttersprachler*innen.
  • Optional: OLS-Sprachkurs
    Sie erhalten nach dem Sprachtest Zugang zu einem optionalen Online-Sprachkurs und können sich damit auf den Alltag im Gastland vorbereiten.

Zum Praktikumsbeginn

Wenn das Grant Agreement eingereicht und der OLS-Sprachtest 1 absolviert wurde, erhalten Sie zum Beginn des Praktikums Ihre erste Stipendienrate (80% der Gesamtförderung).

Zum Thema Reisesicherheit

Die Entscheidung über die Durchführung von Reisen in Ri­si­ko­ge­biete liegt bei den Geförderten und den entsendenden Hoch­schu­le unter Beachtung der Regelungen des Erasmus+ Programms, hochschulinterner Strategien und des jeweiligen Krisenmanagements. Dies beinhaltet auch, dass Sie sich vor dem Antritt eines Auslandsaufenthalts auf der Seite des Auswärtigen Amtes über die aktuelle Situation im Gastland informieren und sich mit dem Referat Inter­natio­nales absprechen müssen. Beachten Sie auch diese wichtigen Hinweise vom DAAD zur Sicherheitsvorsorge.

Bitte beachten Sie, dass wir uns im akademischen Jahr 2021/22 in einem Wechsel der Programmgenerationen befinden. Diese Informationen könnten sich im Laufe des akademischen Jahres ändern.

Nach Ende des Praktikums müssen Sie innerhalb von 30 Tagen folgende Schritte online abschließen (Sie erhalten für beide einen Link):

  • OLS-Sprachtest 2
  • EU-Umfrage

und die folgenden Unterlagen einreichen:

  • Bestätigung über den Praktikumszeitraum (entweder als Learning Agreement - After the Mobility oder als Praktikumszeugnis)
  • Erfahrungsbericht und Einverständniserklärung
    (Vorlage in der Checkliste für Auslandsaufenthalte)
  • Nachweis über die erfolgte Anerkennung des Praktikums
    Falls der Aufenthalt der Anfertigung einer Abschlussarbeit diente, können Sie diese Vorlage nutzen (Handreichung).
  • ggf. Immatrikulationsbescheinigung(en) für den gesamten Praktikumszeitraum
  • ggf. Nachweise über grünes Reisen (z.B. Zug- oder Busfahrkarten,  Erklärung/Unterschriften von Mitreisenden bei Carpooling) 

Die Unterlagen können per E-Mail an Laura Hope bzw. über Sciebo geschickt werden.

Erst nach der Abgabe aller Unterlagen erhalten Sie die letzte Rate (20%) Ihres Stipendiums.


FAQs

Ja! Sowohl Pflicht- als auch Freiwilligenpraktika werden gefördert. Die Anerkennung/Dokumentation wird im Learning Agreement for Traineeships vereinbart. Beachten Sie bitte, dass auch für freiwillige Praktika eine Form der Anerkennung notwendig ist und nach Abschluss des Praktikums nachgewiesen werden muss (zum Beispiel ECTS, Eintrag als Zusatzleistung ins Transcript of Records).

Falls Ihre Fakultät Ihr freiwilliges Praktikum nicht anerkennen kann, ist eine Förderung über Erasmus+ nicht möglich. In diesem Fall wäre eine Bewerbung über PROMOS möglich.

Praktika können bei Un­ter­neh­men im öf­fent­lichen oder privaten Sektor, Hochschulen, Schulen oder Stiftungen stattfinden.

Folgende Praktika sind nicht förderfähig:

  • bei EU Institutionen und andere EU Ein­rich­tun­gen einschließlich spezialisierter Agenturen (in dieser Liste).
  • bei Ein­rich­tun­gen, die EU Programme verwalten (zum Beispiel Nationale Agenturen), um Interessenskonflikte oder Dopplefinanzierungen zu vermeiden
  • allgemeiner Kunden-Support, Auftragsabwicklung, Dateneingabe, Bürotätigkeiten


Ein besonderer Schwerpunkt wird auf digitale Kompetenzen (digital skills) gelegt, da diese für alle Berufsprofile auf dem gesamten Arbeitsmarkt zunehmend wichtiger werden. Unter digital skills können beispielsweise folgende Aktivitäten gefördert werden:

  • digitales Marketing (zum Beispiel Social Media Management, Web-Analyse)
  • digitales graphisches, mechanisches oder architektonisches Design
  • Entwicklung von digitalen An­wen­dungen, Gestaltung von Web­seiten
  • Installation, Wartung und Verwaltung von IT-Systemen
  • Cyber-Si­cher­heit
  • Auswertung von Daten
  • Programmierung und Training von Robotern und künstlicher Intelligenz

Für alle Länder, die sich nicht am Erasmus+ Programm beteiligen können Sie einen Antrag auf einen Fahrtkostenzuschuss über PROMOS stellen. Leider gibt es im Rahmen des PROMOS Stipendienprogramms keinen monatlichen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten, nur den Fahrtkostenzuschuss.

Für die Schweiz: Ggf. können Sie über eine schweizerische Hoch­schu­le gefördert werden. Über die Möglichkeit, Ihr Praktikum zu sponsern und fördern, entscheidet die jeweilige Hoch­schu­le. Weitere Informationen dazu finden Sie beim Swiss-European Mobility Programme (SEMP).

Eine wiederholte Förderung in Erasmus+ ist möglich: Unabhängig von Art und Anzahl der Mobilitätsaktivitäten kann eine Person für Erasmus+ Auslandsaufenthalte (Studium bzw. Praktikum) insgesamt bis zu zwölf Monate pro Studienzyklus (Bachelor, Master, Promotion) gefördert werden.

Beispiele für einen Studienabschnitt:

  • 6 Monate Studium und 6 Monate Praktikum oder
  • insgesamt 3 Praktika für jeweils 4 Monate 

Falls Sie Ihre 12 Monate im aktuellen Bildungsabschnitt schon verbraucht haben, wäre eine Bewerbung über PROMOS möglich.

Ja! Graduiertenpraktika sind auch nach der Ex­ma­tri­ku­la­tion möglich: Absolvent*innen können für Erasmus+ Praktika gefördert werden, wenn sie von der TU Dort­mund innerhalb ihres letzten Studienjahres für eine Förderung ausgewählt wurden und das Aus­lands­prak­ti­kum innerhalb eines Jahres nach Beendigung  der entsprechenden Studienphase durchführen und abschließen. Graduierte müssen während des Praktikums exmatrikuliert sein. Als Nachweis der Ex­ma­tri­ku­la­tion gilt hier die Exmatrikulationsbescheinigung, das Abschlusszeugnis oder eine Bescheinigung der Hoch­schu­le, dass alle Studienleistungen erbracht wurden.

Die Laufzeit des Praktikums wird auf die maximal zwölf Monate je Studienphase angerechnet. Wurde zum Beispiel im Bachelor bereits ein Studienaufenthalt von acht Monaten absolviert, so bleiben nur vier Monate für ein Graduiertenpraktikum nach dem Bachelorabschluss. 

Wenn Sie kurz vor Studienabschluss stehen und  sich für ein Graduiertenpraktikum interessieren aber Sie haben noch keine Praktikumsstelle gefunden, nehmen Sie bitte vor der Ex­ma­tri­ku­la­tion Kontakt mit uns auf, um sich über den Bewerbungsablauf zu informieren.

Erasmus+ Geförderte erhalten Zugang zum Online Language System (OLS) der Europäischen Union. Über dieses Portal absolvieren Sie vor und nach Ihrem Praktikum einen Sprachtest, damit Sie sehen können, wie sich Ihre Sprachkenntnisse im Laufe des Aufenthaltes verbessert haben.

Nach Abschluss des ersten Tests erhalten Sie je nach Ergebnis den Zugang zu einem optionalen Online-Sprachkurs.  Dieser Sprachkurs ist kostenlos und besonders im Alltag hilfreich, wenn zum Beispiel die Landessprache eine andere als die Arbeitssprache ist. Sprachtests und -kurse (mindestens für das A1 Niveau) werden für alle 24 Sprachen der Europäischen Union angeboten.

Deswegen: Je früher Sie sich bewerben, desto früher erhalten Sie den Zugang zum Sprachenportal und können Ihre Sprachkenntnisse verbessern.

Voraussichtlich im Sommer 2022 wird das OLS System abgeschaltet, aber ein neues System wird künftig eingeführt. Falls der Wechsel Sie betrifft werden Sie weitere Informationen dazu geschickt bekommen. 

Ja! Bewerben Sie sich trotzdem. Wenn das Budget ausreicht können wir das Praktikum ggf. trotzdem noch fördern. In diesem Fall sollten Sie zusätzlich zum Bewerbungsformular und Learning Agreement auch eine formlose Vollmacht per E-Mail einreichen. Die bevollmächtigte Person sollte Ihr Grant Agreement (Fördervereinbarung) für Sie unterschreiben und zurück an das Referat Internationales senden dürfen.

Alternativ können alle Unterlagen zu Ihnen ins Ausland geschickt werden: Geben Sie uns dafür Ihre ausländische Adresse.

Das Grant Agreement muss im Original unterschrieben und wieder abgegeben werden. Keine Kopien/Scans werden akzeptiert. Erst nach Erhalt des von Ihnen unterschriebenen Grant Agreements wird die erste Rate Ihres Stipendiums ausgezahlt. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass Sie das Stipendium deswegen erst nach Praktikumsbeginn erhalten werden.

Au Pair Aufenthalte werden nur gefördert, wenn die Vermittlung und Betreuung (besonders im Hinblick auf die Qualität der akademischen Erfahrung) über eine Agentur läuft.

Bitte beachten Sie, dass nur Vollzeit-Praktika gefördert werden. Wenn Sie ein Schulpraktikum absolvieren, sollten deswegen auch die Vor- und Nachbereitungszeiten Ihrer Unterrichtsstunden und ggf. auch die Arbeitsstunden für Leitung von schülerischen AGs im Learning Agreement angegeben werden. Geben Sie bitte deswegen nicht nur die Unterrichtsstunden an.

Ihr Learning Agreement wird von Ihnen, von der Praktikumseinrichtung und von Ihrer Fakultät unterschrieben. Die zuständige Person in Ihrer Fakultät ist die Person, die in Ihrem Fall über die Anerkennung des Praktikums für Ihren Studiengang entscheiden darf und deswegen können das unterschiedliche Personen in der Fakultät sein: Praktikumsbeauftragte, Betreuer*in von der Abschlussarbeit oder das Dekanat. Wenn Sie nicht wissen, an wen Sie sich wenden sollen, können Sie beim Erasmus+ Fakultätskoordinierenden Ihrer Fakultät nachfragen oder sich an das das Referat Internationales wenden.

Falls Ihre Fakultät Ihr freiwilliges Praktikum nicht anerkennen kann, ist eine Förderung über Erasmus+ nicht möglich. In diesem Fall wäre eine Bewerbung über PROMOS möglich.

Für das Absolvieren der Praktika in einigen Ländern (insbesondere Frankreich, Italien, Polen, Spanien) ist es für die Praktikumseinrichtung üblich, eine Vereinbarung zwischen Studierenden, Hochschule und Arbeitgeber abzuschließen. Da es länderspezifische Anforderungen an diese Vereinbarung gibt, bietet die TU Dortmund keine Vorlage an. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Praktikumseinrichtung nach einer Vorlage. Zur Abwicklung der Vereinbarung und für die Bearbeitung in dreifacher Ausführung, sowie bei Fragen, wenden Sie sich an Laura Hope.

Sie müssen vor Beginn des Praktikums (nicht zum Bewerbungszeitpunkt) nachweisen, dass Sie über ausreichenden Versicherungsschutz verfügen. Bei Ihrem Versicherungsschutz ist insbesondere darauf zu achten, dass Leistungsschutz bei Ausreise in Gebiete mit einer Reisewarnung und in Pandemiefällen besteht.

Wir empfehlen die DAAD-Gruppenversicherung für alle Erasmus+ Teilnehmer*innen. Bitte beachten Sie, dass die DAAD-Gruppenversicherung keine Vermögensschäden absichert (nicht vorgeschrieben).

Folgende Versicherungen sind verpflichtend:

  • Kranken­ver­sicherung (einschließlich Rückführung aus dem Ausland und Abdeckung von Pandemiefälle)
  • Haftpflichtversicherung (ggf. Berufs- und Privathaftpflicht)
  • Versicherung für Unfälle und schwere Erkrankungen (einschließlich Voll- oder Teilarbeitsunfähigkeit)
  • ggf. Reiseversicherung (optional)

Darüber hinaus sollten Sie im Besitz einer europäischen Krankenversicherungskarte sein. Ihre europäische Krankenversicherungskarte finden Sie in der Regel auf der Rückseite Ihrer „normalen“ Versicherungskarte von der gesetzlichen Krankenversicherung. Beachten Sie hierzu die Informationen zum Leistungsumfang der Kostenerstattung.

Die Entscheidung über die Durchführung von Reisen in Ri­si­ko­ge­biete liegt bei den Geförderten und den entsendenden Hoch­schu­le unter Beachtung der Regelungen des Erasmus+ Programms, hochschulinterner Strategien und des jeweiligen Krisenmanagements. Dies beinhaltet auch, dass Sie sich vor dem Antritt eines Auslandsaufenthalts auf der Seite des Auswärtigen Amtes über die aktuelle Situation im Gastland informieren und sich mit dem Referat Inter­natio­nales absprechen müssen. Beachten Sie auch diese wichtigen Hinweise vom DAAD zur Sicherheitsvorsorge.

Erasmus+ Mobilitäten können auch virtuell begonnen und – wenn möglich – etwas später physisch fortgesetzt werden. Eine Mobilität, welche physisch angetreten wird, auch wenn sie online im Gastland durchgeführt wird, erfährt eine reguläre finanzielle Förderung. Darunter fällt auch ein eventuell erforderlicher Quarantänezeitraum im Gastland.

Lesen Sie die FAQs vom DAAD zu diesem Thema.

Für Praktikant*innen ist im Rahmen des Erasmus+ Programms für einen Aufenthalt im Vereinigten Königreich ein Temporary Worker-Government Authorised Exchange visa (T5) erforderlich. Es ist ratsam, frühzeitig mit der Beantragung des Visums zu beginnen und davor schon alle Unterlagen für den Antrag gesammelt zu haben.

Ausgenommen sind nur Forschungsaufenthalte an britischen Hochschulen. In diesem Fall gelten die Regelungen für Studienaufenthalte (EU-Bürger*innen können bei Aufenthalten von unter 6 Monaten ohne Visum einreisen). Die Praktikumseinrichtung kann Ihnen sagen, ob ein Visum für Ihren Aufenthalt notwendig ist.

Um ein T5 Visum beantragen zu können, müssen die Teilnehmenden über ein sogenanntes Certificate of Sponsorship (CoS) verfügen, welches für Erasmus+ vom British Council ausgestellt wird (falls das aufnehmende Unternehmen das CoS nicht selbst ausstellen darf). Beim Certificate of Sponsorship handelt es sich um eine Referenznummer, die Informationen über die Stelle und die persönlichen Daten des Teilnehmenden enthält und ab dem Zeitpunkt der Ausstellung drei Monate gültig ist. Die Beantragung der Referenznummer ist vom Referat Internationales und nicht von den einzelnen Geförderten beim British Council einzureichen. Dieser Vorgang kann bis zu fünf Wochen in Anspruch nehmen, aber meist liegt die Entscheidung über das CoS (erst) ca. einen Monat vor Beginn des Praktikums vor.

Das CoS kann erst nach Abgabe der Erasmus+ Bewerbung beantragt werden. Beachten Sie dafür die zusätzlichen Unterlagen (Reisepass, englischer Leistungsnachweis, etc.), die per E-Mail bei Laura Hope eingereicht werden müssen. Bitte beachten:

  • Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate nach Ende des Praktikumsgültig sein.
  • Der Wortlaut zum Beispiel für den Praktikumstitel und die Praktikumsaufgaben muss in allen Unterlagen im CoS Antrag (Learning Agreement, Bescheinigung von der Praktikumseinrichtung, Antrag) übereinstimmen. 
  • Achten Sie darauf, ob Sie für Ihr Praktikum ein „Criminal Record“ einreichen müssen (z.B. bei einem Schulpraktikum).  In dem Fall reicht das einfache Führungszeugnis. 
  • Praktika im Gesundheitswesen, Gastgewerbe oder Tourismus sind nicht erlaubt und werden kein CoS erhalten. 

Der Visumsantrag kann nach Vorlage der Referenznummer aus dem Certificate of Sponsorship online ausgefüllt werden und kostet 244 britische Pfund (Vergünstigung von 55 britischen Pfund für manche Nationalitäten). Die Beantragung kann etwa vier weitere Wochen in Anspruch nehmen.

In der Kategorie Tier5 (GAE) gibt es keine Vorgabe zum Mindestgehalt. Allerdings ist auch geregelt, dass die Studierenden ihren Lebensunterhalt durch die Erasmus+ Förderung und/oder das Praktikumsgehalt nachweisen müssen und keine öffentlichen Leistungen beantragen dürfen.

Krankenversicherung

Wer über ein Visum verfügt, muss in der Regel zudem eine Immigration Health Surcharge für den Zugang zum NHS, dem öffentlichen Gesundheitsdienst, zahlen. Für Studierende beträgt die Gebühr 470 britische Pfund jährlich.

Kontakt

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.