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Sti­pen­di­en

Firmen erwarten oft Flexibilität und Spontaneität: Egal wie früh Sie die Praktikumssuche starten, kommt die Firmenzusage oft erst sehr kurzfristig. Des­we­gen wer­den in einigen Stipendienprogrammen für Auslandspraktika flexible Bewerbungsfristen an­ge­bo­ten.

Das Leben im Ausland kann teuer wer­den! Sie haben nicht nur die zusätzlichen Ausgaben für einen Flug, ein Visum und Aktivitäten am neuen Ort, sondern in vie­len Ländern diese Welt sind die Lebenshaltungskosten im Allgemeinen auch teurer als in Dort­mund. Machen Sie deswegen vom Anfang an ein genaues Budget, um keine bösen Über­rasch­ung­en zu bekommen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat detaillierte In­for­ma­ti­onen zu den Lebenshaltungskosten in allen Ländern der Welt.  

Wie teuer wird mein Auslands-aufenthalt?

Stipendienangebote der TU Dort­mund

Erasmus Sti­pen­dium

Das Erasmus Pro­gramm fördert nicht nur Studienaufenthalte sondern auch Praktika ab zwei Monate im eu­ro­pä­isch­en Ausland. Ihr Praktikum müssen Sie in der Regel individuell organisieren, aber eine Unter­stütz­ung wäh­rend der Suche nach ei­nem Praktikum er­hal­ten Sie vom Referat Inter­natio­nales. Da Be­wer­bun­gen bis zu ei­nem Monat vor Beginn des Praktikums angenommen wer­den, ist das Pro­gramm in der Regel der einfachste Weg, ein Aus­lands­prak­ti­kum in Europa zu finanzieren. 

PROMOS Sti­pen­dium

Im Rah­men von PROMOS, ei­nem vom DAAD und BMBF finanzierten Stipendienprogramm, wer­den Praktika ab sechs Wochen in ei­nem nicht am Erasmus teil­neh­men­den Land ge­för­dert. Aufgrund der et­was längeren Vorlaufzeit für Praktika in diesen Ländern wird eine Bewerbung etwa drei bis fünf Monate vor Praktikumsbeginn empfohlen. 

Stipendienberatung der TU Dort­mund

Auslandsaufenhalte wer­den auch im Rah­men von regulären Sti­pen­di­en ermöglicht. Wenn Sie dazu und zu anderen Stipendienprogrammen für Ihr Stu­di­um an der TU Dort­mund Fragen haben, wenden Sie sich an die Stipendienberatung der TU Dort­mund von der Zentralen Stu­dien­be­ra­tung.


Bildungskredite

Auslandsbafög kön­nen Sie für Praktika ab  eine Dauer von 12 Wochen beantragen, auch wenn Sie keine Inlandsförderung er­hal­ten. Allerdings müssen die Voraus­set­zun­gen für praxisbezogene Aus­lands­aufent­halte beachtet wer­den.

Die Darlehenskasse der Studierendenwerke (Daka) vergibt  zusätzlich zu ihren Studiendarlehen auch Darlehen speziell für Auslandssemester.

Die KfW-Bank bietet Studien- und Bildungskredite zu günstigen Konditionen, die auch für die Finanzierung eines Aus­lands­auf­ent­haltes genutzt wer­den kön­nen.

Das Centrum für Hochschulentwicklung ver­öf­fent­licht immer mal wieder einen Studienkredit-Test, in dem Studienkredite von privaten Anbietern verglichen wer­den.


Stiftungen und Stipendiendatenbanken

Diese Stiftungssuche umfasst Stiftungen mit eigener Internetpräsenz, die in Deutsch­land tätig sind und in den unten genannten Aufgabenbereichen Mittel bereitstellen. Diese Bereiche orien­tieren sich an den geltenden Abgabenrichtlinien (§ 51 ff. AO), wurden jedoch aus tech­nisch­en Gründen zusammengefasst. Sie er­hal­ten In­for­ma­ti­onen über die gemeinnützigen Aufgaben, Mög­lich­keiten der Antragstellung sowie Links zu den einzelnen Stiftungen.

Das 2001 gestartete Carlo-Schmid-Pro­gramm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und For­schung (BMBF) und der Robert Bosch Stiftung finanziert und vom DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes ge­mein­sam durch­ge­führt. Das Ziel des Pro­gramms - an­ge­bo­ten in zwei Programmlinien - ist es, Voraus­set­zun­gen und Chancen von qua­li­fi­zier­ten Stu­die­ren­den und Graduierten für eine spätere Tätigkeit im inter­natio­nalen Bereich zu verbessern. Bewerber kön­nen sich entweder

  1. in Eigeninitiative ein entsprechendes Praktikum suchen, das durch ein Sti­pen­dium un­ter­stützt wird (3-6 Monate),
  2. oder sich um eines der zahlreichen Praktikumsangebote bewerben, die das Pro­gramm ausschreibt (4-10 Monate).

Teilnehmer des Pro­gramms er­hal­ten ein monatliches Lebenshaltungsstipendium sowie eine Reisekostenpauschale. Zusätzlich zur finanziellen Unter­stütz­ung wird ein begleitendes Pro­gramm aus Sommerseminaren und Auslands- und Alumni-Ver­an­stal­tun­gen an­ge­bo­ten.

Die Bewerbungsfrist ist idR im Februar.

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Erklärvideo zum DAAD-Auswahlprozess

Als größte deutsche Förderungsorganisation für die in­ter­na­ti­o­na­le Hochschulzusammenarbeit vergibt der DAAD eine Vielzahl an Sti­pen­di­en für Stu­die­ren­de, wie zum Beispiel  das „Lehramt.International“ Sti­pen­dium für Schulpraktika oder Fahrtkostenzuschüsse für Praktika im Rah­men von Vermittlungsprogrammen des DAADs.

Die Stipendiendatenbank des DAAD zeigt Ihnen die Sti­pen­dien­pro­gramme, die für Sie in Fra­ge kämen.

FISITA bietet Stu­die­ren­den der In­ge­ni­eur­wis­sen­schaf­ten die Möglichkeit, sich für einen Reisekostenzuschuss für Übersee-Praktika zu bewerben. Förderfähige Praktika sind in der Automobilindustrie oder in Forschungsinstitutionen. Bewerber müssen Mitglieder in ei­nem FISITA-Verein (z.B. VDI) sein.

Bewerbungsfristen sind immer am 31. März und 31. Oktober.

Die Haniel Stiftung vergibt Sti­pen­di­en an deutsche Stu­die­ren­de und Graduierte in drei Stipendienprogrammen:

  • Aus­lands­stu­dium und Praktikum (Bewerbungsschluss: 15. November)
  • Kurzzeitstudium und Praktikum in Asien (Bewerbungsschluss: min­des­tens 3-4 Monate vor dem geplanten Aus­lands­auf­ent­halt)
  • Go East - Stu­di­um und Praktikum in Osteuropa (Bewerbungsschluss: min­des­tens 3-4 Monate vor dem geplanten Aus­lands­auf­ent­halt)

Die Heinrich J. Klein Förderstiftung verfolgt das Ziel der inter­natio­nalen und wis­sen­schaft­lichen Zu­sam­men­arbeit. Der Zweck der Stiftung soll erreicht wer­den durch die Zuverfügungstellung von Sti­pen­di­en für wissenschaftlich qualifizierende Aufenthalte im In- und Ausland. Die Förderstiftung appeliert vorallem an Stu­die­ren­de, von denen erwartet wer­den kann, dass sie sich zu­künf­tig im Sinne der Zielsetzung der Stiftung einsetzen.

Bewerbungsschluss ist der 31. März.

MAWISTA ist ein Versicherungsunternehmen, welches sich auf Reiseversicherungen spezialisiert hat. Jedes Jahr vergibt es ein Sti­pen­dium für „Exoten“  - also Studenten/-innen, welche einen nicht ganz gewöhnlichen Werdegang hinter sich haben. Hierbei stehen nicht die Noten, sondern die Persönlichkeit und der persönliche Hintergrund des Bewerbers im Vordergrund. Das Stipendienprogramm nennt sich „Paradiesvogel gesucht“  und beinhaltet einen monatlichen Zuschuss über 12 Monate.

Bewerbungsschluss ist der 15. Januar.

Eine Stipendiendatenbank mit über 1.200 För­der­mög­lich­kei­ten.

Die Stipendiendatenbank des Bundesministeriums für Bildung und For­schung.

Die Studienstiftung des deutschen Volkes bietet ver­schie­de­ne Sti­pen­dien­pro­gramme für Stu­die­ren­de aller Fächer an, u.a.:

  • China-Sti­pen­di­en-Pro­gramm: In Zu­sam­men­arbeit mit der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung; För­de­rung eines Studienjahres in China mit integriertem Praktikum; einjährige sprachliche Vorbereitung in Deutsch­land; Ziel: Erwerb fundierter Sprach-, Landes- und Fachkenntnisse; sprachliche Vorkenntnisse erwünscht, aber nicht Bedingung;
    Bewerbungsschluss 30. April

Die zis Stiftung möch­te Stu­die­ren­den die Unabhängigkeit bieten und vergibt daher jährlich ca. 60 Sti­pen­di­en unabhängig von Ge­schlecht, Nationalität, Vorbildung, materiellen Lebensumständen oder schulischen Leis­tun­gen. Die Altersgrenze liegt bei 21 Jahren. Die Entscheidung wo es hingeht ist ei­nem selbst überlassen und die Reise muss min­des­tens 4 Wochen dauern. Das Stipendienprogramm selbst beinhaltet einen einmaligen Zuschuss von 600 EUR. Im Gegenzug führen Sie ein Reisetagebuch und prä­sen­tie­ren am Ende einen Projektbericht oder ein Werkstück.

Bewerbungsschluss ist der 15. Februar für das laufende Jahr.

Ein ehemaliger Schüler aus dem Ta­lent­scou­ting be­rich­tet auf der Stipendienkultur-Seite über das Zis-Reisestipendium und er­zählt auch in ei­nem Podcast über seine Er­fah­run­gen.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.