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Zu Lehrzwecken ins Ausland mit Erasmus

Erasmus Dozentenmobilität

Das EU-Bildungsprogramm Erasmus fördert seit 1987 grenzüberschreitende Mo­bi­li­tät von Stu­die­ren­den, Hochschuldozentinnen und -dozenten und Hochschulpersonal. Darüber hinaus bieten vielfältige Ko­ope­ra­ti­ons- und Partnerschaftsprogramme weit­rei­chen­de Mög­lich­keiten für institutionellen Austausch zwischen Hoch­schu­len in Europa und weltweit.

Dozentinnen und Dozenten der TU Dort­mund kön­nen sich über das Referat Inter­natio­nales um einen Erasmus Mobilitätszuschuss bewerben. Die Voraussetzung für die Lehre im Ausland ist dabei ein gültiges Erasmus+ Inter-Institutional Agreement und die Absprache mit der Erasmus Fakultätskoordinatorin oder dem Fakultätskoordinator.

Achtung! Auch wenn Reisen aufgrund der Reise­be­schrän­kungen derzeit nicht mög­lich sind, kön­nen Sie eine virtuelle Dozentenmobilität an einer Partneruniversität durchführen. Andrea Schöne berät Sie gern.

Bestens Informiert

  • Pro­fesso­rin­nen/Pro­fes­soren und Dozentinnen/Dozenten mit vertraglichem Verhältnis zur TU Dort­mund
  • Dozentinnen/Dozenten ohne Dotierung an der TU Dort­mund
  • Lehrbeauftragte der TU Dort­mund
  • wis­sen­schaft­liche Mit­ar­bei­te­rin­nen/Mit­ar­bei­ter der TU Dort­mund
27 Mitgliedstaaten der Euro­päi­schen Un­ion (EU)

Belgien | Bulgarien | Dänemark | Estland | Finnland | Frankreich | Griechenland | Irland | Italien | Kroatien | Lettland | Litauen | Luxemburg | Malta | Niederlande | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Schweden | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechische Republik | Ungarn | Zypern

7 Programmländer außerhalb der EU

Island | Liechtenstein | Nordmazedonien | Norwegen | Serbien | Türkei| Vereinigtes Königreich

Jede Fa­kul­tät verfügt über Erasmus+ Inter-Institutional Agreements, die die Stu­die­ren­den- und/oder Dozentenmobilitäten vertraglich festhalten. Es kön­nen also nur Mobilitäten ge­för­dert wer­den, für die ein entsprechendes Erasmus+ Inter-Institutional Agreement vorliegt.

Nicht immer, aber sehr häufig wer­den in den Verträgen sowohl die Studierendenmobilität als auch die Dozentenmobilität vereinbart, so dass die Übersicht der Erasmus Part­ner­u­ni­ver­si­tä­ten für Stu­die­ren­de auch für Lehrende eine gute Orientierung ist.

Auf der verlinkten Seite kön­nen Sie sehen, wer in Ihrer Fa­kul­tät Erasmus Fakultätskoordinatorin oder -koordinator ist und sich bei ihr/ihm über die Mög­lich­keiten für Lehrende in­for­mie­ren. Natürlich gibt das Referat Inter­natio­nales auch Auskunft über die vorhandenen Verträge.

Gastdozentinnen und Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen Stu­die­ren­den vermitteln, die nicht im Ausland stu­die­ren wol­len oder kön­nen.

Weitere Ziele kön­nen sein:

  • Ent­wick­lung gemeinsamer Studienprogramme
  • Austausch von Lehrinhalten und -methoden
  • Stär­kung und Ausbau der Verbindungen zwischen Fa­kul­tä­ten
  • Vorbereitung künftiger Koope­ra­tions­pro­jekte
  • Teil­neh­mer­in­nen und Teilnehmer gehören zu dem genannten Personenkreis (siehe „Wer kann sich bewerben?“)
  • nur für Lehraufenthalte (nicht für Konferenzteilnahmen!)
  • eine Erasmus+ Inter-Institutional Agreement muss für das ent­spre­chende Unterrichtsfach vorliegen
  • mind. zwei aufeinanderfolgende Tage (ohne Reisetage) | maximal sechs Wochen bzw. die Anzahl der Tage, die im Inter-Institutional Agreement vereinbart worden sind
  • der Aufenthalt muss min­des­tens 8 Unterrichtsstunden in einer Woche oder ei­nem kürzeren Zeitraum umfassen
  • für jeden wei­te­ren Arbeitstag über eine Woche (fünf Arbeitstage) hinaus, wird die Mindeststundenanzahl je zusätzlichem Tag wie folgt berechnet: acht Stunden geteilt durch fünf Tage multipliziert mit der Anzahl der zusätzlichen Tage
  • wer­den Lehrtätigkeit und Fort- und Wei­ter­bil­dung kom­bi­niert, reduziert sich das Lehrdeputat auf vier Stunden pro Woche

Aufenthaltskosten

Je nach Ländergruppe gelten die folgenden einheitlichen Tagessätze bis zum 14. Fördertag:

  1. Gruppe 1 (Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich): 180 EUR
  2. Gruppe 2 (Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern): 160 EUR
  3. Gruppe 3 (Bulgarien, EJR Mazedonien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn): 140 EUR

vom 15. bis 60. Fördertag beträgt die För­de­rung 70 Pro­zent des Tagessatzes:

  1. Gruppe 1 (Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich): 126 EUR
  2. Gruppe 2 (Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern): 112 EUR
  3. Gruppe 3 (Bulgarien, EJR Mazedonien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn): 98 EUR

Reisekosten | Stückkosten für Hin- und Rückfahrt

Zu den Tagessätzen kom­men Reisekosten in Ab­hän­gig­keit von Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mo­bi­li­tät, die einheitlich mit ei­nem Berechnungsinstrument er­mit­telt wer­den. Erstattet wer­den, je Aufenthalt und in Ab­hän­gig­keit von der Distanz, folgende Beträge:

  • 10 - 99 km: 20 EUR
  • 100 – 499 km: 180 EUR
  • 500 – 1.999 km: 275 EUR
  • 2.000 – 2.999 km: 360 EUR
  • 3.000 – 3.999 km: 530 EUR
  • 4.000 – 7.999 km: 820 EUR
  • 8.000 km und mehr: 1.500 EUR

Wichtige Hinweise:

Der Erasmus+ Mobilitätszuschuss beinhaltet die Aufenthalts- und Fahrtkosten, welche von Seiten der EU Kommission / DAAD als Stückkosten, wie oben aufgezeigt, bezuschusst wer­den. Der/die Zuwendungsempfänger/in ist verpflichtet, mögliche positive Differenzen von realen Kosten zu Stückkosten persönlich zu versteuern.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie eine Be­hin­derung haben, da wir ggf. Sonderzuschüsse beantragen kön­nen.

Es erfolgt keine Reisekostenerstattung im Rah­men des LRKGs NRW!

Aufgrund der begrenzten Mittel kann es bei Reisen von mehreren Dozentinnen und Dozenten einer Fa­kul­tät an eine Gasthochschule zum selben Zeitraum zur För­de­rung von nur einer Person wie oben beschrieben kom­men. Jede wei­tere Person würde dann ggf. 50% der Aufenthalts- und Fahrtstückkosten er­hal­ten.

Vor der Reise

Die geplanten Mobilitäten zu Lehrzwecken müssen min­des­tens sechs Wochen vor dem geplanten Aufenthalt beim Referat Inter­natio­nales (Andrea Schöne) per E-Mail beantragt wer­den. Bitte nennen Sie die geplantent Arbeitstagen im Ausland, An- u. Abreisedatum, tatsächlicher An- und Abreiseort, Name der Gasthochschule inkl. Erasmus Code.

Nach Zusage, dass die Mo­bi­li­tät mit Erasmus Mitteln ge­för­dert wer­den kann, reichen Sie bitte folgende Dokumente bei Andrea Schöne ein:

  • Einladung der Gasthochschule
  • Annahmeerklärung und Mobilitätsvereinbarung (Mobility Agreement)
  • Dienstreiseantrag über SAP stellen (Sie er­hal­ten die entsprechenden In­for­ma­ti­onen vom Referat Inter­natio­nales / Andrea Schöne!)

Liegen alle Unterlagen vollständig vor, er­hält die/der Lehrende einen Zuwendungsvertrag (Grant Agreement) mit den Förderrichtlinien, welcher unterschrieben an das Referat Inter­natio­nales/Andrea Schöne zurückgeschickt wer­den muss.

Für Ihre Mo­bi­li­tät muss die TU Dort­mund eine A1-Bescheinigung (innerhalb der EU) / Entsendebescheinigung (außerhalb der EU) beantragen, die Sie wäh­rend Ihres Auslandsaufenthalts mitführen müssen. Sie müssen sich aktiv um diese Bescheinigung bemühen und sich an die ent­spre­chende Ansprechperson im Dezernat 3.2 wenden.

Reisesicherheit: Die Entscheidung über die Durchführung von Reisen in Ri­si­ko­ge­biete liegt bei den Geförderten und den entsendenden Hoch­schu­le unter Beachtung der Re­ge­lung­en des Erasmus+ Pro­gramms, hochschulinterner Strategien und des jeweiligen Krisenmanagements. Dies beinhaltet auch, dass Sie sich vor dem Antritt eines Auslandsaufenthalts auf der Seite des Auswärtigen Amtes über die aktuelle Situation im Gastland in­for­mie­ren und sich mit dem Referat Inter­natio­nales absprechen müssen.

Während der Reise
Nach der Reise
  • Reisebelege in Kopie zu­sam­men mit dem Dokument Bestätigung des Aus­lands­auf­ent­haltes (im Original) an das Referat Inter­natio­nales senden (innerhalb von zwei Wochen nach Ende der Dienstreise)
  • Link zur EU Survey-Onlineumfrage wird per E-Mail von der EU-Kommission direkt an Sie gesendet

Eine Dozentenmobilität in einErasmus Partnerland ist nur über die Kon­takt­per­son in der Fa­kul­tät, die ein er­folg­reiches Projekt durch­führt, mög­lich. Die administrativen Vorgänge un­ter­schei­den sich kaum von den hier genannten administrativen Schritten in der sogenannten KA 103. Teil­neh­mer­in­nen und Teilnehmer wer­den individuell vom Referat Inter­natio­nales über die Abläufe via E-Mail informiert.

Wenn Sie sich genauer über die Leitaktion 1 (KA107) in­for­mie­ren möchten, kön­nen Sie dies auf der übergeordneten Erasmus Seite des Referats Inter­natio­nales tun.

Bei Fragen kön­nen Sie sich direkt an Silke Viol wenden.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.