Zum Inhalt
Zu Lehrzwecken ins Ausland mit Erasmus

Erasmus Dozentenmobilität

Das EU-Bildungsprogramm Erasmus fördert seit 1987 grenzüberschreitende Mo­bi­li­tät von Stu­die­ren­den, Hochschuldozentinnen und -dozenten und Hochschulpersonal. Darüber hinaus bieten vielfältige Kooperations- und Partnerschaftsprogramme weitreichende Mög­lich­keiten für institutionellen Austausch zwischen Hoch­schu­len in Europa und weltweit.

Dozentinnen und Dozenten der TU Dort­mund können sich über das Referat Inter­natio­nales um einen Erasmus Mobilitätszuschuss bewerben. Die Voraussetzung für die Lehre im Ausland ist dabei ein gültiges Erasmus+ Inter-Institutional Agreement und die Absprache mit der Erasmus Fakultätskoordinatorin oder dem Fakultätskoordinator.

Bestens Informiert

  • Pro­fesso­rin­nen/Professoren und Dozentinnen/Dozenten mit vertraglichem Verhältnis zur TU Dort­mund
  • Dozentinnen/Dozenten ohne Dotierung an der TU Dort­mund
  • Lehrbeauftragte der TU Dort­mund
  • wis­sen­schaft­liche Mit­ar­bei­te­rin­nen/Mitarbeiter der TU Dort­mund
27 Mitgliedstaaten der Euro­päi­schen Union (EU)

Belgien | Bulgarien | Dänemark | Estland | Finnland | Frankreich | Griechenland | Irland | Italien | Kroatien | Lettland | Litauen | Luxemburg | Malta | Niederlande | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Schweden | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechische Republik | Ungarn | Zypern

7 Programmländer außerhalb der EU

Island | Liechtenstein | Nordmazedonien | Norwegen | Serbien | Türkei| Vereinigtes Königreich

Gastdozentinnen und Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen Stu­die­ren­den vermitteln, die nicht im Ausland studieren wollen oder können.

Weitere Ziele können sein:

  • Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme
  • Austausch von Lehrinhalten und -methoden
  • Stärkung und Ausbau der Verbindungen zwischen Fa­kul­tä­ten
  • Vorbereitung künftiger Koope­ra­tions­pro­jekte
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehören zu dem genannten Personenkreis (siehe „Wer kann sich bewerben?“)
  • nur für Lehraufenthalte (nicht für Konferenzteilnahmen!)
  • eine Erasmus+ Inter-Institutional Agreement muss für das entsprechende Unterrichtsfach vorliegen
  • mind. zwei aufeinanderfolgende Tage (ohne Reisetage) | maximal sechs Wochen bzw. die Anzahl der Tage, die im Inter-Institutional Agreement vereinbart worden sind
  • der Aufenthalt muss mindestens 8 Unterrichtsstunden in einer Woche oder einem kürzeren Zeitraum umfassen
  • für jeden weiteren Arbeitstag über eine Woche (fünf Arbeitstage) hinaus, wird die Mindeststundenanzahl je zusätzlichem Tag wie folgt berechnet: acht Stunden geteilt durch fünf Tage multipliziert mit der Anzahl der zusätzlichen Tage
  • werden Lehrtätigkeit und Fort- und Wei­ter­bil­dung kombiniert, reduziert sich das Lehrdeputat auf vier Stunden pro Woche

Aufenthaltskosten

Je nach Ländergruppe gelten die folgenden einheitlichen Tagessätze bis zum 14. Fördertag:

  1. Gruppe 1 (Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich): 180 EUR
  2. Gruppe 2 (Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern): 160 EUR
  3. Gruppe 3 (Bulgarien, EJR Mazedonien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn): 140 EUR

vom 15. bis 60. Fördertag beträgt die Förderung 70 Prozent des Tagessatzes:

  1. Gruppe 1 (Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich): 126 EUR
  2. Gruppe 2 (Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern): 112 EUR
  3. Gruppe 3 (Bulgarien, EJR Mazedonien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn): 98 EUR

Reisekosten | Stückkosten für Hin- und Rückfahrt

Zu den Tagessätzen kommen Reisekosten in Ab­hän­gig­keit von Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mo­bi­li­tät, die einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden. Erstattet werden, je Aufenthalt und in Ab­hän­gig­keit von der Distanz, folgende Beträge:

  • 10 - 99 km: 20 EUR
  • 100 – 499 km: 180 EUR
  • 500 – 1.999 km: 275 EUR
  • 2.000 – 2.999 km: 360 EUR
  • 3.000 – 3.999 km: 530 EUR
  • 4.000 – 7.999 km: 820 EUR
  • 8.000 km und mehr: 1.500 EUR

Wichtige Hinweise:

Der Erasmus+ Mobilitätszuschuss beinhaltet die Aufenthalts- und Fahrtkosten, welche von Seiten der EU Kommission / DAAD als Stückkosten, wie oben aufgezeigt, bezuschusst werden. Der/die Zuwendungsempfänger/in ist verpflichtet, mögliche positive Differenzen von realen Kosten zu Stückkosten persönlich zu versteuern.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie eine Be­hin­derung haben, da wir ggf. Sonderzuschüsse beantragen können.

Es erfolgt keine Reisekostenerstattung im Rahmen des LRKGs NRW!

Aufgrund der begrenzten Mittel kann es bei Reisen von mehreren Dozentinnen und Dozenten einer Fakultät an eine Gasthochschule zum selben Zeitraum zur Förderung von nur einer Person wie oben beschrieben kommen. Jede wei­tere Person würde dann ggf. 50% der Aufenthalts- und Fahrtstückkosten erhalten.

Vor der Reise

Die geplanten Mobilitäten zu Lehrzwecken müssen mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Aufenthalt beim Referat Inter­natio­nales (Andrea Schöne) per E-Mail beantragt werden. Bitte nennen Sie die geplantent Arbeitstagen im Ausland, An- u. Abreisedatum, tatsächlicher An- und Abreiseort, Name der Gasthochschule inkl. Erasmus Code.

Nach Zusage, dass die Mo­bi­li­tät mit Erasmus Mitteln gefördert werden kann, reichen Sie bitte folgende Dokumente bei Andrea Schöne ein:

  • Einladung der Gasthochschule
  • Annahmeerklärung und Mobilitätsvereinbarung (Mobility Agreement)
  • Dienstreiseantrag über SAP stellen (Sie erhalten die entsprechenden In­for­ma­ti­onen vom Referat Inter­natio­nales / Andrea Schöne!)

Liegen alle Unterlagen vollständig vor, erhält die/der Lehrende einen Zuwendungsvertrag (Grant Agreement) mit den Förderrichtlinien, welcher unterschrieben an das Referat Inter­natio­nales/Andrea Schöne zurückgeschickt werden muss.

Für Ihre Mo­bi­li­tät muss die TU Dort­mund eine A1-Bescheinigung (innerhalb der EU) / Entsendebescheinigung (außerhalb der EU) beantragen, die Sie während Ihres Auslandsaufenthalts mitführen müssen. Sie müssen sich aktiv um diese Bescheinigung bemühen und sich an die entsprechende Ansprechperson im Dezernat 3.2 wenden.

Während der Reise
Nach der Reise
  • Reisebelege in Kopie zusammen mit dem Dokument Bestätigung des Aus­lands­auf­ent­haltes (im Original) an das Referat Inter­natio­nales senden (innerhalb von zwei Wochen nach Ende der Dienstreise)
  • Link zur EU Survey-Onlineumfrage wird per E-Mail von der EU-Kommission direkt an Sie gesendet

Eine Dozentenmobilität in einErasmus Partnerland ist nur über die Kontaktperson in der Fakultät, die ein erfolgreiches Projekt durchführt, möglich. Die administrativen Vorgänge unterscheiden sich kaum von den hier genannten administrativen Schritten in der sogenannten KA 103. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden individuell vom Referat Inter­natio­nales über die Abläufe via E-Mail informiert.

Wenn Sie sich genauer über die Leitaktion 1 (KA107) informieren möchten, können Sie dies auf der übergeordneten Erasmus Seite des Referats Inter­natio­nales tun.

Bei Fragen können Sie sich direkt an Silke Viol wenden.

Kontakt

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.