Zum Inhalt

Europa macht Schule

Sie haben einen internationalen Hintergrund und Spaß an kreativen Projekten? Das Programm "Europa macht Schule" (EmS) bringt Studierende und Schüler*innen zusammen in einen Klassenraum. Als die Stimme Ihres Heimatlandes gestalten Sie Ihr eigenes kreatives Projekt, um Schülerinnen und Schülern Ihre Kultur und Geschichte näher zu bringen. EmS richtet sich nicht nur an Europäerinnen und Europäer, sondern an Studierende aus aller Welt.

Das Programm richtet sich an...

  • internationale Austauschstudierende, die ein oder zwei Semester bleiben und
  • internationale Regelstudierender
  • europäischer und nicht-europäischer Herkunft
  • aller Studienfächer

Abseits vom Klassenzimmer hat jeder Studierende auch die Möglichkeit, sich ehrenamtlich im Standort-Team Dortmund des Programms zu engagieren und ein Zertifikat zu erwerben. Dieses Ehrenamt wird vom DAAD und dem Verein "Europa macht Schule e.V." betreut.

Internationale Studierende haben die Chance...

  • einen Einblick in den deutschen Schulalltag zu erhalten,
  • die deutsche Kultur besser kennenzulernen,
  • Ihre Sprackenntnisse zu verbessern,
  • pädagogische, methodische und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln.

Schüler*innen entwickeln...

  • internationalen Kontakt im jungen Alter,
  • früh interkulturelle Erfahrungen,
  • Interesse an einem Auslandsaufenthalt.

Kurz nach dem Ende der verbindlichen Anmeldefrist findet ein Koordinationstreffen der Studierenden und Lehrkräfte statt. Hier werden gemeinsam bereits erste Ideen und deren mögliche Umsetzung besprochen.

Andere etwaige Treffen mit den Lehrkräften und Schulungen für eine erfolgreiche Projektdurchführung sind optional. Somit hängt es von den Teilnehmenden ab, wie stark das Angebot wahrgenommen wird.

Die Vorstellung des Projekts findet abhängig vom Startsemester im Dezember bis Februar bzw. Mai bis Juni statt. Sie ersteckt sich über bis zu fünf, jedoch mindestens über drei Schulstunden.

Zum Schluss des Programms präsentieren alle Teilnehmenden eines Standorts ihre eigenen Projekte auf einer Abschlussveranstaltung, die im Mai/Juni bzw. Februar/März stattfindet.

Nach der Abschlussveranstaltung ist ein etwa einseitiger Bericht über das Projekt zu erstellen. Anschließend erhält jeder Teilnehmende eine kleine Geldsumme, um mögliche angefallene Kosten zu decken. 

Die Studierenden können ihr Projekt frei gestalten. 

Wichtig ist, dass das Projekt kreativ ist und einen kulturellen, historischen oder politischen Bezug hat. Gemeinsam mit den Schüler*innen könnten Sie z.B. einen Reiseführer durch ihr Heimatland gestalten, Lieder einstudieren oder ein Theaterstück einproben.

Im Laufe des Semester steht die betreuende Lehrkraft den Studierenden mit Rat und Tat zur Seite und unterstützt sie z.B. dabei, ihr Projekt an das Alter der Schüler*innen anzupassen.

Jährlich gibt es hunderte von Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Für Ideen für Ihr eigenes Projekt können Sie einen Blick auf abgeschlossene Schulprojekte werfen.

Die Teilnahme an dem Programm läuft über ein Semester oder ein akademisches Jahr. 

Die verbindliche Anmeldung für das Wintersemester und für die Jahresteilnahme endet im November. Für die Teilnahme im Sommersemester ist die Anmeldung bis März/April geöffnet.

Die Frist für die Anmeldung im Standort Team endet bereits im Oktober.

„Europa macht Schule“ fördert den interkulturellen Austausch und Erfahrungstransfer auf vielfältige Weise: Internationale Studierende können deutschen Schüler*innen ihr Heimatland näher bringen,  Standortkoodinator*innen sich ehrenamtlich engagieren. Lehrkräfte haben Gelegenheit, auf lebendige Weise die Welt ins Klassenzimmer zu holen. Mit der Programmlinie „Back to School“ können zudem Studierende deutscher Hochschulen ihre Erfahrungen im Auslandsstudium mit Schulklassen teilen. Alle Informationen zu Europa macht Schule finden Sie auf der Homepage von "Europa macht Schule".


Internationale Expert*innen an Dortmunder Schulen

Im Referat Internationales gab es viele Jahre das Projekt "Internationale Expert*innen an Dortmunder Schulen".  Ähnlich wie bei "Europa macht Schule" haben internationale Studierende im Rahmen dieses Projekts den Unterricht an Dortmunder Schulen bei Projekttagen, kleineren Unterrichtssequenzen, im Erdkunde- oder Fremdsprachenunterricht, in Arbeitsgemeinschaften oder bei Nachmittagsaktivitäten in Ganztagsschulen begleitet und bereichert.  Dies zeigen auch die Rückmeldungen der Studierenden und Lehrkräfte:

Internationale Expertin an Dortmunder Schule
Portrait von Tushar Barot
Tushar Jayesh Barot, Indien
Masterstudent Automation and Robotics
„Die Möglichkeit, die eigene Kultur und Traditionen mit einer Gruppe Schüler*innen zu diskutieren, ist eine erfreuliche Erfahrung, die es einem ermöglicht, die eigene Kultur aus der Perspektive eines Fremden zu betrachten. Ich habe mehr über die Vielfalt und das reiche Erbe meiner eigenen Kultur gelernt.“
Gebäude Karl-Schiller-Berufskolleg
Daniela Beug, OStR
Karl-Schiller-Berufskolleg der Stadt Dortmund
„Das Projekt sorgt an unserem Berufskolleg für einen regelmäßigen Austausch mit internationalen Studierenden der TU Dortmund. Durch die Besuche der Gäste werden die interkulturellen Kompetenzen unserer Schüler*innen gefördert. Für unsere Schüler*innen bieten diese Kommunikationssituationen in der englischen Sprache zudem eine große Bereicherung in der Interaktion mit Vertreter*innen anderer Kulturen im Differenzierungskurs Interkulturelle Kommunikative Kompetenz.“

Interessierte Lehrkräfte aus unserem Netzwerk und internationale Studierende laden wir ein, sich zukünftig bei "Europa macht Schule" anzumelden und sich darüber einzubringen.

Kontakt