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Welche Formen von Kooperationsvereinbarungen gibt es?

Leitfaden für den Abschluss internationaler Kooperationen

Partnerschaften mit inter­natio­nalen Hoch­schu­len lassen sich in ver­schie­de­ne Kategorien einordnen.

 

Dies sind Kooperationen auf Universitätsebene, Fakultätskooperationen, Studierendenaustauschabkommen sowie Erasmus+ Kooperationen. Erfahren Sie auf dieser Seite mehr darüber, welche Vorgehensweise für den Abschluss bilateraler Kooperationsvereinbarungen an der TU Dort­mund zu beachten ist und welche Unter­stütz­ung Sie hierbei erhalten. 

Kooperationsvertrag mit Stift © Jane Artmann​/​TU Dort­mund

Der Abschluss eines Partnerschaftsvertrags auf Universitätsebene setzt in der Regel Kontakte von Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wissenschaftlern mehrerer Fa­kul­tä­ten und/oder Instituten zu dem inter­natio­nalen Kooperationspartner voraus. Fakultätsübergreifende Verträge können auch aus strategischen Gründen geschlossen werden.

Welche Kriterien sollten für den Abschluss einer Kooperation auf Universitätsebene erfüllt werden?

  • Geeignete Partner sind in­ter­na­tio­nal renommierte ausländische Ein­rich­tun­gen;
  • die Zu­sam­men­arbeit muss auf eine Dauer von mindestens fünf Jahren tragfähig sein;
  • Sicherstellung einer mindestens mittelfristigen Finanzierungsperspektive,
  • Kooperation zwischen mindestens zwei Fa­kul­tä­ten oder Instituten der Uni­ver­si­tät in For­schung und Lehre,
  • geplanter fachgebundener Wissenschafts-, Forschungs-, Dozentinnen-/Dozenten- und Studierendenaustausch.

Auf welche weiteren Aspekte sollte man bei der Auswahl der Kooperationspartner achten?

Aufgrund von begrenzten Ressourcen empfiehlt es sich, bei der Wahl der Kooperationspartner darauf zu achten, dass die angestrebte Zu­sam­men­arbeit zur weiteren fachlichen Profilierung der Uni­ver­si­tät beitragen kann. Eine Konzentration auf Partner mit besonderer strategischer Bedeutung ist ratsam.

Welche Verfahrensschritte sind zum Abschluss eines Vertrages auf Hochschulebene notwendig?

Für die Durchführung der Vertragsschließung ist das Rektorat – unter der Federführung durch das Referat Inter­natio­nales - in Zu­sam­men­arbeit mit den beteiligten Fa­kul­tä­ten zuständig. Das  Referat Inter­natio­nales koordiniert auch die Bericht­erstattung an die Hochschulgremien.

Ist mit der Unterzeichnung von Kooperationsvereinbarungen eine finanzielle Unter­stütz­ung?
Mit der Vertragsunterzeichnung ist keine finanzielle Unter­stütz­ung verbunden.

Nach juristischer Prüfung des Vertragsentwurfs wird der Antrag der Rektorin durch das Referat Inter­natio­nales vorgelegt. Stimmt sie dem Vertragsentwurf zu, erhält das Referat Inter­natio­nales die unterzeichnete Vertragsvorlage. Nach Vertragsunterzeichnung durch die Partnerhochschule ist dem Referat Inter­natio­nales der Originalvertrag zuzusenden.

Der Abschluss einer Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung auf Fakultätsebene ist immer dann ratsam, wenn nur eine Fakultät an einer Kooperation mit einer Fakultät oder einem Institut des inter­natio­nalen Partners interessiert ist.

Welche Kriterien sollten für den Abschluss einer Partnerschaft auf Fakultäts- bzw. Institutsebene erfüllt werden?

  • Geeignete Partner sind in­ter­na­tio­nal renommierte ausländische Ein­rich­tun­gen;
  • die Zu­sam­men­arbeit muss auf eine Dauer von mindestens fünf Jahren tragfähig sein;
  • Sicherstellung einer mindestens mittelfristigen Finanzierungsperspektive,
  • geplanter fachgebundener Wissenschafts-, Forschungs-, Dozentinnen-/Dozenten- und Studierendenaustausch;
  • es muss eine/n Ansprechpartner/-in in der Fakultät geben, der/die Inhalte des Vertrags koordiniert (z.B. Auswahlverfahren für Outgoings, Unterbringung und Betreuung von Incomings).

Finanzierung
Mit der Vertragsunterzeichnung ist keine finanzielle Unter­stütz­ung verbunden.

Welche Verfahrensschritte sind zum Abschluss eines Vertrages auf Fakultäts- bzw. Institutsebene notwendig?

Für die Durchführung der Vertragsschließung ist das Rektorat - unter der Federführung durch das Referat Inter­natio­nales - in Zu­sam­men­arbeit mit den beteiligten Fa­kul­tä­ten zuständig.

Dem Referat Inter­natio­nales sind folgende Unterlagen per E-Mail zu schicken:

  • ein mit dem inter­natio­nalen Kooperationspartner abgestimmter Vertragsentwurf nach dem Vorbild bereitgestellter Musterverträge,
  • ein kurzer Bericht mit Erläuterung der durchgeführten und zu­künf­tig geplanten Aktivitäten und Nennung der Ansprechpartner/-innen für die Zu­sam­men­arbeit auf beiden Seiten hervorgehen (vollständige Kontaktdaten in­klu­si­ve E-Mail-Adresse),
  • eine Befürwortung der Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung durch den jeweiligen Dekan/die jeweilige Dekanin (E-Mail ist ausreichend)

Nach juristischer Prüfung des Vertragsentwurfs wird der Antrag der Prorektorin Studium durch das Referat Inter­natio­nales vorgelegt. Stimmt sie dem Vertragsentwurf zu, erhält das Referat Inter­natio­nales den Vertrag unterzeichnet zurück. Nach Vertragsunterzeichnung durch die Partnerhochschule ist dem Referat Inter­natio­nales der Originalvertrag zuzusenden.

Der Abschluss eines Studierendenaustauschabkommens auf Fakultätsebene ist immer dann ratsam, wenn nur eine Fakultät an einer Kooperation mit einer Fakultät oder einem Institut des inter­natio­nalen Partners interessiert ist, die nur den Austausch von Stu­die­ren­den beinhalten soll.

Welche Kriterien sollten für den Abschluss einer Partnerschaft auf Fakultäts- bzw. Institutsebene erfüllt werden?

  • Geeignete Partner sind in­ter­na­tio­nal renommierte ausländische Ein­rich­tun­gen;
  • die Zu­sam­men­arbeit muss auf eine Dauer von mindestens fünf Jahren tragfähig sein;
  • Sicherstellung einer mindestens mittelfristigen Finanzierungsperspektive,
  • geplanter fachgebundener Wissenschafts-, Forschungs-, Dozentinnen-/Dozenten- und Studierendenaustausch;
  • es muss eine/n Ansprechpartner/-in in der Fakultät geben, der/die Inhalte des Vertrags koordiniert (z.B. Auswahlverfahren für Outgoings, Unterbringung und Betreuung von Incomings).

Finanzierung

Mit der Vertragsunterzeichnung ist keine finanzielle Unter­stütz­ung verbunden.

Welche Verfahrensschritte sind zum Abschluss eines Vertrages auf Fakultäts- bzw. Institutsebene notwendig?

Für die Durchführung der Vertragsschließung ist das Rektorat – unter der Federführung durch das  Referat Inter­natio­nales - in Zu­sam­men­arbeit mit den beteiligten Fa­kul­tä­ten zuständig.

Dem Referat Inter­natio­nales sind folgende Unterlagen per E-Mail zu schicken:

  • ein mit dem inter­natio­nalen Kooperationspartner abgestimmter Vertragsentwurf nach dem Vorbild bereitgestellter Musterverträge,
  • ein kurzer Bericht mit Erläuterung der durchgeführten und zu­künf­tig geplanten Aktivitäten und Nennung der Ansprechpartner/-innen für die Zu­sam­men­arbeit auf beiden Seiten hervorgehen (vollständige Kontaktdaten in­klu­si­ve E-Mail-Adresse),
  • eine Befürwortung der Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung durch den jeweiligen Dekan/die jeweilige Dekanin (E-Mail ist ausreichend)

Nach juristischer Prüfung des Vertragsentwurfs wird der Antrag der Prorektorin Studium durch das  Referat Inter­natio­nales vorgelegt. Stimmt sie dem Vertragsentwurf zu, erhält das Referat Inter­natio­nales den Vertrag unterzeichnet zurück. Nach Vertragsunterzeichnung durch die Partnerhochschule ist dem Referat Inter­natio­nales der Originalvertrag zuzusenden.

Der Abschluss eines Inter-Institutional Agreements regelt den Austausch von Stu­die­ren­den und Dozentinnen/ Dozenten zu teilnahmeberechtigen Universitäten in den 27 Mitgliedstaaten der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Türkei im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+ (2014-2020) .

Welche Kriterien müssen für den Abschluss eines Erasmus+ Inter-Institutional Agreements erfüllt werden?

  • die Erasmus+ Fakultätskoordinatorin/ der Fakultätskoordinator wählt geeignete Partner aus;
  • die Partnerhochschule ist im Besitz einer gültigen European University Charta (ECHE),
  • die Erasmus+ Fakultätskoordinatorin/ der Fakultätskoordinator hat mit der Partnerhochschule die Inhalte geklärt (z.B. Sprachniveau, Umfang des Stu­die­ren­den- und/oder Dozentenaustauschs)

Auf welche weiteren Aspekte sollte man bei der Auswahl der Kooperationspartner achten?

Es empfiehlt sich, bei der Wahl der Kooperationspartner darauf zu achten, dass die Studieninhalte an der Partneruniversität möglichst mit denen der TU Dort­mund übereinstimmen, damit eine An­er­ken­nung der im Ausland erbrachten Studienleistungen für die Stu­die­ren­den problemlos erfolgen kann. Ferner ist es ratsam die Partnerhochschulen so zu wählen, dass die Nachfrage der Dort­mun­der Stu­die­ren­den für bestimmte Länder "bedient" werden kann und auch ein Austausch in beide Richtungen zu erwarten ist.

Welche Verfahrensschritte sind zum Abschluss eines Inter-Institutional Agreements notwendig?

In jeder Fakultät gibt es eine(n) Erasmus+ Fakultätskoordinator(in), der/die innerhalb der Fakultät für den Austausch zuständig ist. Er/sie sendet die ausgefüllte  Vertragsvorlage per E-Mail an Hella Koschinski, Referat Inter­natio­nales.

Alle Inter-Institutional Agreements werden zentral von der Erasmus+ Hochschulkoordinatorin im Referat Inter­natio­nales unterschrieben und an die Partneruniversität geschickt. Wenn das Agreement von beiden Seiten unterschrieben worden ist, erhält die Fakultät automatisch eine Kopie des Vertrages.

Die Inter-Institutional Agreements müssen vor Beginn eines akademischen Jahres und für mehrere akademische Jahre geschlossen werden (das maximale Ende ist jedoch durch die jeweilige Programmlaufzeit der EU vorgegeben - aktuell also das akademische Jahr 2020/2021!).

Schon bald können neue Verträge für das Nachfolgeprogramm "Erasmus", das ab 2021 für sieben Jahre in Kraft treten soll, geschlossen werden. Die neuen Vertragformulare sind noch nicht bekannt.

 

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.