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Zertifikat „Studium International“

Wenn Sie sich neben dem Studium international engagieren und an Ihren diesbezüglichen Kompetenzen arbeiten, zum Beispiel indem Sie Sprachkurse besuchen, Auslandspraktika absolvieren oder sich bei Integrations- und Freundschaftsprojekten auf dem Campus oder in der Stadt einbringen, können Sie sich dieses Engagement mit dem Zertifikat „Studium International“ gebündelt darstellen lassen. Dies ist besonders nützlich bei zukünftigen Bewerbungen.

An der TU  Dortmund gibt es ein breit gefächertes Angebot an Möglichkeiten, sich international zu engagieren – sowohl, was Auslandsaufenthalte angeht als auch extracurriculares Engagement mit internationalem Bezug. Auch Studierende, die keinen Auslandsaufenthalt während ihres Studiums durchführen, können das Zertifikat erhalten; als Teil der „Internationalization at home“. Diejenigen, die bereits im Ausland waren, können wiederum ihre Erfahrungen einsetzen und zum Beispiel Studierende aus ihren ehemaligen Gastländern in Patenschaftsprogrammen betreuen und somit positive Erfahrungen zurückgeben. Es gibt zahlreiche kreative Möglichkeiten für internationales Engagement auf dem und außerhalb des Campus. Ganz nebenbei lernt man eine Menge Leute kennen, erlebt spannende Dinge und hat Spaß!

 

Warum sollte ich das Zertifikat "Studium International" erwerben?

Sie gestalten den Internationalisierungsprozess an der TU Dort­mund aktiv mit und erwerben wich­ti­ge Schlüsselkompetenzen. Außerdem können Sie sich durch dieses extracurriculare Engagement bei Bewerbungen profilieren und durch die gebündelte Darstellung übersichtlich darlegen, in welchen Bereichen Sie an der Universität und im Ausland bereits aktiv waren.

Hier lesen Sie die Einschätzung von Personaler*innen aus Dortmund:

Portrait von Katharina Neubert, Albonair GmbH
Katharina Neubert
Head of HR, Albonair GmbH
„Dieses Zertifikat fasst verschiedene Aktivitäten von potentiellen Bewerber*innen übersichtlich zusammen und ist damit eine sehr gute Ergänzung zum Lebenslauf. Dadurch sind Bewerbungsunterlagen gut strukturiert und man behält den Blick für das Wesentliche.“

Wie ist das Zertifikat aufgebaut?

Internationale Aktivitäten sind vielfältig – daher bietet das Zertifikat ein großes Maß an Flexibilität. Gleichzeitig sind die Aktivitäten in verschiedene Bausteine aufgeteilt, um die Vergleichbarkeit sicherzustellen.

Generell ist das Zertifikat so aufgebaut, dass es drei Bausteine gibt, und zwar zu den Themen Auslandserfahrung (Baustein A), Fremdsprachenkenntnisse (Baustein B) und ehrenamtliches Engagement mit internationalem Bezug (Baustein C). Jeder Baustein hat eigene Mindestanforderungen, mit denen man diesen Baustein komplett erfüllen kann. Um das Zertifikat zu erhalten, müssen mindestens zwei von drei Bausteinen erfüllt sein.

Weitere Details finden Sie weiter unten unter "Bausteine und Work­shop".

 

Die Teilnahme an einem Workshop zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ ist verpflichtend für alle, die das Zertifikat erwerben wollen. Das Referat Internationales bietet solche Workshops an, Sie können sich aber auch die Teilnahme an einem Training eines anderen Anbieters anerkennen lassen, wenn die inhaltliche Ausrichtung vergleichbar ist (bitte sprechen Sie dies mit Frau Pehle ab).

Moderationsmaterial
Linda, 27
Angewandte Kulturwissenschaften
„Der Kurs fasst prägnant und interessant die wichtigsten Stereotypen- und Kulturtheorien zusammen und gibt wissenswerte und nützliche Tipps für die eigene Reflexion interkultureller Kompetenzen.“
Moderationsmaterial
Teilnehmerin März 2019
„...es war interessant, theoretische Einblicke in Kultur zu erhalten, aber auch Aspekte zu reflektieren, die einem in der Praxis schon begegnet sind.“
Moderationsmaterial
Teilnehmer/-in November 2020 (Online-Workshop)
„Trotz der Umstände super gelungen! Auch das Miro-Board hat gut funktioniert und ein Brainstorming mit Zetteln ersetzt. Alles in allem ein sehr gelungener Workshop.“
Moderationsmaterial
Teilnehmer/-in März 2021 (Online-Workshop)
„Es gab einen guten Ausgleich zwischen theoretischen Grundlagen und interaktiven Übungen, so dass die Begriffe Kultur, wie auch Interkulturalität für mich verständlich definiert wurden. Mit vielen Beispielen wurde dies auch transparenter und greifbarer gemacht.“

Was steckt hinter den Bausteinen und dem Workshop?

Um Ihnen den Erwerb des Zertifikats auch während des coronabedingt geltenden Kontaktbeschränkungen zu ermöglichen, sind viele Aktivitäten auch online möglich.

Zum Beispiel wurde die Begrüßungsveranstaltung für internationale Studienanfänger/-innen "Come2Campus" online durchgeführt; die Teilnahme an dem dazugehörigen Patenprogramm können Sie sich für den Baustein C anrechnen. Auch der Workshop "Interkulturelle Komptenz", der vom Referat Internationales angeboten wird, wird seit Oktober 2020 online angeboten. Auch andere Gruppen und Vereine treffen sich online oder haben ihre Angebote an die Situation angepasst - sprechen Sie uns oder die entsprechenden Gruppen gerne an! Auch falls von Ihrer Fakultät, Ihrer Fachschaft oder anderen Einrichtungen an der TU Dortmund Aktivitäten angeboten werden, die neu sind oder sich aufgrund der Corona-Situation verändert haben und von denen Sie denken, dass Sie gut zum Zertifikat "Studium International" passen würden, können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Workshops des Referats Internationales

Dieser Workshop richtet sich an alle Studierenden, die sich für interkulturelles Lernen interessieren. Ziel ist es, mehr über Kultur und kulturelle Prägungen zu erfahren, interkulturelle Erfahrungen zu reflektieren und Handlungsperspektiven für zukünftige Interaktionen zu entwickeln. Die Trainings, die als „Interkulturelle Basis“ für das Zertifikat „Studium International“ angeboten werden, sind nicht länderspezifisch, sondern behandeln kulturübergreifende Inhalte.

Didaktisch-methodisch ist das Training so gestaltet, dass neben theoretischem Input die Dynamik interkultureller Begegnungen anhand von persönlichen Erlebnisberichten, Fallbeispielen aus dem Studienalltag sowie Simulationen veranschaulicht werden.

Termine

Aktuell werden die Workshops sowohl in einem Online-Format als auch in Präsenz angeboten.

Die Online-Termine werden auf zwei Termine aufgeteilt (jeweils von 09:30 bis 12:30 Uhr mit einem Tag zwischen den Terminen) aufgeteilt, wobei beide zusammengehören und nicht getauscht werden können. Bitte wählen Sie aus, welcher Ihr Erst- und welcher Ihr Zweitwunsch  für die Teilnahme am Workshop ist.

Die Präsenztermine finden statt als eintägiger Workshop von 09:30 bis 16 Uhr im IBZ (EF 59).

2022 werden Workshops angeboten am:

  • 19. und 21. Januar (online)
  • 9. und 11. Februar (online)
  • 4. und 6. Mai (online)
  • 7. September (in Präsenz)
  • 14. und 16. Dezember (online)

Hier geht's zur Workshop-Anmeldung.

Externe Workshops

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, solche Trainings zu absolvieren: z.B. bei AIESEC, während des Auslandssemesters, bei der Vorbereitung auf Freiwilligendienst oder Kulturaustausch, usw. Wenn Sie ein Training/ einen Workshop für das Zertifikat anrechnen lassen möchten, welches nicht durch das Referat Internationales durchgeführt wurde, wenden Sie sich bitte an Julia Pehle.

An der TU Dortmund haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihren Horizont durch einen Auslandsaufenthalt zu erweitern – sei es bei einem Auslandssemester in Europa mit dem „ERASMUS“-Programm, bei einer unserer Partneruniversitäten in Amerika, Afrika, Australien oder Asien oder bei einem Auslandspraktikum. Alle Infos hierzu finden Sie auf unseren "Outgoing"-Seiten.

  • Studienaufenthalt an einer ausländischen (Partner-)Universität: Nachweis über den Aufenthalt („Certificate of Attendance“ oder “Transcript of Records“); Mindestaufenthalt: 3 Monate (12 Wochen)
  • Auslandspraktikum: Nachweis durch ein Praktikumszeugnis; Mindestdauer: 2 Monate (8 Wochen)
  • Internationale Studierende, die aus dem Ausland zum Studium an die TU Dortmund gekommen sind, können sich diesen Aufenthalt für den Baustein A anrechnen lassen (Einschreibung ins Fachstudium, nicht als Sprachschüler/in); Mindestaufenthalt: 3 Monate
  • Internationale Promovierende, die aus dem Ausland zu Forschungszwecken an die TU Dortmund gekommen sind, können sich diesen Aufenthalt für den Baustein A anrechnen lassen (Einschreibung erforderlich. Mindestaufenthalt: 3 Monate)

Am Zentrum für HochschulBildung – Bereich Fremdsprachen (ehem.: Sprachenzentrum) der TU Dortmund werden derzeit unter anderem 13 moderne Fremdsprachen gelehrt: „Die kompetente Beherrschung von mindestens einer, besser noch zwei Fremdsprachen gehört mittlerweile zum akademischen Berufsprofil und verbessert somit Ihre Karrierechancen“ (www.zhb.tu-dortmund.de/fs). Für das Zertifikat "Studium International" werden auch Sprachkurse, die Sie während Ihres Auslandsaufenthalts an einer ausländischen Hochschule absolviert haben, oder Sprachkurse von Anbietern außerhalb der Hochschule (wie z.B. der VHS) anerkannt, wenn die Kurse während Ihres Studiums an der TU Dortmund besucht wurden.

  • Sprachkurse:
    • Nachweis über die Teilnahme an einem nicht-muttersprachlichen Sprachkurs (Fachsprache oder allgemeinsprachlich) während des Fachstudiums
    • Mindestens zwei 2- stündige Kurse (2 SWS) in derselben Sprache oder ein 4-stündiger Kurs (4 SWS). (Zum Beispiel: Besuch des Kurses „Spanisch B2 schriftlich“ mit 2 SWS, sowie Besuch des Kurses „Spanisch B2 mündlich mit 2  SWS ODER Besuch des Kurses „Spanisch A2“ mit 4 SWS). Falls Sie Kurse von anderen Anbietern besuchen, wird mit den Unterrichtsstunden gerechnet, wobei 2 SWS 30 Unterrichtsstunden und 4 SWS 60 Unterrichtsstunden entsprechen.

          oder

  • DaF Co-Teacher Tätigkeit
    • Mitarbeit bei den Fachsprachenkursen Deutsch als Fremdsprache als Co-Teacher (am Zentrum für HochschulBildung – Bereich Fremdsprachen)
    • Mindestdauer 2 Semester

Dies ist der vielfältigste Baustein, in dem Stu­die­ren­de unterschiedlicher fachlicher und kultureller Herkunft ihre Er­fah­run­gen teilen und voneinander lernen, sich austauschen und Freundschaften aufbauen können.

Mindestanforderungen, um den Baustein C zu erfüllen:

Bitte weisen Sie nach, dass Sie sich min­des­tens zwei Semester engagiert haben. Dies kann in der gleichen Organisation bzw. dem gleichen Pro­gramm sein, oder auch in zwei un­ter­schied­lichen. Der Track 1 bezieht sich auf Engagement auf dem Campus und Track 2 auf solches außerhalb des Campus.

Um die Mindestanforderungen zu erfüllen, können Sie auch die Tracks 1 und 2 miteinander kombinieren. Dies wäre dann zum einen Engagement auf dem Campus, zum Beispiel als Patin oder Pate im Come2Campus-Programm, und zum anderen Engagement außerhalb des Campus, zum Beispiel bei einem städtischen Projekt mit einem internationalen Bezug. 

Baustein C – International Engagiert | Track 1 - International Engagiert auf dem Campus

Im Track 1 können Sie sich ehrenamtliches Engagement in einem Projekt, bei einer Organisation oder bei Veranstaltungen anrechnen lassen, das die Internationalität auf dem Campus der TU Dortmund mitgestaltet. Dazu gehören Buddyprogramme, Kulturveranstaltungen, fakultätsspezifische Projekte und einiges mehr. Hier finden Sie eine - nicht abschließende Übersicht über Organisationen, Veranstaltungen  und Projekte, die zum Baustein C - Track 1 passen:

Aktive Mitgliedschaft in einer der folgenden Organisationen:

  • ISS@Do: Dies ist die International Student Society in Dortmund und wurde gegründet von Patinnen und Paten aus dem Come2Campus-Programm. Die ISS-Studierenden bieten eine Plattform um sich auszutauschen und organisieren gemeinsame Ausflüge, Filmabende  und verschiedene andere Aktivitäten.
  • ESN: Das ERASMUS Student Network (kurz ESN Dortmund) ist eine Initiative von Studierenden und Ehemaligen der TU Dortmund für Austauschstudierende aus aller Welt, die ein oder zwei Semester ihres Studiums in Dortmund verbringen.
  • Internationales KulturCafé: Das Internationale KulturCafé ist ein Länderabend, der einmal im Semester veranstaltet wird. Dabei haben Studierende aus verschiedenen Kulturen die Möglichkeit, einen schönen bunten Abend mit leckerem Essen und vielfältigem Programm zu gestalten und ihre Heimat zu präsentieren. Hier wird die Mitarbeit bei zwei IKCs wie ein einsemestriges Engagement gewertet.

Paten- und Buddy-Programme

Aktive Teilnahme an einem Patenschafts- oder Buddyprogramm der TU Dortmund. Diese werden sowohl für internationale Studierende oder für Austauschstudierende (im Rahmen von Erasmus oder anderen Austauschprogrammen) organisiert.

  • Zu Beginn jedes Wintersemesters organisiert das Referat Internationales das „Come2Campus“-Patenprogramm zur Betreuung internationaler Studienanfänger/-innen im Rahmen der zentralen Willkommensveranstaltung.
  • "Cultural Companions Programm": Die Koordination der Angewandten Sprach- und Kulturwissenschaften organisiert jedes Semester das Cultural Companions Programm. Dortmunder Studierende werden mit ERASMUS Studierenden zusammengebracht und beide Seiten helfen sich gegenseitig das Leben in Dortmund und das Leben im Ausland besser zu verstehen.
  • Neu:  In der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen wurde das Mentoring-Programm für internationale Austauschstudierende ins Leben gerufen: Obwohl die Lehre momentan größtenteils online abläuft, sollen Buddys den internationalen Gäste dabei helfen, sich trotzdem schnell einzufinden.

... sind Ihnen noch weitere Buddyprogramme an der TU Dortmund bekannt? Diese Auflistung ist nicht abschließend und wir freuen uns über Feedback!

Mitgestaltung bei Veranstaltungen des Referats Internationales bzw. der Fakultäten

  • Second Monday: Wie wäre es mit einem Spielabend, Grillen, gemeinsam international kochen, Filmabenden, Karaoke, Karnevals-, Weihnachts- oder Osterfeiern mit deutschen und internationalen Studierenden? International aktive Vereine und Fachschaften laden euch jeden zweiten Montag im Monat zum Offenen Nachmittag von 18-20 Uhr ins IBZ ein. Internationale und deutsche Studierende sind herzlich willkommen - als Gäste und als Veranstalter!
  • Das Referat Internationales organisiert verschiedene Veranstaltungen, für die Unterstützung gesucht wird. Sie können diese Projekte und Veranstaltungen mitgestalten - zum Beispiel Länderveranstaltungen, Präsentationen beim Sommerfest, Teilnahme bei Studieninformationstagen zum Auslandstudium usw. Falls Sie eigene Ideen umsetzen möchten oder sich über die verschiedenen Aktivitäten informieren wollen, kontaktieren Sie Wasila Al-Dubai.
  • Bitte sprechen Sie Ideen und Wünsche vorher mit dem Referat Internationales oder den Ansprechpartnern/-innen in den Fakultäten ab.

Fakultätsspezifische Projekte

  • Für Journalismus-Studierende: Journalistik-Studierende können sich das Engagement in der "Europa-Gruppe" für den Baustein C anrechnen lassen. Hier wird die Mitarbeit über zwei Semester wie ein einsemestriges Engagement gewertet.
  • An einigen Fakultäten gibt es eigene Betreuungsprogramme für internationale Studierende oder andere Projekte und Initiativen. Wenn es an Ihrer Fakultät ein solches Projekt gibt, das für das Zertifikat passen könnte, informieren Sie uns!

Tutorentätigkeit:

Sie können sich Ihr Engagement als Tutor/-in beim Zentrum für HochschulBildung – Bereich Fremdsprachen anrechnen lassen. Sie haben folgende Möglichkeiten:

  • Sprachtutor/-in in dem Kurs „Landeskunde“ (B2): Sie können einen Kurs zur deutschen Landeskunde begleiten (April bis Juli oder Oktober bis Januar) und dabei neben der Hospitation eigenständig Kurseinheiten organisieren. Um sich das Engagement für das Zertifikat anrechnen zu lassen, werden zwei bis drei Termine von Ihnen (mit-)gestaltet. Wir freuen uns auch über kreative Beiträge!
  • In den Deutsch-Konversationskursen (B2, C1) ist es Ihre Aufgabe, mit den Sprachschülern/-innen im Gespräch die deutsche Sprache zu üben und vorhandene Sprachkenntnisse zu vertiefen. Um sich das Engagement für das Zertifikat anrechnen zu lassen, verbringen Sie ca. 10 Stunden mit den Sprachschülern/-innen und erstellen am Ende gemeinsam einen kurzen Bericht.
  • Falls Sie an einer ingenieurwissenschaftlichen Fakultät studieren (Maschinenbau, BCI, Elektrotechnik und Informationstechnik) studieren, können Sie den Kurs „Fachsprache Deutsch für Ingenieurwissenschaften B2/C1“ unterstützen, entweder in ähnlicher Form wie bei den Deutsch-Konversationskursen oder auch durch das Organisieren von Führungen durch Versuchshallen, technische Anlagen etc.

Bei allen Aktivitäten ist es wichtig, dass Sie sich frühzeitig beim zhb melden, damit Ihr Beitrag eingeplant werden kann. Bitte wenden Sie sich vor Beginn der Vorlesungszeit an Dr. Meni Syrou.

Dies ist der vielfältigste Baustein, in dem Stu­die­ren­de unterschiedlicher fachlicher und kultureller Herkunft ihre Er­fah­run­gen teilen und voneinander lernen, sich austauschen und Freundschaften aufbauen können.

Mindestanforderungen, um den Baustein C zu erfüllen:

Bitte weisen Sie nach, dass Sie sich min­des­tens zwei Semester engagiert haben. Dies kann in der gleichen Organisation bzw. dem gleichen Pro­gramm sein, oder auch in zwei un­ter­schied­lichen. Der Track 1 bezieht sich auf Engagement auf dem Campus und Track 2 auf solches außerhalb des Campus.

Um die Mindestanforderungen zu erfüllen, können Sie auch die Tracks 1 und 2 miteinander kombinieren. Dies wäre dann zum einen Engagement auf dem Campus, zum Beispiel als Patin oder Pate im Come2Campus-Programm, und zum anderen Engagement außerhalb des Campus, zum Beispiel bei einem städtischen Projekt mit einem internationalen Bezug. 

Baustein C – Track 2 – International Engagiert außerhalb des Campus

Im Track 2 können Sie sich ehrenamtliches Engagement in einem Projekt, bei einer Organisation oder bei Veranstaltungen außerhalb der TU Dortmund (möglichst in Dortmund oder der näheren Umgebung) anrechnen lassen, die einen internationalen Bezug haben.

  • Das Engagement muss durchgeführt werden, während Sie in Ihr Fachstudium an der TU Dortmund eingeschrieben sind. Dies kann auch während eines studienbezogenen Auslandsaufenthalts wie ein Auslandssemester oder –praktikum (nicht während eines Urlaubs) sein. Wenn der Zweck Ihres Auslandspraktikums ehrenamtliches Engagement ist (z.B. in einem Geflüchtetenprojekt in Griechenland), können Sie sich dies entweder für den Baustein A oder für den Baustein C anrechnen lassen, nicht für beide Bausteine.
  • Dauer: ein Jahr bzw. zwei Semester insgesamt (auch möglich: jeweils mind. 6 Monate in zwei unterschiedlichen Projekten, auch aus dem Track 1)
  • Das Engagement darf kein Pflichtbestandteil Ihres Studiums sein (wie z.B. im Projektstudium in der Raumplanung)

Was ist ein „internationaler Bezug“?

Dies kann sehr vielfältig sein: Engagieren Sie sich in einem Projekt für Geflüchtete? Machen Sie bei einem Freiwilligenprojekt mit, das sich um bessere Trinkwasserversorgung in einem anderen Land kümmert? Machen Sie während Ihres Auslandssemesters bei einem Projekt an einer Schule in Ihrem Gastort mit? Sind Sie bei ESN Dortmund oder im Ausland aktiv und organisieren Projekte im Rahmen von „Social Erasmus“, bei denen Sie außerhalb des Campus einbringen?

Wenn Sie sich Ihr Engagement für den Baustein C – Track 2 anrechnen lassen wollen, reichen Sie bitte einen Nachweis ein und füllen Sie diese Anlage aus, in der Sie Ihr Engagement beschreiben.

FAQs

Nein. Es ist daher nicht an andere Studienleistungen gekoppelt oder steht in Zusammenhang mit Ihrem Bachelor- oder Masterzeugnis.

Nein, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich. Während Ihres Studiums an der TU Dortmund sammeln Sie die entsprechenden Nachweise über Ihre Tätigkeiten und vereinbaren dann mit Julia Pehle einen Termin, sobald Sie alle Unterlagen zusammengestellt und die "Übersicht über die Aktivitäten" ausgefüllt haben. Für das Interkulturelle Training müssen Sie sich separat anmelden.

Nein, dies steht Ihnen offen; es gibt keine bestimmte zeitliche Reihenfolge, in der Sie die verschiedenen Elemente durchführen müssen. Das Zertifikat kann in beliebig vielen Semestern während der Studienzeit an der TU Dortmund sowohl von deutschen als auch von internationalen Studierenden erworben werden.

Falls Sie sowohl Ihren Bachelor- als auch Ihren Masterabschluss an der TU Dortmund erwerben, können Sie in beiden Studienphasen Nachweise für Ihre Aktivitäten für das Zertifikat "sammeln".

Alles, was vor oder nach Ihrer Studienzeit an der TU Dortmund durchgeführt wurde, kann nicht angerechnet werden!

Nein. Dies ist ein Angebot der TU Dortmund, mit dem Engagement im internationalen Bereich während Ihres Studiums an der TU Dortmund anerkannt wird.

Um das Zertifikat zu erhalten, sollten zunächst die Mindestanforderungen erfüllt sein. Wenn man mehr Anforderungen erfüllt hat, muss man nicht auswählen, sondern alle Aktivitäten können im Zertifikat aufgeführt werden - schließlich soll es die komplette Vielfalt Ihrer internationalen Aktivitäten abbilden. Daher muss man zwischen einem Auslandssemester und einem -praktikum nicht wählen, sondern es wird beides aufgeführt.

Ja. Um den Baustein C zu erfüllen, müssen Sie sich ja mindestens zwei Semester engagieren; in der gleichen Organisation bzw. dem gleichen Pro­gramm, oder auch in zwei un­ter­schied­lichen. Dies kann auch im gleichen Semester passieren, z.B. dass Sie sich in einem Wintersemester sowohl als Pate/als Patin bei Come2Campus engagieren und ebenfalls im Wintersemester sich bei der ESN einbringen.

Nein. Das Zertifikat soll neben Auslandsaufenthalten und dem Fremdsprachenerwerb vor allem ehrenamtliches Engagement im internationalen Bereich fördern und würdigen. Kurse, die ein integraler Bestandteil Ihres Studiums sind, können daher nicht für das Zertifikat angerechnet werden.

Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Zertifikat und die Interkulturellen Trainings ist Julia Pehle. Das Zertifikat „Studium International“ kann in jeder beliebigen Studienphase erlangt werden. Es ist allerdings sinnvoll, bis zum Ende des Studiums zu warten, bis Sie sicher sind, dass Sie keine weiteren Aktivitäten mehr durchführen, die Sie sich für das Zertifikat anrechnen lassen können.

Füllen Sie den Bogen zum Nachweis der verschiedenen Bausteine ("Übersicht über die Aktivitäten") aus und kopieren Sie Ihre Nachweise. Die Kopien verbleiben im Referat Internationales, daher reichen Sie bitte keine Originale ein. Aktuell ist es nicht möglich, die Unterlagen persönlich einzureichen, daher können Sie diese per Post oder in eingescannter Form per Mail an Frau Pehle schicken. Bitte reichen Sie auch eine aktuelle Studienbescheinigung ein. Wenn alles vollständig ist, stellen wir Ihnen das Zertifikat aus.

Nein. Nach Einreichung Ihrer Unterlagen kann die Erstellung des Zertifikats bis zu 6 Wochen dauern.

Kontakt

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.