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Internationale Karrieremesse

Vom Studium über die Messe direkt in den Job

Die Internationale Karrieremesse bringt qua­li­fi­zier­ten akademischen Nachwuchs mit attraktiven Un­ter­neh­men aus Dort­mund und der Region zusammen. Organisiert vom Referat Inter­natio­nales der TU Dort­mund und der IHK zu Dort­mund findet die Messe am am 26. November 2020 bereits zum zehnten Mal statt.

Von Studierendenseite richtet sich die Messe vor allem an internationale Ab­sol­ven­ten/-innen und Stu­die­ren­de. Die jungen Persönlichkeiten kommen aus allen Kontinenten an unsere Uni­ver­si­tät und erhalten die Chance, im inter­natio­nalen Kontext zu studieren, zu forschen oder Praktika in regionalen Un­ter­neh­men zu absolvieren. An der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund sind knapp 4.000 Stu­die­ren­de aus dem Ausland eingeschrieben, davon überwiegend in den sogenannten MINT-Fächern (Mathe­matik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Das Besondere an der Messe ist, dass die Aussteller der In­ter­natio­nalen Karrieremesse im Vorhinein definieren, welches Profil geeignete Kandidaten/-innen idealerweise haben sollen. Vor der Messe findet dann von Seiten der Organisatoren/-innen ein Matching statt, so dass die Gespräche am Vormittag sehr zielgerichtet sind und beiden Seiten den größtmöglichen Nutzen bringen. Am Nachmittag ist das Format offen und Stu­die­ren­de aller Fachrichtungen können die Messe ohne Voranmeldung besuchen.

Rückblick

Internationale Karrieremesse 2019

am Dienstag, 2. Juli 2019 im IBZ

40.000 Fachkräfte fehlen in den kommenden fünf Jahren im östlichen Ruhrgebiet. Das sagte Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dort­mund, zum Auftakt der 9. Internationale Karrieremesse am Dienstag, 2. Juli, an der TU Dort­mund. Er und Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dort­mund, ermutigten die Stu­die­ren­den, sich Arbeitsplätze in der Region zu suchen. „Bleiben Sie hier, der Standort ist lebenswert“, sagte Ehrich. Prof. Ursula Gather pflichtete ihm bei: „Suchen Sie sich ihren zukünftigen Arbeitgeber ruhig in der Region. Es lohnt sich.“

Gruppenbild IKM 2019 © Schaper​/​TU Dort­mund
Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dort­mund, begrüßt gemeinsam mit Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dort­mund und Mitglied im Vorstand der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund, Furkan Uyanik (r.), der 2014 bei der 4. In­ter­natio­nalen Karrieremesse die Firma gefunden hatte, für die er heute noch er­folg­reich im Einsatz ist. Bild: Oliver Schaper/TU Dort­mund

Es sei für die Un­ter­neh­men ein großer Vorteil, bei der Messe auf Stu­die­ren­de zu treffen, die neben Wissen aus einem guten Studium an der TU Dort­mund eine wei­tere Sprache – nämlich ihre Muttersprache – perfekt sprechen, sagte Prof. Gather bei der Eröffnung der Messe. Wulf-Christian Ehrich, der auch geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund ist, wies darauf hin, dass Un­ter­neh­men bei dieser Messe Gelegenheit haben, qua­li­fi­zier­te Nachwuchskräfte zu finden. Organisiert wurde die Messe durch das Referat Inter­natio­nales der TU Dort­mund in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dort­mund und der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund.

Fünf Jahre ist es her, dass sich Furkan Uyanik mit einem frischen Informatik-Bachelor-Abschluss in der Tasche im Rahmen der 4. In­ter­natio­nalen Karrieremesse bei der ICA Traffic GmbH vorstellte. Am Dienstag hatte der inzwischen 29-jährige die Seite des Schreibtischs gewechselt und war nun seinerseits auf der Suche nach geeigneten Stu­die­ren­den für das Dort­mun­der Un­ter­neh­men ICA. Seine  Firma bietet Lö­sun­gen rund um Ticketsysteme – so hat sie die Deutsche Bahn mit rund 3500 Fahrkartenautomaten versorgt und kümmert sich auch um die Programmierung der Ticketstationen. Das ICA-Angebot rund um den Fahrschein geht hin bis zu Apps, die sich Fahrgäste als Fahrscheine auf ihre Smartphones laden können. Die Softwarelösungen dafür gehören zum Aufgabengebiet des früheren TU-Studenten Uyanik. War er zunächst Software-Entwickler, so ist Uyanik inzwischen zum Software-Architekten aufgestiegen, der komplette Lö­sun­gen aus verschiedenen Software-Bausteinen zusammenstellt.

Furkan Uyaniks Weg kann Vorbild sein für internationale Stu­die­ren­de der TU Dort­mund. Etwa jeder elfte Stu­die­ren­de der TU Dort­mund stammt aus dem Ausland. 3600 junge Frauen und Männer aus mehr als 100 Ländern sind hier eingeschrieben. Vier Stu­di­en­gän­ge werden in englischer Sprache abgehalten. Mit der In­ter­natio­nalen Karrieremesse werden diesen Stu­die­ren­den auch berufliche Wege in der Region Dort­mund und in ganz Deutsch­land aufgezeigt.

17 Firmen mit Sitz in Dort­mund und der Region nutzten die Internationale Karrieremesse im In­ter­natio­nalen Begegnungszentrum (IBZ), um sich Stu­die­ren­den der TU Dort­mund zu prä­sen­tie­ren: ABP Induction Systems GmbH, Albonair GmbH, Dolezych GmbH & Co.KG, ICA Traffic GmbH, KHS GmbH, KTDM Metropole Ruhr UG, Kumavision AG, Lovion GmbH, Materna Information & Communication SE, Osudio Deutsch­land GmbH, P3 communications GmbH, QSG Verkehrstechnik GmbH, REMONDIS Service International GmbH, Rhenus Office Systems, , temicon GmbH und der Kraftwerksbetreiber UNIPER SE. Als 17. Firma nutzte die TU Dort­mund die Karrieremesse übrigens selbst, um nach gutem Nachwuchs zu suchen. „Wir stellen gern Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten unserer Uni­ver­si­tät ein, die wir dann gezielt auf Führungspositionen vorbereiten“, sagte Karolina Bihr von der Personalabteilung.

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.