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Internationale Karriere­messe

Vom Studium über die Messe direkt in den Job

Die Internationale Karriere­messe bringt qua­li­fi­zier­ten aka­de­mischen Nachwuchs mit attraktiven Un­ter­neh­men aus Dort­mund und der Region zu­sam­men. Organisiert vom Referat Inter­natio­nales der TU Dort­mund und der IHK zu Dort­mund findet die Messe am 29. Juni 2021 bereits zum zehnten Mal statt. 2020 musste die Messe leider ausfallen.

Von Studierendenseite richtet sich die Messe vor allem an in­ter­na­ti­o­na­le Ab­sol­ven­ten/-innen und Stu­die­ren­de. Die jungen Persönlichkeiten kommen aus allen Kontinenten an unsere Uni­ver­si­tät und erhalten die Chance, im inter­natio­nalen Kontext zu stu­die­ren, zu forschen oder Praktika in regionalen Un­ter­neh­men zu ab­sol­vie­ren. An der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund sind knapp 4.000 Stu­die­ren­de aus dem Ausland eingeschrieben, davon überwiegend in den sogenannten MINT-Fächern (Mathe­matik, In­for­ma­tik, Na­tur­wis­sen­schaf­ten und Technik).

Das Besondere an der Messe ist, dass die Aussteller der In­ter­natio­nalen Karriere­messe im Vorhinein definieren, welches Profil geeignete Kandidaten/-innen idealerweise haben sollen. Vor der Messe findet dann von Seiten der Organisatoren/-innen ein Matching statt, so dass die Gespräche am Vormittag sehr zielgerichtet sind und beiden Seiten den größtmöglichen Nutzen bringen. Am Nachmittag ist das Format offen und Stu­die­ren­de aller Fachrichtungen können die Messe ohne Voranmeldung besuchen.

Rückblick

Internationale Karriere­messe 2019

am Dienstag, 2. Juli 2019 im IBZ

40.000 Fachkräfte fehlen in den kommenden fünf Jahren im östlichen Ruhrgebiet. Das sagte Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dort­mund, zum Auftakt der 9. Internationale Karriere­messe am Dienstag, 2. Juli, an der TU Dort­mund. Er und Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dort­mund, ermutigten die Stu­die­ren­den, sich Arbeitsplätze in der Region zu suchen. „Bleiben Sie hier, der Standort ist lebenswert“, sagte Ehrich. Prof. Ursula Gather pflichtete ihm bei: „Suchen Sie sich ihren zukünftigen Arbeitgeber ruhig in der Region. Es lohnt sich.“

Gruppenbild IKM 2019 © Schaper​/​TU Dort­mund
Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dort­mund, begrüßt gemeinsam mit Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dort­mund und Mitglied im Vorstand der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund, Furkan Uyanik (r.), der 2014 bei der 4. In­ter­natio­nalen Karriere­messe die Firma gefunden hatte, für die er heute noch er­folg­reich im Ein­satz ist. Bild: Oliver Schaper/TU Dort­mund

Es sei für die Un­ter­neh­men ein großer Vorteil, bei der Messe auf Stu­die­ren­de zu treffen, die neben Wissen aus einem guten Studium an der TU Dort­mund eine wei­tere Sprache – nämlich ih­re Muttersprache – perfekt sprechen, sagte Prof. Gather bei der Eröffnung der Messe. Wulf-Christian Ehrich, der auch geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund ist, wies darauf hin, dass Un­ter­neh­men bei dieser Messe Gelegenheit haben, qua­li­fi­zier­te Nachwuchskräfte zu finden. Organisiert wurde die Messe durch das Referat Inter­natio­nales der TU Dort­mund in Ko­ope­ra­ti­on mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dort­mund und der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund.

Fünf Jahre ist es her, dass sich Furkan Uyanik mit einem frischen In­for­ma­tik-Bachelor-Abschluss in der Tasche im Rahmen der 4. In­ter­natio­nalen Karriere­messe bei der ICA Traffic GmbH vorstellte. Am Dienstag hatte der inzwischen 29-jährige die Seite des Schreibtischs gewechselt und war nun seinerseits auf der Suche nach geeigneten Stu­die­ren­den für das Dort­mun­der Un­ter­neh­men ICA. Seine  Firma bietet Lö­sun­gen rund um Ticketsysteme – so hat sie die Deutsche Bahn mit rund 3500 Fahrkartenautomaten versorgt und kümmert sich auch um die Programmierung der Ticketstationen. Das ICA-Angebot rund um den Fahrschein geht hin bis zu Apps, die sich Fahrgäste als Fahrscheine auf ih­re Smartphones laden können. Die Softwarelösungen dafür gehören zum Aufgabengebiet des früheren TU-Studenten Uyanik. War er zu­nächst Software-Entwickler, so ist Uyanik inzwischen zum Software-Architekten aufgestiegen, der komplette Lö­sun­gen aus ver­schie­de­nen Software-Bausteinen zusammenstellt.

Furkan Uyaniks Weg kann Vorbild sein für in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de der TU Dort­mund. Etwa jeder elfte Stu­die­ren­de der TU Dort­mund stammt aus dem Ausland. 3600 junge Frauen und Männer aus mehr als 100 Ländern sind hier eingeschrieben. Vier Stu­di­en­gän­ge wer­den in englischer Sprache abgehalten. Mit der In­ter­natio­nalen Karriere­messe wer­den diesen Stu­die­ren­den auch be­ruf­li­che Wege in der Region Dort­mund und in ganz Deutsch­land aufgezeigt.

17 Firmen mit Sitz in Dort­mund und der Region nutzten die Internationale Karriere­messe im In­ter­natio­nalen Be­geg­nungs­zen­trum (IBZ), um sich Stu­die­ren­den der TU Dort­mund zu prä­sen­tie­ren: ABP Induction Systems GmbH, Albonair GmbH, Dolezych GmbH & Co.KG, ICA Traffic GmbH, KHS GmbH, KTDM Metropole Ruhr UG, Kumavision AG, Lovion GmbH, Materna Information & Communication SE, Osudio Deutsch­land GmbH, P3 communications GmbH, QSG Verkehrstechnik GmbH, REMONDIS Service International GmbH, Rhenus Office Systems, , temicon GmbH und der Kraftwerksbetreiber UNIPER SE. Als 17. Firma nutzte die TU Dort­mund die Karriere­messe übrigens selbst, um nach gutem Nachwuchs zu suchen. „Wir stellen gern Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten unserer Uni­ver­si­tät ein, die wir dann gezielt auf Führungspositionen vorbereiten“, sagte Karolina Bihr von der Personalabteilung.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.