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Internationale Karriere­messe

Vom Studium über die Messe direkt in den Job

Die Internationale Karriere­messe bringt qualifizierten akademischen Nachwuchs mit attraktiven Unternehmen aus Dortmund und der Region zusammen. Organisiert vom Referat Internationales der TU Dortmund und der IHK zu Dortmund findet die nächste Messe am Donnerstag, 27. Oktober 2022 im IBZ statt.

Von Studierendenseite richtet sich die Messe vor allem an internationale Absolventen*innen und Studierende. Die jungen Persönlichkeiten kommen aus allen Kontinenten an unsere Universität und erhalten die Chance, im internationalen Kontext zu studieren, zu forschen oder Praktika in regionalen Unternehmen zu absolvieren. An der Technischen Universität Dortmund sind über 4.000 Studierende aus dem Ausland eingeschrieben, davon überwiegend in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Das Besondere an der Messe ist, dass die Aussteller der Internationalen Karriere­messe im Vorhinein definieren, welches Profil geeignete Kandidaten*innen idealerweise haben sollen. Vor der Messe findet dann von Seiten der Organisatoren*innen ein Matching statt, so dass die Gespräche am Vormittag sehr zielgerichtet sind und beiden Seiten den größtmöglichen Nutzen bringen. Am Nachmittag ist das Format offen und Studierende aller Fachrichtungen können die Messe ohne Voranmeldung besuchen.

Rückblick

Internationale Karriere­messe 2021

am Donnerstag, 28. Oktober 2021

„Nach meinem Abschluss möch­te ich gerne in der Region bleiben und hier ar­bei­ten“, sagt TU-Masterstudentin Zahra Bonakdar. Sie hat ihren Bachelor in ihrem Heimatland Iran ab­ge­schlos­sen und kam an­schlie­ßend für das Masterstudium nach Dort­mund. Auch Ashutosh Bhagwat möch­te nach sei­nem Abschluss in Deutsch­land bleiben. Der 25-Jährige Inder ab­sol­viert wie Zahra Bonakdar den eng­lisch­spra­chigen Master­studien­gang „Process Sys­tems Engineering“ an der TU Dort­mund.

Zwei Teilnehmender der Internationalen Karrieremesse vor dem IBZ © Felix Schmale​/​TU Dortmund

Für die beiden – und für viele wei­tere Stu­die­ren­de – bot die Internationale Kar­rie­re­mes­se im In­ter­natio­nalen Be­geg­nungs­zen­trum (IBZ) am 28. Okto­ber die Ge­le­gen­heit, sich bei Firmen mit Sitz in Dort­mund und der Region vorzustellen. Zu den Un­ter­neh­men zählten unter an­de­rem Bayer, DEW21 und Zalando. Insgesamt nahmen 90 Stu­die­ren­de aus 23 Ländern an der Ver­an­stal­tung teil, die vom Referat Inter­natio­nales der TU Dort­mund in Ko­ope­ra­ti­on mit der In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) zu Dort­mund und der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund or­ga­ni­siert wurde.

Die 17 teil­neh­men­den Firmen haben im Vorfeld ver­schie­de­ne Studierendenprofile mit Lebenslauf er­hal­ten und konn­ten auswählen, wen sie in den Einzelgesprächen ken­nen­ler­nen wol­len. Zahra Bonakdar und Ashutosh Bhagwat wurden bei­spiels­weise beide für ein Ge­spräch mit der Bayer AG eingeladen. „Meine In­teres­sen decken sich mit denen des Unternehmens, da ich mich mit der Ge­stal­tung und Op­ti­mie­rung von Pro­zes­sen beschäftige“, sagt Ashutosh Bhagwat, der sich für ein Praktikum bei Bayer in­te­res­siert und dort gerne auch seine Mas­ter­ar­beit schrei­ben würde. Zahra Bonakdar, die zudem noch ein Ge­spräch mit der onoff AG, ei­nem Un­ter­neh­men für Automatisierung und IT, hatte, fügt hinzu: „Beide Firmen könnten mir die Mög­lich­keit ge­ben, viele Fachleute ken­nen­zu­ler­nen und meine be­ruf­li­che Laufbahn zu starten.“ Sie wird im Januar ihren Master abschließen und ist aktuell auf der Suche nach ei­nem Job nach dem Stu­di­um.

Mehr als 4.000 in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de an der TU Dort­mund

In vie­len Branchen gebe es offene Stellen und es würden händeringend gut ausgebildete Fachkräfte gesucht, er­klärt Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dort­mund und Vorstandsmitglied der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund, in seiner Eröffnungsrede. Mit mehr als 4.000 inter­natio­nalen Stu­die­ren­den bietet die TU Dort­mund den Un­ter­neh­men die Mög­lich­keit, potenzielle Arbeitnehmer*innen ken­nen­zu­ler­nen. Viele der inter­natio­nalen Stu­die­ren­den sind in ei­nem MINT-Fach (Mathe­matik, In­for­ma­tik, Na­tur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik) eingeschrieben. Mit der In­ter­natio­nalen Kar­rie­re­mes­se wer­den diesen Stu­die­ren­den be­ruf­li­che Wege in der Region Dort­mund und in ganz Deutsch­land aufgezeigt. Zu den 17 Un­ter­neh­men, die sich bei der Messe vor­ge­stellt haben, gehören Albonair GmbH, Bayer AG, catkin GmbH, DEW 21 - Dort­mun­der Energie- und Wasserversorgung GmbH, ICA Traffic GmbH, KHS GmbH, Materna Information & Com­mu­ni­ca­tion SE, Montanhydraulik GmbH, onoff engineering gmbh, Pieper GmbH, Redpath Deilmann GmbH, Ritter Starkstromtechnik GmbH &Co KG, Storm Reply GmbH, SQLI Deutsch­land GmbH, Uniper SE, viadee Unternehmensberatung AG, Zalando SE. Die Kumavision AG konnte nicht an der Messe teil­neh­men, wird aber einige Stu­die­ren­de zum Online-Kennenlernen einladen.

Für die beiden TU-Stu­die­ren­den Zahra Bonakdar und Ashutosh Bhagwat hat sich die Internationale Kar­rie­re­mes­se auf jeden Fall gelohnt. Sie konn­ten interessante Gespräche mit den Ver­tre­ter*innen der Un­ter­neh­men führen, einen Einblick in die Firmen er­hal­ten und Kontakte knüpfen. „Es war eine tolle Ver­an­stal­tung. Wenn man sich on­line für einen Job bewirbt, er­hält man nicht immer eine Rückmeldung. Hier kann man direkt mit den Un­ter­neh­men in Kontakt kom­men“, er­zählt Ashutosh Bhagwat. Auch Zahra Bonakdar findet, dass man die Messe unbedingt be­su­chen sollte: „Ich war schon auf ein paar Karrieremessen, aber oft ist es so, dass man keine lan­gen Gespräche führen kann, um sich richtig ken­nen­zu­ler­nen. Das ist hier ganz anders. Hier hat man wirk­lich Zeit, sich aus­zu­tau­schen.“

Mentoring-Pro­gramm „Tandem2Job“

Die Internationale Kar­rie­re­mes­se ist nicht das einzige Pro­gramm, das das Referat Inter­natio­nales anbietet. Die beiden Stu­die­ren­den nehmen zum Bei­spiel auch am Mentoring-Pro­gramm „Tandem2Job“ teil. Dabei bekommen in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de eine*n Mentor*in zur Seite gestellt, um in Gesprächen ih­re Stärken und Wettbewerbsvorteile für den Eintritt in den deut­schen Ar­beits­markt auszuloten und Fra­gen zu klären. „Es hat mir sehr ge­hol­fen, meine Bewerbungsunterlagen zu ver­bes­sern. Ich habe auch gelernt, wie wich­tig es ist, in den sozialen Me­di­en präsent zu sein, z. B. auf LinkedIn, und sich mit Men­schen zu vernetzen, die dieselben In­teres­sen haben wie ich“, sagt Ashutosh Bhagwat.

Rückblick

Internationale Karriere­messe 2019

am Dienstag, 2. Juli 2019 im IBZ

40.000 Fachkräfte fehlen in den kommenden fünf Jahren im östlichen Ruhrgebiet. Das sagte Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund, zum Auftakt der 9. Internationale Karriere­messe am Dienstag, 2. Juli, an der TU Dortmund. Er und Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund, ermutigten die Studierenden, sich Arbeitsplätze in der Region zu suchen. „Bleiben Sie hier, der Standort ist lebenswert“, sagte Ehrich. Prof. Ursula Gather pflichtete ihm bei: „Suchen Sie sich ihren zukünftigen Arbeitgeber ruhig in der Region. Es lohnt sich.“

Gruppenbild IKM 2019 © Schaper​/​TU Dortmund
Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dort­mund, begrüßt gemeinsam mit Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dort­mund und Mitglied im Vorstand der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund, Furkan Uyanik (r.), der 2014 bei der 4. In­ter­natio­nalen Karriere­messe die Firma gefunden hatte, für die er heute noch er­folg­reich im Einsatz ist. Bild: Oliver Schaper/TU Dort­mund

Es sei für die Unternehmen ein großer Vorteil, bei der Messe auf Studierende zu treffen, die neben Wissen aus einem guten Studium an der TU Dortmund eine weitere Sprache – nämlich ihre Muttersprache – perfekt sprechen, sagte Prof. Gather bei der Eröffnung der Messe. Wulf-Christian Ehrich, der auch geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesellschaft der Freunde der TU Dortmund ist, wies darauf hin, dass Unternehmen bei dieser Messe Gelegenheit haben, qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden. Organisiert wurde die Messe durch das Referat Internationales der TU Dortmund in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund und der Gesellschaft der Freunde der TU Dortmund.

Fünf Jahre ist es her, dass sich Furkan Uyanik mit einem frischen Informatik-Bachelor-Abschluss in der Tasche im Rahmen der 4. Internationalen Karriere­messe bei der ICA Traffic GmbH vorstellte. Am Dienstag hatte der inzwischen 29-jährige die Seite des Schreibtischs gewechselt und war nun seinerseits auf der Suche nach geeigneten Studierenden für das Dortmunder Unternehmen ICA. Seine  Firma bietet Lösungen rund um Ticketsysteme – so hat sie die Deutsche Bahn mit rund 3500 Fahrkartenautomaten versorgt und kümmert sich auch um die Programmierung der Ticketstationen. Das ICA-Angebot rund um den Fahrschein geht hin bis zu Apps, die sich Fahrgäste als Fahrscheine auf ihre Smartphones laden können. Die Softwarelösungen dafür gehören zum Aufgabengebiet des früheren TU-Studenten Uyanik. War er zunächst Software-Entwickler, so ist Uyanik inzwischen zum Software-Architekten aufgestiegen, der komplette Lösungen aus verschiedenen Software-Bausteinen zusammenstellt.

Furkan Uyaniks Weg kann Vorbild sein für internationale Studierende der TU Dortmund. Etwa jeder elfte Studierende der TU Dortmund stammt aus dem Ausland. 3600 junge Frauen und Männer aus mehr als 100 Ländern sind hier eingeschrieben. Vier Studiengänge werden in englischer Sprache abgehalten. Mit der Internationalen Karriere­messe werden diesen Studierenden auch berufliche Wege in der Region Dortmund und in ganz Deutschland aufgezeigt.

17 Firmen mit Sitz in Dortmund und der Region nutzten die Internationale Karriere­messe im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ), um sich Studierenden der TU Dortmund zu präsentieren: ABP Induction Systems GmbH, Albonair GmbH, Dolezych GmbH & Co.KG, ICA Traffic GmbH, KHS GmbH, KTDM Metropole Ruhr UG, Kumavision AG, Lovion GmbH, Materna Information & Communication SE, Osudio Deutschland GmbH, P3 communications GmbH, QSG Verkehrstechnik GmbH, REMONDIS Service International GmbH, Rhenus Office Systems, , temicon GmbH und der Kraftwerksbetreiber UNIPER SE. Als 17. Firma nutzte die TU Dortmund die Karriere­messe übrigens selbst, um nach gutem Nachwuchs zu suchen. „Wir stellen gern Absolventinnen und Absolventen unserer Universität ein, die wir dann gezielt auf Führungspositionen vorbereiten“, sagte Karolina Bihr von der Personalabteilung.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.