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Internationale Kar­rie­re­mes­se

Vom Stu­di­um über die Messe direkt in den Job

Die Internationale Kar­rie­re­mes­se bringt qua­li­fi­zier­ten aka­de­mischen Nach­wuchs mit attraktiven Un­ter­neh­men aus Dort­mund und der Region zu­sam­men. Organisiert vom Re­fe­rat Inter­natio­nales der TU Dort­mund und der IHK zu Dort­mund fand die Messe am 28. Okto­ber 2021 bereits zum zehnten Mal statt.

Sobald feststeht, wann die Messe 2022 stattfindet, finden Sie alle In­for­ma­tio­nen auf diesen Seiten!

Von Studierendenseite richtet sich die Messe vor allem an in­ter­na­ti­o­na­le Ab­sol­ven­ten/-innen und Stu­die­ren­de. Die jungen Per­sön­lich­keiten kom­men aus allen Kontinenten an unsere Uni­ver­si­tät und er­hal­ten die Chance, im inter­natio­nalen Kontext zu stu­die­ren, zu forschen oder Praktika in regionalen Un­ter­neh­men zu ab­sol­vie­ren. An der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund sind knapp 4.000 Stu­die­ren­de aus dem Ausland eingeschrieben, davon über­wie­gend in den so­ge­nann­ten MINT-Fächern (Mathe­matik, In­for­ma­tik, Na­tur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik).

Das Besondere an der Messe ist, dass die Aussteller der In­ter­natio­nalen Kar­rie­re­mes­se im Vorhinein definieren, welches Profil geeignete Kandidaten/-innen idealerweise haben sollen. Vor der Messe findet dann von Seiten der Organisatoren/-innen ein Matching statt, so dass die Gespräche am Vormittag sehr zielgerichtet sind und beiden Seiten den größtmöglichen Nut­zen bringen. Am Nach­mit­tag ist das For­mat offen und Stu­die­ren­de aller Fach­rich­tungen kön­nen die Messe ohne Voranmeldung be­su­chen.

Rückblick

Internationale Kar­rie­re­mes­se 2021

am Don­ners­tag, 28. Okto­ber 2021

„Nach meinem Abschluss möch­te ich gerne in der Region bleiben und hier ar­bei­ten“, sagt TU-Masterstudentin Zahra Bonakdar. Sie hat ihren Bachelor in ihrem Heimatland Iran ab­ge­schlos­sen und kam an­schlie­ßend für das Masterstudium nach Dort­mund. Auch Ashutosh Bhagwat möch­te nach sei­nem Abschluss in Deutsch­land bleiben. Der 25-Jährige Inder ab­sol­viert wie Zahra Bonakdar den eng­lisch­spra­chigen Master­studien­gang „Process Sys­tems Engineering“ an der TU Dort­mund.

Zwei Teilnehmender der Internationalen Karrieremesse vor dem IBZ © Felix Schmale​/​TU Dort­mund

Für die beiden – und für viele wei­tere Stu­die­ren­de – bot die Internationale Kar­rie­re­mes­se im In­ter­natio­nalen Be­geg­nungs­zen­trum (IBZ) am 28. Okto­ber die Ge­le­gen­heit, sich bei Firmen mit Sitz in Dort­mund und der Region vorzustellen. Zu den Un­ter­neh­men zählten unter an­de­rem Bayer, DEW21 und Zalando. Insgesamt nahmen 90 Stu­die­ren­de aus 23 Ländern an der Ver­an­stal­tung teil, die vom Re­fe­rat Inter­natio­nales der TU Dort­mund in Ko­ope­ra­ti­on mit der In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) zu Dort­mund und der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund or­ga­ni­siert wurde.

Die 17 teil­neh­men­den Firmen haben im Vorfeld ver­schie­de­ne Studierendenprofile mit Lebenslauf er­hal­ten und konn­ten auswählen, wen sie in den Einzelgesprächen ken­nen­ler­nen wol­len. Zahra Bonakdar und Ashutosh Bhagwat wurden bei­spiels­weise beide für ein Ge­spräch mit der Bayer AG eingeladen. „Meine In­teres­sen decken sich mit denen des Unternehmens, da ich mich mit der Ge­stal­tung und Op­ti­mie­rung von Pro­zes­sen beschäftige“, sagt Ashutosh Bhagwat, der sich für ein Praktikum bei Bayer in­te­res­siert und dort gerne auch seine Mas­ter­ar­beit schrei­ben würde. Zahra Bonakdar, die zudem noch ein Ge­spräch mit der onoff AG, ei­nem Un­ter­neh­men für Automatisierung und IT, hatte, fügt hinzu: „Beide Firmen könnten mir die Mög­lich­keit ge­ben, viele Fachleute ken­nen­zu­ler­nen und meine be­ruf­li­che Laufbahn zu starten.“ Sie wird im Januar ihren Master abschließen und ist aktuell auf der Suche nach ei­nem Job nach dem Stu­di­um.

Mehr als 4.000 in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de an der TU Dort­mund

In vie­len Branchen gebe es offene Stellen und es würden händeringend gut ausgebildete Fachkräfte gesucht, er­klärt Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dort­mund und Vorstandsmitglied der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund, in seiner Eröffnungsrede. Mit mehr als 4.000 inter­natio­nalen Stu­die­ren­den bietet die TU Dort­mund den Un­ter­neh­men die Mög­lich­keit, potenzielle Arbeitnehmer*innen ken­nen­zu­ler­nen. Viele der inter­natio­nalen Stu­die­ren­den sind in ei­nem MINT-Fach (Mathe­matik, In­for­ma­tik, Na­tur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik) eingeschrieben. Mit der In­ter­natio­nalen Kar­rie­re­mes­se wer­den diesen Stu­die­ren­den be­ruf­li­che Wege in der Region Dort­mund und in ganz Deutsch­land aufgezeigt. Zu den 17 Un­ter­neh­men, die sich bei der Messe vor­ge­stellt haben, gehören Albonair GmbH, Bayer AG, catkin GmbH, DEW 21 - Dort­mun­der Energie- und Wasserversorgung GmbH, ICA Traffic GmbH, KHS GmbH, Materna Information & Com­mu­ni­ca­tion SE, Montanhydraulik GmbH, onoff engineering gmbh, Pieper GmbH, Redpath Deilmann GmbH, Ritter Starkstromtechnik GmbH &Co KG, Storm Reply GmbH, SQLI Deutsch­land GmbH, Uniper SE, viadee Unternehmensberatung AG, Zalando SE. Die Kumavision AG konnte nicht an der Messe teil­neh­men, wird aber einige Stu­die­ren­de zum Online-Kennenlernen einladen.

Für die beiden TU-Stu­die­ren­den Zahra Bonakdar und Ashutosh Bhagwat hat sich die Internationale Kar­rie­re­mes­se auf jeden Fall gelohnt. Sie konn­ten interessante Gespräche mit den Ver­tre­ter*innen der Un­ter­neh­men führen, einen Einblick in die Firmen er­hal­ten und Kontakte knüpfen. „Es war eine tolle Ver­an­stal­tung. Wenn man sich on­line für einen Job bewirbt, er­hält man nicht immer eine Rück­mel­dung. Hier kann man direkt mit den Un­ter­neh­men in Kontakt kom­men“, er­zählt Ashutosh Bhagwat. Auch Zahra Bonakdar findet, dass man die Messe unbedingt be­su­chen sollte: „Ich war schon auf ein paar Karrieremessen, aber oft ist es so, dass man keine lan­gen Gespräche führen kann, um sich richtig ken­nen­zu­ler­nen. Das ist hier ganz anders. Hier hat man wirk­lich Zeit, sich aus­zu­tau­schen.“

Mentoring-Pro­gramm „Tandem2Job“

Die Internationale Kar­rie­re­mes­se ist nicht das einzige Pro­gramm, das das Re­fe­rat Inter­natio­nales anbietet. Die beiden Stu­die­ren­den nehmen zum Bei­spiel auch am Mentoring-Pro­gramm „Tandem2Job“ teil. Dabei bekommen in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de eine*n Mentor*in zur Seite gestellt, um in Gesprächen ih­re Stärken und Wettbewerbsvorteile für den Eintritt in den deut­schen Ar­beits­markt auszuloten und Fra­gen zu klären. „Es hat mir sehr ge­hol­fen, meine Bewerbungsunterlagen zu ver­bes­sern. Ich habe auch gelernt, wie wich­tig es ist, in den sozialen Me­di­en präsent zu sein, z. B. auf LinkedIn, und sich mit Men­schen zu vernetzen, die dieselben In­teres­sen haben wie ich“, sagt Ashutosh Bhagwat.

Rückblick

Internationale Kar­rie­re­mes­se 2019

am Dienstag, 2. Juli 2019 im IBZ

40.000 Fachkräfte fehlen in den kom­men­den fünf Jah­ren im östlichen Ruhr­gebiet. Das sagte Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dort­mund, zum Auftakt der 9. Internationale Kar­rie­re­mes­se am Dienstag, 2. Juli, an der TU Dort­mund. Er und Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dort­mund, ermutigten die Stu­die­ren­den, sich Arbeitsplätze in der Region zu suchen. „Bleiben Sie hier, der Stand­ort ist lebenswert“, sagte Ehrich. Prof. Ursula Gather pflichtete ihm bei: „Suchen Sie sich ihren zukünftigen Arbeitgeber ruhig in der Region. Es lohnt sich.“

Gruppenbild IKM 2019 © Schaper​/​TU Dort­mund
Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dort­mund, begrüßt ge­mein­sam mit Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dort­mund und Mitglied im Vorstand der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund, Furkan Uyanik (r.), der 2014 bei der 4. In­ter­natio­nalen Kar­rie­re­mes­se die Firma gefunden hatte, für die er heute noch er­folg­reich im Ein­satz ist. Bild: Oliver Schaper/TU Dort­mund

Es sei für die Un­ter­neh­men ein großer Vorteil, bei der Messe auf Stu­die­ren­de zu treffen, die neben Wissen aus ei­nem guten Stu­di­um an der TU Dort­mund eine wei­tere Spra­chenäm­lich ih­re Muttersprache – perfekt spre­chen, sagte Prof. Gather bei der Eröffnung der Messe. Wulf-Christian Ehrich, der auch geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund ist, wies darauf hin, dass Un­ter­neh­men bei dieser Messe Ge­le­gen­heit haben, qua­li­fi­zier­te Nachwuchskräfte zu finden. Organisiert wurde die Messe durch das Re­fe­rat Inter­natio­nales der TU Dort­mund in Ko­ope­ra­ti­on mit der In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) zu Dort­mund und der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund.

Fünf Jahre ist es her, dass sich Furkan Uyanik mit ei­nem frischen In­for­ma­tik-Bachelor-Abschluss in der Tasche im Rah­men der 4. In­ter­natio­nalen Kar­rie­re­mes­se bei der ICA Traffic GmbH vorstellte. Am Dienstag hatte der in­zwi­schen 29-jährige die Seite des Schreibtischs gewechselt und war nun seinerseits auf der Suche nach geeigneten Stu­die­ren­den für das Dort­mun­der Un­ter­neh­men ICA. Seine  Firma bietet Lö­sun­gen rund um Ticketsysteme – so hat sie die Deut­sche Bahn mit rund 3500 Fahrkartenautomaten versorgt und kümmert sich auch um die Programmierung der Ticketstationen. Das ICA-Angebot rund um den Fahrschein geht hin bis zu Apps, die sich Fahrgäste als Fahrscheine auf ih­re Smartphones laden kön­nen. Die Softwarelösungen dafür gehören zum Aufgabengebiet des früheren TU-Studenten Uyanik. War er zu­nächst Soft­ware-Entwickler, so ist Uyanik in­zwi­schen zum Soft­ware-Architekten aufgestiegen, der komplette Lö­sun­gen aus ver­schie­de­nen Soft­ware-Bau­stei­nen zusammenstellt.

Furkan Uyaniks Weg kann Vorbild sein für in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de der TU Dort­mund. Etwa jeder elfte Stu­die­ren­de der TU Dort­mund stammt aus dem Ausland. 3600 junge Frauen und Männer aus mehr als 100 Ländern sind hier eingeschrieben. Vier Stu­di­en­gän­ge wer­den in englischer Spra­che abgehalten. Mit der In­ter­natio­nalen Kar­rie­re­mes­se wer­den diesen Stu­die­ren­den auch be­ruf­li­che Wege in der Region Dort­mund und in ganz Deutsch­land aufgezeigt.

17 Firmen mit Sitz in Dort­mund und der Region nutzten die Internationale Kar­rie­re­mes­se im In­ter­natio­nalen Be­geg­nungs­zen­trum (IBZ), um sich Stu­die­ren­den der TU Dort­mund zu prä­sen­tie­ren: ABP Induction Sys­tems GmbH, Albonair GmbH, Dolezych GmbH & Co.KG, ICA Traffic GmbH, KHS GmbH, KTDM Metropole Ruhr UG, Kumavision AG, Lovion GmbH, Materna Information & Com­mu­ni­ca­tion SE, Osudio Deutsch­land GmbH, P3 communications GmbH, QSG Verkehrstechnik GmbH, REMONDIS Service International GmbH, Rhenus Office Sys­tems, , temicon GmbH und der Kraftwerksbetreiber UNIPER SE. Als 17. Firma nutzte die TU Dort­mund die Kar­rie­re­mes­se übrigens selbst, um nach gutem Nach­wuchs zu suchen. „Wir stellen gern Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten unserer Uni­ver­si­tät ein, die wir dann gezielt auf Führungspositionen vorbereiten“, sagte Karolina Bihr von der Personalabteilung.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bo­chum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu er­rei­chen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus ge­lan­gt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­tio­nen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.