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Kombination: kurze physische Gruppenmobilität und vir­tu­el­le Phase

Blended Intensive Programs (BIP)

Eine Neuerung in der Erasmus Programmgeneration 2021-2027 stellen die Blended Intensive Programs (BIP) dar. Durch diese soll die Nutzung innovativer Lern- und Lehrmethoden ge­för­dert und die Mög­lich­keiten der Online-Ko­ope­ra­ti­on genutzt wer­den. Bei ei­nem BIP handelt es sich um die Mo­bi­li­tät einer Gruppe.

Im Rah­men der BIPs kön­nen Stu­die­ren­de und Lehrende an einer kurzen physischen Gruppenmobilität (5-30 Tage) kom­bi­niert mit virtueller Phase (Dauer nicht vorgegeben) an einer Erasmus Partneruniversität teil­neh­men. Für ein BIP bedarf es min­des­tens 3 Hoch­schu­len, die am Erasmus Pro­gramm teil­neh­men, aus 3 ver­schie­de­nen Programmländern und es müs­sen min­des­tens 15 Stu­die­ren­de partizipieren, wobei sie dabei min­des­tens 3 ECTS erzielen kön­nen sollten.

Bestens informiert

Das Re­fe­rat Inter­natio­nales beantragt die Fördermittel zentral über das Antragsportal der Euro­päi­schen Kom­mis­sion.

Für die aka­de­mischen Jahre 2021/2022 und 2022/2023 kön­nen sich Lehrende der TU Dort­mund für den Antrag auf För­de­rung einer Gruppenmobilität im Rah­men eines Blended Intensive Programs laufend per E-Mail an Silke Viol wenden.

Ein TU-internes Antragsformular ist in Planung und momentan noch nicht für die Beantragung von BIP-Mitteln not­wen­dig!

Die Ent­wick­lung kurzer, intensiver und gemeinsamer Curricula und -Ak­ti­vi­tä­ten soll Stu­die­ren­den (SM) und Lehrenden (ST) die Mög­lich­keit bieten, an einer kurzen physischen Gruppenmobilität (5-30 Tage) an einer Erasmus Partneruniversität kom­bi­niert mit virtueller Phase teilzunehmen. Die Dauer der vir­tu­ellen Mobilitätsphase ist nicht vorgegeben und kann nach Bedarf variieren. Die physische Mo­bi­li­tät kann an der aufnehmenden Ein­rich­tung oder an ei­nem anderen Ort im Gastland/ Aufnahmeland durch­ge­führt wer­den.

An ei­nem BIP müs­sen min­des­tens 15 Lernende (Stu­die­ren­den und/oder Lehrende, z.B. 5 von jeder teil­neh­men­den Uni­ver­si­tät) partizipieren. Geförderte Stu­die­ren­de sollten dabei min­des­tens 3 ECTS erzielen kön­nen, die zum Abschluss ihres Stu­di­ums beitragen.

Ein BIP findet in Zu­sam­men­arbeit mit Erasmus Part­ner­u­ni­ver­si­tä­ten statt, d.h. es muss zwi­schen den Uni­ver­si­tä­ten auch Inter-Institutional Agreements (IAA) ge­ben, damit eine För­de­rung er­fol­gen kann.

Für die konzeptionelle Aus­ar­bei­tung bedarf es min­des­tens 3 Hoch­schu­len, die eine Erasmus Charta für die Hoch­schul­bil­dung (ECHE) besitzen, aus 3 un­ter­schied­lichen Programmländern. Weitere Hoch­schu­len oder Organisationen aus Pro­gramm- oder Partnerländern kön­nen optional an ei­nem BIP teil­neh­men. Der physische Aufenthalt von Teil­neh­men­den aus Partnerländern muss von den entsendenden Institutionen finanziert wer­den.

Die Geförderten/Teil­neh­men­den aus Programmländern er­hal­ten ih­re För­de­rung von der je­wei­ligen entsendenden Hoch­schu­le.

Die koordinierende Hoch­schu­le beantragt im Auftrag aller Partner Mittel für die organisatorische Unter­stüt­zung zur Or­ga­ni­sa­ti­on und Durchführung des BIP. Diese wer­den für max. 20 Erasmus-Teil­neh­men­de gewährt.

Die Teil­neh­men­den aus Programmländern er­hal­ten ih­re För­de­rung von der je­wei­ligen entsendenden Hoch­schu­le für die physische Mobilitätsphase (5-30 Tage).

Wenn also Stu­die­ren­de der TU Dort­mund im Rah­men eines BIPs an eine Partneruniversität (Inter-Institutional Agreement muss vorhanden sein) gehen, er­hal­ten diese Stu­die­ren­den einen anteiligen Tagessatz der allgemeingültigen Förderraten, die im Rah­men des Erasmus Pro­gramms für das ent­spre­chende akademische Jahr gelten.

Die aktuellen Förderraten für Erasmus Outgoings sind hier unter „Wie hoch ist die Förderrate?“ einsehbar.

Das Re­fe­rat Inter­natio­nales entscheidet über die Anträge. Da das Pro­gramm noch neu ist und bereits Fördermittel für das laufende akademische Jahr und auch für 2022/2023 vorhanden sind, kann momentan jedes BIP (sofern es die An­for­de­run­gen erfüllt) genehmigt wer­den.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bo­chum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu er­rei­chen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­tio­nen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.