Zum Inhalt
Erfolgreicher Einstieg in den Ar­beits­markt

Tandem2Job: Mentoring-Pro­gramm zur Karriereförderung für in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de

Um in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de und Ge­flüch­te­te im Fachstudium beim Einstieg in den Ar­beits­markt zu un­ter­stüt­zen, wurde im Rah­men des Pharus-Projektes das Mentoring-Pro­gramm Tandem2Job ent­wickelt und neu aufgebaut. Im One-to-One-Mentoring er­hal­ten die Mentees einen sehr persönlichen Einblick in die Arbeitswelt und sie kön­nen ih­re individuellen Karriereanliegen mit einer erfahrenen Person reflektieren. Den Mentorinnen und Mentoren bieten sich durch den interkulturellen Aus­tausch neue Per­spek­tiven und Denkweisen sowie die Erweiterung ihres Coaching- und Führungsstils durch interkulturelle Kom­pe­ten­zen.

Internationale Stu­die­ren­de und Absolvent/-innen kön­nen für den Übergang zwischen Hoch­schu­le und Arbeitswelt bereits auf eine Reihe von An­ge­boten des Referats Inter­natio­nales zugreifen. Dazu gehören Bewerbungsworkshops und Bewerbungssprechzeiten, Work­shops zur deut­schen Business-Kultur und die „Internationale Karriere­messe. Um das Angebot weiter aus­zu­bau­en, wurde das neue Mentoring-Pro­gramm Tandem2Job ent­wickelt, in dem sich in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de mit berufserfahrenen Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten aus­tau­schen. Das Pro­gramm ist eng verzahnt mit dem INTEGRA-Projekt, das auf die Ent­wick­lung neuer Formate wie Job-Schnuppertage und die Ver­mitt­lung von Praktika fokussiert.

Das Mentoring im Tandem.

Das One-to-One-Mentoring in den Tandems stellt das Herzstück des Pro­gramms dar. Gemeinsam mit ihrer Mentorin oder ihrem Mentor kön­nen die Mentees in den Tandem-Gesprächen ih­re Stärken und Wettbewerbsvorteile für den Eintritt in den deut­schen Ar­beits­markt ausloten sowie Lösungsstrategien beim Umgang mit He­raus­for­de­run­gen diskutieren.

Im Rah­men eines Aktionsplans verabreden sie konkrete Maß­nahmen wie bei­spiels­weise ein Job-Shadowing, den Besuch von Netzwerkveranstaltungen oder konkrete Qualifizierungsmaßnahmen wie Work­shops zu Be­wer­bun­gen oder zur deut­schen Businesskultur. Im Abschlussgespräch be­wer­ten sie die erreichten Ziele und verabreden gegebenenfalls wei­tere Schritte zur Zielverfolgung.

Für ein er­folg­reiches Mentoring ist das per­sön­li­che Engagement der Mentees von höchster Be­deu­tung. Die Bereitschaft aktiv und selbständig die Ar­beit in den Tandems zu ge­stal­ten sowie konkrete Maß­nahmen umzusetzen, erhöht die Chance für einen er­folg­rei­chen Einstieg in den Ar­beits­markt.

Der Programmablauf.

Nach Be­wer­bung und Auswahl der Mentees wer­den die Tandems nach möglichst hoher Interessensüberschneidung zusammengestellt. Beim ersten Vernetzungstreffen lernen die Mentees ih­re Mentorin oder ihren Mentor persönlich kennen und legen die individuellen Ziele und Inhalte des Mentorings fest. Danach beginnt das eigentliche in­di­vi­du­elle Mentoring in den Tandems. Persönlich, per Skype oder Telefon finden etwa einmal monatlich die Mentoring-Gespräche über einen Zeitraum von rund 6 Monaten statt. Ein Programmzyklus von der Be­wer­bung bis hin zum Abschluss liegt bei rund 9 Monaten.

Da es sich bei dem Programmziel um den Einstieg in den deut­schen Ar­beits­markt handelt, wird das Mentoring-Pro­gramm vornehmlich in deutscher Spra­che durch­ge­führt. Sofern Mentoren/-innen die Tandemgespräche in wei­te­ren Sprachen an­bie­ten kön­nen, versuchen wir das zu vermitteln.

Die Be­wer­bungs­pha­se für den ersten Programmzyklus ist ab­ge­schlos­sen. Die di­gi­ta­le Auf­takt­ver­an­stal­tung zur Vernetzung der Mentoren/-innen und Mentees fand am 19. Mai 2021 statt.

Das Pro­gramm richtet sich an in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de, die im Rah­men eines One-To-One-Mentorings einen intensiven und persönlichen Einblick in die Arbeitswelt in Deutsch­land er­hal­ten und ih­re eigenen Karriereziele mit einer erfahrenen Person reflektieren möchten.

Bewerben für das Pro­gramm kön­nen sich:

  • Internationale Stu­die­ren­de, die für ein Stu­di­um nach Deutsch­land gekommen sind und ihren Studienabschluss an der TU Dort­mund anstreben und
  • Ge­flüch­te­te im Fachstudium, die ihren Studienabschluss an der TU Dort­mund anstreben.
  • Die Stu­die­ren­den sollten sich min­des­tens im 5. Se­mes­ter des Bachelorstudiums oder im Masterstudium befinden sowie kon­kret ihren Berufseinstieg planen.
  • Internationale Absolvent/innen der TU Dort­mund, die sich in der Phase des Berufseinstiegs befinden.

Hier finden Sie den Programmflyer.

Mentorinnen und Mentoren für das Pro­gramm sind in­ter­na­ti­o­na­le Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten der TU Dort­mund, die er­folg­reich in den deut­schen Ar­beits­markt eingestiegen sind und Berufserfahrene aus Dort­mun­der und regionalen Un­ter­neh­men. Sie ge­ben ih­re Er­fah­run­gen und er­folg­rei­chen Strategien zum Einstieg in den Ar­beits­markt weiter und un­ter­stüt­zen in­ter­na­ti­o­na­le Talente bei der persönlichen Karriereplanung.

Mentorinnen und Mentoren sowie Un­ter­neh­men ge­win­nen durch die Teil­nah­me am Pro­gramm:

  • neue Per­spek­tiven und Denkweisen durch den interkulturellen Aus­tausch,
  • Erweiterung des eigenen Coaching- und Führungsstils um interkulturelle Kom­pe­ten­zen,
  • Zufriedenheit und Wertschätzung durch die Weitergabe von Wissen und Erfahrung,
  • Recruiting von Fachkräften durch die För­de­rung internationaler Potentialträger/-innen,
  • Steigerung der Arbeitgeberattraktivität als modernes, weltoffenes Un­ter­neh­men,
  • Multiplikatoren-Effekt durch den Aus­tausch der Mentees mit Mit­stu­die­ren­den,
  • Erweiterung des Netzwerkes,
  • Zer­ti­fi­kat be­stä­tigt die Mentoring-Tätigkeit.

Wenn Sie sich als Mentorin oder Mentor für das Mentoring-Pro­gramm Tandem2Job interessieren und mehr über das Pro­gramm erfahren möchten, so kontaktieren Sie uns.

Hier finden Sie den Programmflyer.

Durch Aus­tausch und Vernetzung ge­win­nen

Nicht nur die Mentees ge­win­nen durch eine Teil­nah­me am Pro­gramm Tandem2Job, indem sie aus erster Hand die Tä­tig­keits­fel­der und Strukturen bestimmter Branchen kennenlernen und vom Erfahrungsschatz ihrer Mentorin oder ihres Mentors profitieren kön­nen.  Die Mentoren vergrößern durch ih­re ehrenamtliche Tätigkeit ihr eigenes Netz­werk, erweitern ih­re Coaching- und Führungskompetenzen und haben Ge­le­gen­heit, ihren eigenen Berufsweg erneut zu reflektieren. Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber stellt das Pro­gramm ein wei­te­res interessantes Recruiting-Ins­tru­ment dar. Durch die Maßnahme un­ter­stützt die TU Dort­mund aktiv das Potential ihrer inter­natio­nalen Talente und stärkt gleichzeitig ih­re Alumni-Ar­beit und Third-Mission-Aktivitäten.

Kontakt

Wir beraten Sie gerne persönlich zum Pro­gramm. Schreiben Sie uns eine E-Mail tandem2jobtu-dortmundde oder kontaktieren Sie uns telefonisch.

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.