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Zusätzliche Förderung für besondere Situationen

Auslandsaufenthalte inklusiv!

Sie sollen nicht aufgrund Ihrer besonderen Situation auf einen Auslandsaufenthalt verzichten müssen. Ganz im Gegenteil! Mit den Sonderförderungen im Rahmen des Erasmus+ oder PROMOS-Förderprogramms sollte die Planung und Durchführung Ihres Aufenthaltes finanziell erleichtert werden, wenn Sie eine Behinderung/chronische Erkrankung haben oder mit Kind/ern ins Ausland gehen. Das Referat Internationales unterstützt Sie gern bei der Antragstellung.

Behinderung und Ausland

Das Referat Internationales arbeitet daran, chancengleiche Studienbedingungen für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung auch beim Auslandsaufenthalt zu schaffen und können in ausgewählten Förderprogrammen Mittel für die im Ausland verursachten Mehrkosten auszahlen bzw. bei der Beantragung zusätzlicher Mittel unterstützen.

Die zusätzlichen Fördermöglichkeiten gelten insbesondere für Studierende mit

  • Körperbehinderung,
  • Sehbehinderung/Blindheit,
  • Hörbehinderung/Taubheit,
  • Sprachbehinderung,
  • chronischer Erkrankung

Förderung durch einen pauschalen Zuschuss

Studierende mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 20 oder einer chronischen Erkrankung können für ihr Auslandsstudium oder -praktikum über das Erasmus+ Programm (ab Januar 2022) einen zusätzlichen pauschalen Zuschuss erhalten. Erasmus+ Outgoings können sich an Laura Hope (Praktikum) oder Hella Koschinski (Studium) wenden, um diese Sonderförderung zu erhalten.

  • Sondermittel: 250 EUR pro Monat zusätzlich zum regulären Erasmus+ Mobilitätszuschuss
  • Antragsfrist: mindestens 3 Monate vor Beginn der Auslandsmobilität
  • Nachweis durch: Ausweis, Bescheid Landessozialamt oder ein ärztliches Attest
    Bei chronischer Erkrankung muss aus dem ärztlichen Attest hervorgeben, dass die Erkrankung einen zu erwartenden finanziellen Mehraufwand im Ausland verursacht.

Zum Beginn des neuen aka­de­mischen Jahres (ab Au­gust 2022) kön­nen Erstakademiker*innen (Stu­die­ren­de aus ei­nem nicht-aka­de­mischen Elternhaus) und erwerbstätige Stu­die­ren­de einen zusätzlichen "Social Top-Up" in Höhe von 250 EUR/Monat er­hal­ten. Die Kriterien für die Gewährung finden Sie hier.

Förderung  der Realkosten durch einen eigenständigen Antrag

Studierende mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 20 oder einer chronischen Erkrankung können alternativ einen sogenannten „Langantrag“ auf die Erstattung ihrer realen zusätzlichen Kosten stellen. Das Antragsformular können Sie herunterladen und sich bei Fragen an Laura Hope (Praktikum) und Hella Koschinski (Studium) wenden, die Ihnen gern bei der Antragstellung behilflich sind. Der Antrag kann nur vom Referat Internationales beim DAAD eingereicht werden.

Die Antragssumme wird nach Ihren persönlichen Bedürfnissen berechnet und zusätzlich zur regulären Erasmus+ Förderrate ausgezahlt. Bitte beachten Sie, dass dabei nur Mehrkosten berücksichtigt werden können, die

  • nicht von nationalen Stellen (Integrationsämtern, Krankenkassen, Landschaftsverbänden, Sozialämtern, Studierendenwerken) übernommen werden.
  • Ihnen durch den Auslandsaufenthalt entstehen. Hierzu zählen z. B. Flugkosten und Kosten für die Unterkunft von mitreisenden Assistenten oder für eine barrierefreie Unterkunft.

Da Sie die Differenz zwischen den Kosten im In- und Ausland nachweisen müssen, planen Sie für die Antragstellung bitte ausreichend Zeit ein.

  • Sondermittel: maximal 15.000 EUR pro Semester und 30.000 EUR pro Studienjahr
  • Antragsfrist: mindestens 3 Monate vor Beginn der Auslandsmobilität

 

Ganz neu ist eine europäische Plattform, auf der sich Universitäten registrieren können, um dort ihre Unterstützungsangebote in Bezug auf Austauschstudierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung zu teilen:

InclusiveMobility.eu

Im Rahmen des PROMOS Förderprogramms für Auslandspraktika in Übersee (alle nicht-Erasmus+ Länder) können Hochschulen zusätzliche Mittel von bis zu 10.000 EUR beantragen. Voraussetzung ist, dass es sich um auslandsbedingte Mehrkosten handelt und andere Träger keine Unterstützung gewähren. Außerdem ist ein Nachweis über den jeweiligen Behinderungsgrad von mindestens 50 vorzulegen.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch von Laura Hope. Bitte beachten Sie, dass die Beantragung viel Zeit in Anspruch nimmt und fangen Sie deshalb rechtzeitig damit an (mindestens 6 Monate im Voraus)!


Mit Kind/ern ins Ausland

Erasmus+ Sonderförderung

Studierende, die für einen Auslandsaufenthalt (Studium oder Prakitkum) über Erasmus+ gefördert werden und mit ihrem Kind/ihren Kindern ins Ausland reisen, können über das Referat Internationales ein „Social Top-Up“  in Höhe von 250 EUR pro Monat erhalten, das zusätzlich zur regulären Erasmus+ Förderrate ausgezahlt wird. Studierende können sich bei Laura Hope (Praktikum) und bei Hella Koschinski (Studium) informieren. Es ist kein gesonderter Antrag notwendig, sollte aber spätestens vier Wochen vor Beginn der Auslandsmobilität per E-Mail angemeldet werden.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.