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Wintersemester 2021/2022

Study Abroad Storytellers

Folgen Sie sechs TU-Studierenden beim Abenteuer Ausland in diesem Semester in den USA, Japan und Taiwan.


Loyola University New Orleans, USA

Patrick

USA - New Orleans is always a good idea!

Hi, mein Name ist Patrick und ab August werde ich ein Semester an der Loyola University in New Orleans studieren. 

Ich habe mir immer gewünscht die USA kennenzulernen und jetzt habe ich die Möglichkeit dazu das Land als Austauschstudent zu erleben. Die Zeit werde ich im Studentenwohnheim verbringen, wodurch ich mir erhoffe, gute Einblicke in das studentische Leben in den Vereinigten Staaten zu bekommen und viele neue interessante Leute kennen zu lernen.

Besonders freue ich mich auf den kulturellen und sprachlichen Austausch und das damit einhergehende Abenteuer das mich in New Orleans erwartet. Die Stadt ist weltweit bekannt für ihre Kultur, Musik und ihr Nachtleben. Ich bin sehr gespannt, was mich dort erwartet!

Studiengang: Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen 

Austauschprogramm: ISEP Austausch

Diese Woche war die letzte Woche in der noch Vorlesungen stattgefunden haben. Es fällt mir schwer zu glauben, dass bereits knappe vier Monate vergangen sind, seitdem ich in den USA ankam. Bei den Schlussreden der meisten meiner Professoren überkam mich jetzt schon pure Nostalgie.

In der kommenden Woche stehen bei mir zwar noch drei finale Prüfungen statt, aber nichtsdestotrotz überkommt einen ein seltsames Gefühl beim Gedanken an die nächste Zeit. In weniger als zwei Wochen, werde ich wieder zu Hause in Deutschland sein. Ich kann mir jetzt schon vorstellen, dass ich vieles an meinem Aufenthalt hier vermissen werde. Anfangs tat ich mich sehr schwer damit, mir mit drei weiteren Kommilitonen unsere kleine Campus-Wohnung zu teilen. Aber mittlerweile freue ich mich immer, wenn ich vom Lernen aus der Bibliothek komme und schon von außen sehe, dass das Licht in unserem Dorm brennt.

Die Universität ist zurzeit sehr schön beleuchtet, passend zu Weihnachten. Der Rest von New Orleans hat aber auch nicht an Weihnachtsbeleuchtung gespart. Das macht es umso schwerer sich vor Augen zu führen, dass man diesen Ort bald verlassen muss. Über das gesamte Wochenende habe ich täglich mehrere Stunden für die Finals gebüffelt. Ich gehe dazu gerne in den Audubon Park, der keine 5 Minuten zu Fuß von der Universität entfernt ist. Sobald es dunkel ist verziehe ich mich in die Bibliothek. Ab und zu versuche ich noch etwas mit meinen Roommates zu unternehmen, aber die Zeit ist aktuell sehr knapp.

Leider sind auch die Corona-Fälle stark aufgeflammt, weshalb die Universität auf dem gesamten Campus, ob drinnen oder draußen wieder die Maskenpflicht eingeführt hat. Auch wenn es viele Gründe gäbe, nach unseren Prüfungen nochmals ordentlich das Ende des Semesters zu feiern, haben wir alle beschlossen es ruhig angehen zu lassen. Die Angst sich anzustecken und die Heimreise nicht wahrnehmen zu können ist zu groß. Wir versuchen aber trotzdem nach den Prüfungen nochmals etwas Kleines zu unternehmen, um zusammen ein paar Weihnachtsgeschenke für unsere Deutschen Familien zu suchen und trotz der Pandemie noch ein paar letzte schöne Tage in New Orleans zu verbringen.

In den USA ist Thanksgiving ein wichtiger Feiertag, an dem weder gearbeitet noch zur Uni gegangen wird. Dieser fällt auch immer auf den vierten Donnerstag im November, wobei oft zusätzlich der Mittwoch und Freitag frei gegeben wird. Daher bietet es sich an in der Zeit zu verreisen, was ich letztlich auch tat. Da meine Schwester in Cancún in Mexico wohnt, habe ich mich dazu entschlossen, sie in dieser Zeit zu besuchen. Ich habe sie seit zwei Jahren nicht gesehen, da Reisen pandemiebedingt sehr schwer war und Flüge nach Amerika aus Europa relativ teuer ausfielen.

Von New Orleans aus, kostete mich der Hin und Rückflug nur knappe 150 Euro. Ich bin sogar schon am Montag hingeflogen, da die meisten Vorlesungen in der Thanksgiving- Woche auch über Zoom angeboten wurden. In Mexico habe ich mir die Maya- Ruinen in Chitzen Itza angeschaut, welche als eines der sieben Weltwunder der Neuzeit gelten. Zudem war in vielen Cenoten, das sind kleine natürliche Süßwasserseen. Dort kann man gut schnorcheln und schwimmen. Das Wasser ist sehr klar, so dass man die Fische mit bloßem Auge sehen kann. Am Strand von Cancún war es nochmal richtig warm und sonnig, so dass ich einen kurzen entspannten Urlaub hatte. Mit viel Kultur, kulinarischen Erlebnissen und Erholung. Fast alle Internationales und Amerikaner*innen sind über die freien Tage verreist. Ich kann daher nur empfehlen, jede Gelegenheit zu nutzen um in Amerika zu reisen und Neues zu erkunden. 

Nach einer knappen Woche bin ich am Montag morgen wieder in New Orleans angekommen. Meine letzten zwei Unterrichtswochen liegen jetzt vor mir. In der dritten und letzten Semesterwoche stehen nur noch die Finals an. Meine Roommates und ich haben uns eigentlich vorgenommen noch eine kleine Wochenendreise zu machen. Jedoch haben wir nur noch zwei Wochenenden bis die meisten die Uni verlassen. Da wir alle, in den letzten knappen 4 Monaten, so sehr zusammen gewachsen sind, bleiben wir doch in New Orleans um mit unseren Freunden zusammen das Semester ausklingen zu lassen. Es ist erschreckend wie schnell das Semester an einem vorbeigezogen ist.

Im Gegensatz zu meinem Studentenalltag in Deutschland, gibt es hier in den USA stets etwas zu tun. Anfangs hatte ich vor, nach den Midterms eine kleine Verschnaufpause einzulegen jedoch standen bereits neue Aufgaben an. Denn in manchen Fächern schreibt man nämlich zwei statt nur einer Zwischenprüfung und man muss darüber hinaus noch Hausaufgaben und Präsentationen erledigen. Die meisten Tage sind demnach gut gefüllt, aber man hat niemals Langweile.

Zwischen den einzelnen Vorlesungen gehe ich täglich mit Kommilitonen in die Uni-Kantine und nach den Vorlesungen wird gelernt. Abends unternehme ich oft was mit Freunden, daher bin ich meist nur wenige Stunden alleine oder gar ohne Beschäftigung. Trotz allem habe ich mich daran gewöhnt und sogar Gefallen daran gefunden, immer etwas zu unternehmen. Nach dem vielen Unistress besuchte ich an einem Wochenende das French Quarter in New Orleans. Im Gegensatz zu der sehr touristischen Bourbon Street, gibt es hier eine tolle Auswahl an Jazzlokalen und man trifft hier viele Locals an. Wir verbrachten unseren Samstagabend in einer tollen Jazz Bar mit Livemusik.

Außerdem habe ich es endlich geschafft mir etwas lokalen Sport live anzusehen. Ich sah sowohl mein erstes Basketball Match der Pelicans, als auch mein erstes Football Match der New Orleans Saints. Das Stadion liegt in der Nähe der Uni und ist gut mit dem Streetcar erreichbar. Die Ticketpreise sind auch viel günstiger als ich dachte, daher werde ich auf jeden Fall versuchen mir noch weitere Spiele anzuschauen.

Bald steht Thanksgiving vor der Tür und dann geht es für mich in die Karibik nach Mexiko. Dennoch ist es erschreckend wie schnell meine Zeit hier vergangen ist, denn der letzte Monat meines Semesters bricht bald an. Ich freue mich sehr auf das was mich noch erwartet, aber ich möchte gar nicht daran denken, dass meine Abreise schon nächsten Monat stattfindet.

Zum Glück nahm die Universität durch den Sturm nur wenig Schaden und lediglich die Sporthalle der Loyola University wurde beschädigt. Das Dach des Sportkomplexes wurde abgerissen, wodurch viel Wasser in das Gebäude gelangte. Der Holzboden des Basketball Courts hatte sich komplett verbogen und muss gänzlich erneuert werden. Der Rest der Universität ist aber wieder vollständig in Takt.

Gelegentlich liegen noch ausgerissene Baumstämme am Straßenrand, jedoch ist augenscheinlich wieder fast alles wie zuvor. Der einzige Unterschied ist, dass viele Häuser mit Halloween-Dekoration geschmückt sind. Nahe der Universität befindet sich mein absoluter Favorit. Im Vorgarten einer nahegelegenen Villa sind unzählige Skelette aufgestellt, welche eigene Namenschilder tragen und verschieden gekleidet sind. In der Nacht sieht die Dekoration besonders gut aus, da alle Skelette beleuchtet sind.

In drei meiner fünf Fächer standen letzte Woche bereits Zwischenprüfungen an und das hieß für mich also eine Woche täglich zu pauken. Die investierte Zeit hat sich aber bezahlt gemacht, denn die „Midterms“ fielen alle sehr positiv aus. Zusammen mit Freunden aus meinen Kursen zu lernen, anstatt ständig unterwegs zu sein, machte auch viel Spaß.

Nach den erfolgreichen Prüfungen machten meine Freunde und ich eine Kanu-Tour in den Sümpfen New Orleans. Unser Guide erklärte uns viel über den Wandel der Natur in Folge des Klimawandels. Auch war es ziemlich beeindruckend den Sonnenuntergang vom Kanu aus zu sehen, jedoch wurde es gegen Ende hin ziemlich anstrengend zurück zu paddeln.

Nach meiner ersten Woche in New Orleans wurden wir angewiesen, am Sonntag den 29.08. ab zwölf Uhr, unsere Wohnhäuser nicht mehr zu verlassen. Tage zuvor warnte die amerikanische Regierung vor Sturm Ida, welcher sich in der mexikanischen Golfküste gebildet hatte. Daraufhin verließen viele amerikanische Studierende, vor Eintreffen des Sturms, die Universität. Dies war deutlich spürbar, da die Universität fast wie unbewohnt schien.

Zu Beginn der Ausgangssperre war es lediglich etwas windig, sodass man von dem eigentlichen Sturm nicht viel mitbekam. Jedoch fiel gegen Mittag im gesamten Gebäude der Strom aus, woraufhin wir den Rest des Tages unsere Handytaschenlampen nutzen mussten. Auch deckten wir uns mit Lebensmitteln ein, welche speziell für diese Situation empfohlen wurden.

Nach einer stürmischen Nacht war es uns nun wieder erlaubt, die Zimmer zu verlassen. Schnell wurde mir bewusst, was für eine Zerstörung Hurricane Ida angerichtet hatte. Entwurzelte Bäume lagen kreuz und quer auf dem Campus, das Dach der Sporthalle wurde vom Wind weggerissen und der ganze Strom in New Orleans war ausgefallen. In Louisiana gab es viele Überschwemmungen. Davon war glücklicherweise die Region, in welcher sich die Universität befindet, nicht betroffen.

Die Loyola University beschloss, die Studierenden, welche die Universität nicht verlassen hatten, an eine Partneruniversität in Alabama zu evakuieren. Die nächsten zwei Wochen verbrachten wir dort, bis die Universität repariert und der Strom wieder lief.

Kurz nach unserer Ankunft beschlossen ein paar Austauschstudierende aus Alabama und ich, diese unerwartete Unterrichtspause für eine Reise durch die USA zu nutzen. Die Reise verlief von Alabama, über New York City und hoch zu den Niagara Falls. Von dort aus fuhren wir weiter nach Washington D.C. und zuletzt nach Miami.

Jetzt geht's zurück nach New Orleans, wo das Semester mit etwas Verspätung endlich richtig starten kann!

Nach einer pandemiebedingten Wartezeit von einem Jahr bin ich am 18.08 endlich aufgebrochen um mein Auslandssemester zu beginnen. Von Düsseldorf über Amsterdam, ging es nach Atlanta und schließlich nach New Orleans. Meine Hinreise war etwas stressig, da die Zeitfenster zwischen den Flügen sehr kurz waren und ich mich daher oft beeilen musste. In New Orleans angekommen wurden wir Auslandsstudierende, kurz darauf von einem Fahrer der Universität abgeholt.

Nach meiner Ankunft habe ich meine Mitbewohner für das kommende Semester kennengelernt. Mit drei Internationals aus Österreich, England und der Schweiz werde ich gemeinsam in einem Apartment wohnen. Der erste Eindruck unserer Unterkunft war positiv, da wir eine eigene kleine Küche mit Kühlschrank als auch ein eigenes Badezimmer haben. Für mich ist es nur noch etwas gewöhnungsbedürftig, dass kleine Schlafzimmer mit jemanden teilen zu müssen. Auch wenn drei von uns Deutsch sprechen können, haben wir vereinbart, dass wir wegen des Sprachaustausches nur Englisch miteinander sprechen werden.

Am nächsten Tag fand eine kleine Orientierung für die Internationals statt. Dieses Semester besuchen insgesamt 40 neue Studierende aus dem Ausland die Loyola University. Mit vielen von ihnen habe ich mich auf Anhieb gut verstanden und konnte somit viele neue Kontakte knüpfen. Zusammen beschlossen wir mit der historischen Straßenbahn von New Orleans die Stadt und die Bourbon Street etwas zu erkunden. Bei unserem Spaziergang begegneten uns schrille Voodoo-Shops, Jazzmuseen, Souvenirläden und viele Restaurants mit kulinarischen Spezialitäten. Auffallend war außerdem die charakteristische Architektur des French Quarters und die vielen unzähligen Bars, aus denen aus allen Ecken Jazzmusik erklang.

Mir gefällt, dass die Stadt sehr lebhaft ist und es einem hier garantiert nicht langweilig wird. Mit vielen neuen Eindrücken gingen wir schließlich gemeinsam zurück zur Loyola University in New Orleans. Mein Jetlag war noch sehr präsent, daher bin ich nach der Rückkehr extrem müde ins Bett gefallen.

Ich bin sehr gespannt darauf, was mich die nächsten Monate hier erwarten wird!

Lenoir-Rhyne University, USA

Nina

USA -  Hello North Carolina!

Hallo, ich bin Nina und werde im Fall Semester an der Lenoir-Rhyne University in North Carolina studieren. 

Ich freue mich sehr auf alle Erfahrungen, die ich in den kommenden Monaten sammeln werde und werde euch hier auf meiner Reise mitnehmen. Seit ich denken kann, ist es mein Traum, mal in die USA zu reisen und jetzt ist es so weit, und ich bin sehr gespannt, ob das (College-) Leben dort wirklich so ist, wie es in den Filmen immer dargestellt wird!

Studiengang: Bachelor Lehramt

Austauschprogramm: Bilateraler Austausch

Ich bin nun seit gut zwei Wochen wieder zurück im verregneten Deutschland und blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück auf meine Zeit an der Lenoir-Rhyne University in Hickory, North Carolina. Das ganze Semester war eine unvergessliche Erfahrung für mich. Ich habe so viel erlebt und so viele neue Kulturen kennengelernt. Niemals hätte ich gedacht, dass ich in meinem Auslandssemester in den USA auch viel über die Kultur und Politik in China, Spanien und England lernen werde. Ich habe unglaublich viele tolle neue Leute kennengelernt und kann nun sagen, dass ich Freunde auf der ganzen Welt habe. Durch das Internet (durch Corona Zeiten sind wir ja alle gut geschult, wenn es um Zoom geht ;D) bleiben wir alle auch noch in Kontakt, obwohl wir uns auf verschiedenen Kontinenten und in verschiedenen Zeitzonen befinden.

Auch akademisch war das Semester für mich absolut bereichernd. Ich habe es geschafft in einer Sprache zu studieren, die nicht meine Muttersprache ist. Am Anfang hatte ich noch etwas Angst, dass besonders mein Schreibstil nicht mit denen der amerikanischen English Majors mithalten können wird, doch die Sorge hat sich schnell gelegt. Auch wenn es erst ein Schock war, als ich herausgefunden habe, dass ich in einem Senior Englisch Kurs gelandet bin. Durch die vielen Hausaufgaben konnte ich meine Schreibkompetenz im Englischen deutlich verbessern und hatte dabei auch noch riesigen Spaß. Der Austausch in den Kursen war immer lebhaft, und obwohl ich mich sonst eher selten mündlich in Seminaren beteilige, bin ich dort völlig aufgeblüht. Die Kursthemen waren spannend, besonders mein Seminar über israelische und palästinische Literatur war der Wahnsinn! Die Professoren waren alle unheimlich nett und man hatte das Gefühl, dass alle sich auch wirklich für einen interessiert haben. Oft habe ich auch persönliche Gespräche mit Professoren geführt, und es war insgesamt schön, Uni mal wieder in Person zu haben.

Gerade dass die Uni im Vergleich zur TU Dortmund mit seinen rund 2000 Stunden deutlich kleiner ist, hat mir sehr gut gefallen. Dadurch haben sich die Professoren mehr Zeit für einen genommen und man hat sehr schnell neue Leute kennengelernt. Es war eine sehr heimelige und schöne Atmosphäre. Trotzdem musste man auf jeden Fall aus sich herauskommen, denn auch wenn man in einem Seminar mit vielleicht nur 10 Studenten sitzt, redet teilweise niemand miteinander und alle sitzen allein an einem Tisch. Da muss man sich mal überwinden, und das Gespräch beginnen. So habe ich aber dann auch eine meiner besten Freundinnen im Auslandssemester kennengelernt.

Es war immer mein Traum, mal durch die USA zu reisen, und diesen Traum konnte ich auch verwirklichen mit Menschen, die mir über die Zeit sehr ans Herz gewachsen sind und mit denen das Reisen super viel Spaß gemacht hat. Ich bin auch deutlich selbstständiger und weltoffener geworden. Am liebsten würde ich mich gleich jetzt wieder in den Flieger setzen und noch ein Auslandssemester in einem anderen Land machen. Wenn ihr noch mit euch hadert, ob ihr ins Ausland wollt oder nicht, dann zögert nicht! Ich bin eigentlich ein Mensch, der Vertrautheit und Gewohnheit sehr liebt, deswegen war die Entscheidung für dieses Auslandssemester ein großer Schritt für mich, und ich habe ihn in keiner Sekunde bereut!

Auf ging’s mal wieder zum Flughafen in Charlotte, NC. Von da aus bin ich mit zwei Freundinnen über die Thanksgiving Break für 5 Tage nach Washington D.C. geflogen. Da unser Flug um 5 Uhr morgens war, haben wir am ersten Tag erstmal unseren Schlaf nachgeholt, und waren überrascht, dass das günstige Hotel, das wir gebucht hatten, echt nicht schlecht war. Allgemein kann man wirklich für wenig Geld gut in den USA reisen. Wir haben uns dann am nächsten Tag auf den Weg gemacht, und D.C. erkundet. Glücklicherweise gab es public transportation! Das ist etwas, was ich wirklich sehr in Hickory vermisse. Insgesamt sind wir 2 Tage lang jeweils 10 Stunden durch ganz Washington D.C. gelaufen, um auch wirklich alles zu sehen, und wurden nicht enttäuscht.

Wir haben uns die verschiedenen Denkmäler angeschaut, und uns auch ins National Natural History Museum gewagt, obwohl die Schlange davor unendlich lang war. Es war einfach unheimlich cool, mal all die Orte zu sehen, die man sonst nur in Filmen sieht. Einen Tag sind wir auch nach Georgetown gelaufen, und das ist wirklich eine unheimlich süße Stadt. Die Häuser waren alle kunterbunt und die Georgetown University hat mehr an ein Schloss als eine Universität erinnert.

Seit wir hier angekommen sind, haben wir uns alle vorgenommen, an Black Friday shoppen zu gehen. Man hört ja immer, wie krass dieser Tag in Amerika ist, und dass alle Shopping Center komplett überlaufen sind. Surprise, surprise… Wir sind in eine der größten Malls in D.C. gegangen, und sie war komplett leer. Wir konnten es irgendwie gar nicht glauben, aber die Angebote waren auch nicht so gut wie erhofft.

Das war mein letzter Trip hier in den USA in meinem Auslandssemester und ich vermisse es jetzt schon.

Der ganze Campus sieht aktuell wunderschön aus! Die Bäume haben alle ihre Farben in rot, orange und gelb gewechselt, und geben mir eine schöne herbstliche Stimmung, obwohl der Weihnachtswahn mittlerweile begonnen hat. Ein paar Freunde und ich waren am Wochenende in Hickory Downtown, um uns die große Weihnachtsparade anzusehen. Und die haben hier wirklich alle Geschütze aufgefahren. Von Disney Prinzessinnen bis hin zu einem komplett mit Lichterketten behangenen Schulbus war alles dabei. Am Ende der Parade hat dann der „Weihnachtsmann“ die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes (im Vergleich zu dem auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt ein absoluter Witz ;D) angeschaltet. Typisch amerikanisch ist die Lichterkette um den Weihnachtsbaum natürlich kunterbunt. Unsere Cafeteria ist auch schon weihnachtlich dekoriert. Ich bin sehr gespannt, wenn auch noch die ganzen Wohnhäuser dekoriert sind.

Über Thanksgiving bin ich zusammen mit meinen zwei Mitbewohnerinnen in Washington D.C. und hoffe, dass wir da auch weihnachtliche Dekoration zu sehen bekommen. Allgemein bin ich sehr gespannt auf den Trip, denn morgen geht es auch schon los! Dadurch dass wir dann natürlich über Thanksgiving nicht an der Uni sind, haben alle internationalen Studierenden diesen Samstag schon zusammen „Friendsgiving“ gefeiert. Das war richtig cool, aber ich werde wohl wirklich kein Fan von dem Süßkartoffelauflauf, der mit Marshmallows glasiert ist. Das ist einfach eine ganz komische Kombi! Wir haben auch alle einmal gesagt, wofür wir dankbar sind dieses Jahr, und ich bin auf jeden Fall sehr dankbar für die ganzen Erfahrungen, die ich in meinem Auslandssemester bisher sammeln durfte, und die Freunde, die ich dazugewonnen habe.

An der Lenoir-Rhyne University fand nun die International Week statt, an welcher ich die Chance hatte, die TU Dortmund vorzustellen. Für diese Gelegenheit habe ich natürlich auch die TU Flagge zur International Fair mitgebracht. Man konnte uns internationale Studierende in dieser Woche auch wie Bücher in einer Bibliothek für eine halbe Stunde ausleihen und erzählten demjenigen dann etwas über unsere Heimat. Das war echt eine gute Erfahrung, weil die meisten amerikanischen Studierenden nicht besonders viel über Deutschland wissen, aber dennoch sehr interessiert sind. Aktuell gebe ich auch einem amerikanischen Studenten Deutschunterricht, weil er die deutsche Sprache total interessant findet und unbedingt zumindest die Basics lernen möchte.

Die chinesischen Austauschstudentinnen haben im Rahmen der International Week ebenfalls einen Vortrag gehalten und ich muss sagen, dass das echt unheimlich faszinierend war. Da ich vor meinem Auslandssemester nicht besonders viel über China und seine Kultur wusste, es war wirklich eine tolle Erfahrung.

Am Wochenende waren wir internationalen Studierenden vom International Office aus bei unserem ersten Eishockey Game in Charlotte. Die ganze Atmosphäre war einfach super amerikanisch und echt cool. Eishockey ist bisher mein liebster Sport, den ich hier gesehen habe!

So langsam merkt man aber, dass sich das Semester dem Ende neigt. Die ganzen finalen Abgaben stehen nun alle in kürzester Zeit an, und die Zeit unter der Woche ist sehr gut gefüllt mit Hausaufgaben, Referaten und Hausarbeiten. Ich möchte gar nicht, dass mein Semester hier zu Ende geht, aber glücklicherweise habe ich zumindest noch einen Monat hier!

In den USA gibt es Mitte Oktober eine Fall Break, was bedeutet, dass alle Studierende an der Lenoir-Rhyne University Montag und Dienstag frei haben. Zusätzlich zum Wochenende ist das auf jeden Fall genug, um zu reisen. Vor einem Monat hat die Planung unseres Roadtrips durch die USA begonnen, und an diesem Freitag war es dann endlich so weit. Mit den Mietwagen ist glücklicherweise alles glatt gelaufen, und ich war sehr überrascht über die Autos, die wir bekommen haben. Da bin ich aus dem Urlaub auf Mallorca etwas Anderes gewohnt. Wir bekamen einen großen Jeep und einen komplett neuen Hyundai Sportwagen, welcher sogar intuitives Fahren mit an Bord hatte.

Den ersten Stopp haben wir in Gaffney eingelegt, um den Peachoid zu sehen. Da ich zumal ein großer „House of Cards“ Fan bin und es sowieso auf dem Weg lag. Unsere final destination war jedoch Atlanta, und ich kann euch sagen, nach dieser Erfahrung können wir das gruselige Motel Flair aus den ganzen amerikanischen Filmen nun wunderbar nachvollziehen. Am nächsten Tag sind wir ins Georgia Aquarium (das größte der Welt!) gegangen, und waren vollends begeistert. Atlanta war auf jeden Fall nochmal eine ganz andere Erfahrung als die Kleinstadt Hickory, in der sich meine Uni befindet. Danach ging’s auf ins Outlet Center, aber leider bin ich nicht fündig geworden. Allgemein finde ich nicht, dass man hier wirklich außergewöhnliche Schnäppchen machen könnte.

Am nächsten Tag sind wir um 7 Uhr morgens weiter nach Savannah gefahren. Meine absolute Lieblingsstadt von allen, die ich bisher hier gesehen habe! Überall waren Palmen, und ich hatte ein totales Urlaubsflair. Charleston war dieser Stadt ähnlich, daher mochte ich sie auch sehr gerne. Den letzten Tag haben wir dann in Myrtle Beach verbracht, und uns ein wenig versucht, zu entspannen. Wir haben es sogar gewagt, trotz etwas kälterer Temperaturen, ins Wasser zu gehen. Jetzt kann ich sagen, dass ich schon mal im atlantischen Ozean “schwimmen“ war.

Der Roadtrip war auf jeden Fall eine tolle und auch unvergessliche Erfahrung! Wir haben allerdings gelernt, dass Reisen mit 8 Leuten sehr schwierig selbst zu koordinieren sind. Vor allem, wenn so viele unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen, denn wir hatten auf dem Trip Studierende aus Deutschland, Spanien, Amerika, Großbritannien und China vertreten.

Ich war endlich auf meinem ersten Football Spiel an der Lenoir-Rhyne University. Eine amerikanische Studentin hat ihr Bestes gegeben, den anderen Austauschstudierenden und mir die Regeln zu erklären. Die meiste Zeit waren wir eigentlich damit beschäftigt, zu sehen, wo überhaupt der Ball ist. Denn ein Spielzug ist ja meistens innerhalb von wenigen Sekunden schon wieder vorbei. Bevor das Spiel losging, habe ich auch zum ersten Mal die Cheerleader gesehen, was echt cool war! Das Football Spiel war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung, und die Leute sind dabei auch noch mehr ausgerastet als bei den Fußballspielen.

Die erste Hälfte vom Semester ist auch einfach schon um, deswegen standen nun auch die Midterm Exams an. Da ich größtenteils History und Literature Kurse habe, standen für mich dementsprechend die ersten Term Paper an, aber glücklicherweise habe ich alles überstanden und bestanden. Ich kann echt nicht glauben, dass die Hälfte des Semesters schon um ist. Die Zeit ist förmlich an mir vorbeigeflogen, und ich habe mich mittlerweile auch an die ganzen wöchentlichen Abgaben gewöhnt. Und man glaubt es nicht, ich mache die meisten Hausaufgaben sogar gerne. Ich muss für meine zwei Literature Kurse insgesamt 7 Romane lesen, und bisher waren bereits zwei großartige Bücher dabei. Ich liebe es, wie klein meine Kurse sind, denn so kommen richtige Diskussionen zustande und es ist eine total entspannte Atmosphäre. Hier hat man auch eine viel persönlichere Beziehung zu den Professoren, und fühlt sich insgesamt total wertgeschätzt.

Mein liebster Kurs ist „Reading and the World“, denn in diesem Seminar behandeln wir den Konflikt zwischen Israel und Palästina. Da gibt es auf jeden Fall immer sehr interessante Konversationen und ich habe zuvor auch noch nie Romane zu dem Thema gelesen. Meine Lesetipps aus dem Kurs sind bisher auf jeden Fall „Against the Loveless World“ von Susan Abulhawa und „Salt Houses“ von Hala Aylan.

Eine amerikanische Studentin an der Lenoir-Rhyne University hat mich, und zwei weitere Austauschstudentinnen übers Wochenende zu sich nach Hause eingeladen. So kam es dann, dass wir uns zusammen am Freitag auf den Weg zu ihr nach Hause machten. Ihre Eltern leben in Reidsville in North Carolina, was ungefähr eine zweistündige Fahrt von der Uni entfernt ist. Auf der Fahrt habe ich erstmal gesehen, wie viel freies Land es hier gibt. Die meisten Häuser sind freistehend, und es kann auch mal passieren, dass es kilometerweit nur ein einziges Haus gibt. Das sieht ja in Deutschland eher anders aus. Aber die Häuser sehen allgemein ganz anders aus als in Deutschland, denn hier sind die meisten Häuser aus Holz gebaut, und haben ganz typisch einen „Front Porch“.

Bei ihr zu Hause angekommen, hatte ich erstmal einen kleinen Kulturschock: Ihr Vater hat nämlich einen unheimlich starken Südstaatenakzent, und ich musste mich wirklich anstrengen, ihn überhaupt zu verstehen! Das war auf jeden Fall mal eine Challenge, aber es hat am Ende doch gut geklappt. Wir waren dann auf dem Chinqua Penn Trail in Reidsville wandern, was echt sehr schön war, und als Kontrastprogramm sind wir noch shoppen gefahren. Und das in Virginia! Also war ich nun schon, wenn man meinen Zwischenstopp beim Fliegen in Chicago mitzählt, in 3 Staaten. Nächsten Monat geht’s auf einen Roadtrip, dann kommen nochmal zwei weitere Staaten dazu.

Dieses Wochenende haben wir vom International Office aus einen Ausflug nach Linville Falls gemacht. Wir waren in den Bergen wandern und erhielten dafür einen richtig schönen Ausblick auf das Gebirge und die Wasserfälle. Abschließend machten wir einen Spaziergang auf einem Weingut und haben dort gepicknickt.

Ich bin nun seit einer kleinen Weile hier und fühle mich hier an der Lenoir-Rhyne University auf jeden Fall sehr wohl. Bisher waren alle, die ich kennengerlernt habe, total nett, offen und freundlich. Jeder ist sofort bereit, dir zu helfen. Wie auch an der TU Dortmund gibt es hier ein Double Programm für Austauschstudenten. Die Studentinnen, die sich um uns kümmern, sind total nett und man kann gar nicht anders, als sich willkommen zu fühlen! Wir haben hier bereits unheimlich viel unternommen: Wir waren bei mehreren Fußball Spielen, einem Football Scrimmage, im Kino, wir waren in Downtown Hickory, im Museum und haben Glow in the Dark Minigolf gespielt. Hier steht eigentlich jeden Tag etwas Cooles an.

Der größte Kulturschock war für mich bisher, dass hier niemand irgendwo zu Fuß hingeht. Fast jeder Student hat ein Auto und auch Strecken mit einem Fußweg von 5 Minuten werden mit dem Auto gefahren. Ich bin es von zu Hause gewohnt, fast überall zu Fuß hingehen zu können, aber hier ist das kaum möglich, weil man schlecht über den Highway laufen kann. Das war also auf jeden Fall erstmal eine Umstellung. Auch das Wetter ist total anders als in Deutschland. Hier sind es konstant über 30 Grad und durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist die Luft sehr drückend und es fühlt sich noch heißer an (Glücklicherweise habe ich genug Sonnenmilch mit!). Genauso kann es passieren, dass plötzlich aus dem nichts ein Gewitter kommt, das aber meistens nur ein paar Minuten andauert.

Die Kurse haben nun auch schon angefangen und der Arbeitsaufwand ist auf jeden Fall immens. Wöchentliche Abgaben und Essays sind hier die Norm. Da ich meine Kurse aber bisher alle wirklich spannend finde, bin ich diesbezüglich noch sehr optimistisch. Besonders meinen American Romanticism Kurs finde ich bisher total interessant.

Es ist so weit: Nach fast einem Jahr voller Vorbereitungen geht es endlich los in die USA! Ich habe bereits Tage vorher angefangen, meinen Koffer zu packen, damit ich auch bloß nichts vergesse und die Aufregung ist mit jeder Stunde, die es näher Richtung Abflug ging, gestiegen. Um halb 4 in der Nacht haben meine Eltern, mein Freund und ich uns dann auf den Weg nach Frankfurt zum Flughafen gemacht und nach einem tränenreichen Abschied saß ich endlich im Flugzeug nach Chicago. Leider habe ich vorher nicht wirklich schlafen können und im Flugzeug auf meinem Gangplatz auch nicht wirklich, und so war ich am Ende der 9 Stunden Flug todmüde.  Also Langstreckenflüge und ich werden wohl keine Freunde mehr! Danach ging es dann mit reichlich Verspätung nach Charlotte, wo ich auch schon herzlich von der internationalen Koordinatorin der Lenoir-Rhyne University und zwei weiteren Austauschstudentinnen empfangen wurde.

Nach einer Stunde Fahrt und einem Corona Test später bin ich dann in meinem Wohnheimzimmer angekommen und war überrascht, wie groß das Apartment ist, das ich mir mit drei weiteren Studentinnen teile. Zum Abschluss des Tages sind wir dann noch mit den internationalen Studentinnen aus Spanien, die wegen der Quarantäne schon da waren, spazieren gegangen und haben den Campus ein wenig erkundet. Der Campus ist total schön und hier gibt es ohne Ende Grünflächen und wunderschöne Gebäude. Man denkt, man ist in einem amerikanischen College Film gelandet!

Ich habe mich übrigens sofort super mit meinen beiden Mitbewohnerinnen verstanden: Eine kommt aus Spanien und eine aus Brasilien und die vierte wird erst noch ankommen.

Danach bin ich dann aber auch hundemüde ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen nach diesem anstrengenden Tag!


University of Iowa, USA

Constantin

USA - Irgendwo in Iowa

Hi there! Ich bin Constantin und werde ab August für ein Semester an der University of Iowa (UI) in den USA studieren. Ich habe mich für Iowa City und die UI entschieden, weil ich das typisch US-amerikanische Leben in einer Kleinstadt mit vielen Studierenden kennenlernen möchte. Und so auch den Spirit an einer US-amerikanischen Hochschule besonders intensiv erleben zu können.
Während des Semesters werde ich Urban and Regional Planning stu­die­ren und durch den Aus­tausch hoffentlich auch das deutsche Planungssystem reflektierter be­trach­ten kön­nen. Ich bin be­son­ders gespannt auf das Zusammenleben mit meinen Roommates - zwei Amerikaner, mit denen ich zu­sam­men in ei­nem kleinen Haus wohnen wer­den. 

Dabei hoffe ich, dass Präsenzlehre und studentische Aktivitäten den Rahmenbedingungen entsprechend wieder halbwegs normal stattfinden können.

Wie ich meine Zeit in Midwest erlebe und was ich sonst noch unternehme, werde ich über die kommenden Monate gerne mit euch teilen, hier und auf (meinem privatem) Instagram.

Go Hawks!

Studiengang: Bachelor Raumplanung

Austauschprogramm: Bilateraler Austausch

Direkt im Anschluss an die letzte Unterrichtsstunde vor der Thanksgiving Break ging es los nach Chicago. Nachdem mich eine Freundin zu einem der Vorstadtbahnhöfe der Großstadt Illinois gefahren hatte, verbrachte ich eine Nacht in einem Hostel. Am nächsten Morgen kam dann ein guter Freund aus Dortmund zu Besuch und habe mit ihm dann beinahe die komplette Urlaubswoche verbracht.

Nach einem halbwegs entspannten Flug sind wir einen Tag später in New Orleans im Bundesstaat Louisiana gelandet. Während unserer fünf Tage in der Stadt am Mississippi, welcher übrigens auch durch Iowa fließt, haben wir unter anderem die Stadt mit der Straßenbahn erkundet und uns das French-Quarter genauer angesehen. Außerdem waren wir auf einem der zahlreichen und berühmten Friedhöfe. Da die Verstorbenen dort aufgrund der geologischen Beschaffenheit der Gegend nicht wie üblich begraben werden können, werden sie oberirdisch in aufwendig verzierten Steinsarkophagen und Mausoleen beigesetzt. Dementsprechend ist ein Besuch auf dem Friedhof als Tourist in New Orleans quasi ein Muss.

Das Highlight unseres Besuches in den Südstaaten war aber eindeutig eine Tour in den Sumpf zwischen New Orleans und dem Bundesstaat Mississippi. Während dieser Bootstour haben wir, neben zahlreichen Vogelarten, vor allem Alligatoren, Wasserschildkröten und Waschbären gesehen.

Bevor es am Ende aber wieder nach Iowa ging, wollten wir noch zwei Tage in Chicago verbringen. Leider habe ich die Zeit aber gezwungenermaßen im Bett verbracht, ausgerechnet an Thanksgiving... Immerhin konnte ich so guten Gewissens die Macy’s Thanksgivings Parade im Fernsehen schauen und ein wenig entspannen. Die Erkältung hat sich dann aber recht schnell gelegt und nach negativem Coronatest sind wir dann am Black Friday wieder zurück nach Iowa City gefahren.

Als wir schließlich wieder an der University of Iowa ankamen, hat es sich das erste Mal seit meiner Zeit hier so angefühlt, als würde ich nach Hause kommen. Etwas ironisch so zwei Wochen bevor das Semester vorbei ist und es langsam wieder in Richtung Deutschland geht.

Die Tage werden immer kürzer und es hat auch schon ein wenig geschneit, wobei das Wetter noch recht mild ist. Die letzten zwei Wochen wurden von Abgaben und Homework dominiert, denn nach Thanksgiving werden die Finals geschrieben. Aufgrund dessen wird während der Vorlesungszeit kaum mehr als Lernen möglich sein. Deswegen verbringe ich wieder einen Großteil meiner Zeit in der Bib, bevor es dann über Thanksgiving für eine Woche nach Chicago und New Orleans geht.

In der Woche vor der Thanksgiving Break gab es einige Events, meistens in Kombination mit viel Essen. Ich wurde zum Beispiel mit ein paar anderen internationalen Studierenden zu einem amerikanischen Thanksgiving-Dinner von einer Familie eingeladen. Zwischen Truthahn mit Cranberry Sauce und Pumpkinpie erfuhren wir mehr über die Traditionen und Historie des Feiertags. Einen Tag später war ich dann Teil eines Friendsgivings, welches von meiner Fakultät organisiert wurde. Dort brachte jede*r ihr Lieblingsgericht passend zu Thanksgiving mit. Bevor wir uns auf das Buffet gestürzt haben, wurde aber das „Land Acknowledgement“ der University of Iowa vorgetragen. Da Thanksgiving mitunter als Beginn der Kolonialisierung Nordamerikas durch die Europäer wahrgenommen wird, sehen viele Indigene den Tag als Trauertag und protestieren für mehr Rechte und Anerkennung für ihre Völker.

Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf die einwöchige Pause und werde diese auch vollkommen auf das Reisen verwenden. Da ich nur noch rund einen Monat hier bin, versuche ich alles rauszuholen was noch geht und die Zeit in den USA zu genießen.

Letzte Woche habe ich mit drei Freunden einen Roadtrip nach Colorado unternommen. Mit von der Partie waren Linda, eine Lehramtsstudentin von der TU, eine chinesische Psychologiestudentin und ein Student aus dem Libanon. Da ich nur ein Semester hier bin versuche ich jede Gelegenheit, etwas Neues zu sehen und zu erleben, zu nutzen und nehme dafür auch gerne einige Strapazen in Kauf. In diesem Fall sind wir nur für ein Wochenende quasi 3000 km geradeaus durch die USA gefahren, etwas, was ich in Deutschland nicht einmal in Erwägung gezogen hätte.

Nach einer 15-stündigen, nächtlichen Autofahrt quer durch Iowa und Nebraska, sind wir Freitagmorgen ziemlich müde aber erwartungsvoll in Denver angekommen. Dort haben wir in einem Dinner gefrühstückt und schauten uns im Anschluss das State Capitol, sowie das neu eröffnete Kunstmuseum an. Daraufhin fuhren wir nach Estes Park, der letzten Stadt vor dem Rocky Mountains National Park, wo wir uns endlich etwas ausruhen konnten. Die Fahrt in die Kleinstadt war vermutlich eine der szenischsten Autofahrten, die ich je erlebt habe. Verschneite Bergkuppen und gelb verfärbte Bäume auf einer alpinen Route, die uns nach jeder Kurve mit einer fantastischen Aussicht belohnte. Dabei spielte unser Auto mit Sportgetriebe laut Musik aus unterschiedlichen Genres, alles zusammen war unfassbar traumhaft.

Am nächsten Morgen wurden wir von Bekannten einer Freundin aus Iowa City am Hotel abgeholt und fuhren zusammen mit einem seiner Freunde in den Nationalpark. Das eine Person, die wir noch nie zuvor gesehen haben, sich so bemüht uns eine unvergessliche Erfahrung zu ermöglichen, ist eine der besten Eigenschaften, die ich als typisch amerikanisch bezeichnen würde. Mit diesen zwei Tourguides sind wir schließlich sechs Stunden durch die Berge gestapft, nahmen dank ihnen schneebedeckte Bergrouten, welche wir uns sonst nie getraut hätten. Wir sahen Hirsche als auch unfassbar schöne Landschaften. Übernachtet haben wir letztlich bei einem unserer Tourguides, bevor wir am nächsten Morgen wieder in Richtung Iowa City aufgebrochen sind.

Insgesamt haben wir vermutlich mehr als dreißig Stunden im Auto verbracht, Halloween verpasst und (nur!) 170 $ pro Person ausgegeben. Und auch wenn wir nur einen wirklich fantastischen Tag hatten, war es das definitiv Wert!

Mittlerweile ist auch der Herbst in Iowa angekommen. Die Blätter färben sich gelb und rot, es wird kühler und ab und an regnet es. Überall gibt es nun Pumpkin-Spiced Kaffee und Kuchen zu kaufen und da Halloween vor der Tür steht, schmücken viele ihre Vorgärten und dekorieren ihre Häuser.

Aufgrund dessen verbringe ich lieber mehr Zeit bei anderen Menschen zu Hause anstatt im Park. Jedoch bin ich zurzeit mehr auf die Bereitschaft meiner amerikanischen Freunde, mich gelegentlich Zuhause abzuholen, angewiesen. Denn der Bus fährt leider nur bis 21 Uhr und sonntags überhaupt nicht.

Um uns auf den Herbst einzustimmen, machten zwei Freunden und ich einen Ausflug zu einem nahegelegenen State Park. Wir spazierten durch den Wald und schauten uns das Iowa Raptor Center an, welches öffentlich zugänglich war. Das Center kümmert sich auch um Raubvögel, welche aufgrund von Verletzungen in der Wildnis nicht mehr überlebensfähig waren. Im Anschluss ernteten wir Kürbisse, irrten durch ein Maislabyrinth und schauten abends während unserer Kürbisschnitzerei Halloweenfilme.

Weiteres Highlight war die Homecoming-Parade als auch ein Footballspiel. Die Parade war etwas anders als ich es mir vorgestellt hatte. Sie war deutlich größer und band die gesamte Stadt ein, anstatt sich nur auf die Universität zu beschränken. Die gesamte Woche war Iowa City viel belebter und es war deutlich erkennbar, dass viele Alumni wieder in die Stadt zurückkehrten. Die Parade an sich war geprägt von Marching-Bands, lokalen Unternehmen, Vereinen und Personen mit besonderen Verdiensten für die Universität und die Stadt. Das Besondere an dem Footballspiel war, dass die Hawkeyes zu diesem Zeitpunkt den dritten Platz im nationalen Ranking aller Collegeteams belegten und nach einem weiteren Sieg auf den zweiten Platz aufgestiegen sind.

Aufgrund der anstehenden Mitdterms nutzte ich einen Großteil meiner Zeit zum Lernen. Jedoch arbeitete ich auch inhaltlich an einer Veröffentlichung über „Integriertes Watershed Management“ auf internationaler Ebene. Dabei setzte mich mit dem Einfluss von schienengebundenem Nahverkehr auf den Wohnungsmarkt in Denver und der Modellierung unterschiedlicher Szenarien im Transportsektor auseinander.

In einem meiner Kurse wird jede Woche eine Person aus der Praxis eingeladen. Dadurch lernte ich den ehemaligen Budgetplaner des Bundesstaates Iowa und ein ehemaliges Mitglied des Repräsentantenhauses der USA kennen. Auch erfuhr ich bei einem Besuch in einer Kläranlage vieles über das Abwassersystem in Iowa City.

Um uns etwas Abwechslung zu verschaffen erkunde ich gerne, gemeinsam mit einem weiteren Studierenden, den Campus nach schönen und neuen Orten zum Lernen. Zu meinen Favoriten zählen zurzeit die Bereichsbibliothek meiner Fakultät, die Terrasse des Music Buildings und das Kunstgebäude, welches teilweise über einen See ragt.

Außerdem besuchte ich die Iowa City Pride, welche sich stark an den Ursprung der Pride orientiert. Statt eines bunten, lauten Partymobs fand eine traditionelle Demonstration für die Verbesserung der Rechte von queeren Menschen statt. Im Anschluss an die Pride fuhr ich mit einer Gruppe internationaler Studierenden zum Abendessen zu einer Familie der Amish.

Weiterhin bekam ich die Gelegenheit, einem Vortrag von Gretchen Rubin zu dem Thema „Happiness“ im Hancher-Auditorium beizuwohnen. Im Anschluss unterhielten wir uns in kleiner Runde mit ihr und konnten somit einige interessante und persönliche Eindrücke von der Kommunikationsexpertin aus New York City erhalten.

Da die Einreisebeschränkungen in die USA für Menschen aus dem Schengenraum aufgehoben wurden, plane ich momentan einen Thanksgiving-Trip nach New Orleans mit einem Freund aus Dortmund.

Ich habe mich so langsam richtig in Iowa City eingelebt und vor kurzem erst realisiert, dass schon fast die Hälfte meiner Zeit hier vorbei ist. Da die Midterms immer näher rücken, vergeht die Zeit wie im Flug. Von mir wird verlangt rund 120 Seiten Text pro Woche zu lesen, sowie eine monatliche Abgabeleistung je Kurs einzureichen. Um meine Zeit hier vollends zu genießen, bin ich eigentlich nur zum Schlafen zu Hause. Ansonsten verbringe ich meine Zeit in der Bibliothek, in einem der vielen Cafés oder dem Gym der UI.

Immer wieder werde ich vor dem unbarmherzigen Winter in Iowa gewarnt, da es wohl bis zu -30 °C kalt werden kann. Daher versuche ich jeden Tag, an dem es noch warm ist, optimal zu nutzen. Darüber hinaus integriere ich in jeden Tag ein kleines Highlight. Auch wenn es nur ein Kaffee mit einer meiner vielen Bekanntschaften aus aller Welt ist. Es gibt mir das Gefühl zu Hause zu sein wenn ich ständig jemanden auf der Straße treffe, den ich kenne.

An den Wochenenden versuche ich die Uni in den Hintergrund zu stellen. In den letzten Wochen war ich u. a. mit dem Kanu auf dem Maquoketa River unterwegs und besuchte mit einem Freund ein Kunstmuseum in Devenport. Außerdem machten drei Freunde und ich einen Roadtrip durch drei Nachbarstaaten. Zuerst fuhren wir nach Omaha, um uns einen der besten Zoos weltweit anzuschauen. Nach einem Zwischenstopp in Lincoln, der Landeshauptstadt Nebraskas, kamen wir in Kansas City an und aßen das berühmte Barbecue.

Ein weiteres Highlight war der Besuch eines Footballspiels. Der Hochschulsport in Iowa besitzt, aufgrund fehlender professioneller Footballteams, einen hohen Stellenwert. Das Stadion in Iowa City umfasst rund 70.000 Menschen und könnte somit die gesamte Stadt beherbergen. Zu meiner Überraschung war das Stadion sogar ziemlich voll und zwar nahezu ausschließlich mit Hawkeye Fans. Zurzeit sind die Hawkeys als eines der besten Teams der Nation gerankt, dementsprechend sind die Spiele noch präsenter als zuvor.

Im Anschluss an die internationale Orientation Week waren viele Fragen offen. Ich konnte mich nicht für Kurse anmelden und hatte auf einmal mehr als 15.000 USD als zu zahlende Studiengebühren auf meinem Universitätskonto stehen. Außerdem gab es bei meinem Internetprovider technische Probleme, was dazu führte, dass ich zu Hause keinen Internetzugang hatte. Nachdem ich mir während eines Ausflugs zum See einen sehr starken Sonnenbrand zugezogen habe, war die Stimmung absolut im Keller. Das Wochenende nach der Orientation war dementsprechend sehr frustrierend, doch in der Woche darauf hat sich schließlich alles weitestgehend geklärt.

Die Professorinnen und Professoren hier sind äußerst freundlich und zuvorkommend und ich werde immer direkt unterstützt, wenn Fragen zu Kursen, aber auch generell zu Iowa City oder den USA, aufkommen. Außerdem habe ich meinen eigenen Schreibtisch mit abschließbarem Spind und neben einem Schlüssel für die Bereichsbibliothek, auch rund um die Uhr Zugang zu dem Gebäude meiner Fakultät. Das ist möglich, weil das Programm Urban and Regional Planning insgesamt nur rund 30 Studierende hat und damit sehr klein und persönlich ist.

Am Ende meiner zweiten Woche in Iowa City habe ich schließlich an der ersten Exkursion mit meinem Studierendenprojekt teilgenommen. Das Projekt befasst sich mit der Wasserqualität und dem Hochwasserschutz im Einzugsbereich des Maquoeta Rivers in Iowa. Wir haben mit zuständigen Behörden von drei betroffenen Kommunen gesprochen, welche unterschiedliche Projekte nach einer großen Flut vor einigen Jahren umgesetzt haben und mit denen wir im Verlauf des Projekts eng zusammenarbeiten werden. Außerdem haben wir einen lokalen Farmer getroffen, da diese einen großen Einfluss auf den Nitratwert im Wasser und dementsprechend auf dessen Qualität haben. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Exkursion sind wir in ein kleines nahegelegenes Naturschutzgebiet gefahren, wo wir Höhlen erkundet haben.

Zurzeit bin ich in der ersten Kurswoche. Auch wenn mein Stundenplan an sich recht leer wirkt, habe ich mehr als genug zu tun, denn das Studium in den USA ist etwas anders aufgebaut als in Deutschland. In jedem Kurs gibt es wöchentliche Aufgaben die letztendlich in die Note einfließen, so wird die abschließende Prüfung mit nur rund 25% gewichtet. Zurzeit besuche ich rund fünf Kurse, die zusammengerechnet 14 Semesterstunden (s.h.), das Äquivalent zu Creditpoints, ergeben. Eine s.h. bedeutet eine Stunde Vorlesungszeit pro Woche. An sich scheint das erstmal nicht besonders viel, doch hier gelten 9 s.h. als machbar, 12 s.h. als anstrengend und 15 s.h. als absolutes Limit. Ich werde also vermutlich einen meiner Kurse innerhalb der nächsten Wochen droppen, Zeit habe ich damit bis zum 3. September.

Nach einem mehr oder weniger geplanten Zwischenstopp in Chicago bin ich am 04.08. mit dem Greyhound in Iowa City angekommen. An der Bushaltestelle wurde ich direkt von meinem Mitbewohner in Empfang genommen. Der Vorteil mit einem Amerikaner zusammenzuleben ist nicht nur, dass ich über ein Auto verfüge, sondern auch, dass ich recht schnell Anschluss finden kann und damit ab und zu aus der Bubble der internationalen Studierenden ausbreche.

Mein erster Eindruck von der Stadt Iowa City ist durchweg positiv. Es gibt viele kleine Cafés und Restaurants, ein paar Clubs und schöne unabhängige Läden. Das Zentrum der Stadt ist direkt bei der Universität und es finden ständig kleinere und größere Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel das Iowa City Arts Festival, oder Shakespeare For Free auf der Riverside Festival Stage. Dadurch dass die Innenstadt komprimiert und das durchschnittliche Alter der Bevölkerung sehr jung ist, ist ständig etwas auf den Straßen los. Eine richtige Studierendenstadt! Außerdem ist der Radverkehr hier nicht so untergeordnet, wie ich es von einer US-Amerikanischen Stadt erwartet hätte, so fahre ich jeden Tag mit dem Rad in die Stadt, oder zur Uni.

Die Orientation Week an sich ist etwas anders verlaufen als gedacht. Es waren rund 180 internationale Master- und Promotionsstudierende beteiligt und aufgrund der Masse an Menschen fanden alle Informationsveranstaltungen online statt. Dadurch war es zu Beginn schwierig neue Leute kennenzulernen. Nachdem jedoch die erste Führung über den Campus in Präsenz stattgefunden hatte, habe ich auch in der Gruppe der internationalen Studierenden neue Menschen kennengelernt.

Da es hier in der Stadt kostenlose Tennisplätze gibt, habe ich mir mit einer Freundin günstige Schläger in einem der unfassbar großen Supermärkte gekauft. Weil es hier bis jetzt aber jeden Tag über 30° C heiß war, spielen wir aber immer nur abends während des Sonnenuntergangs, denn dann sind die Temperaturen erträglicher.

Mich hat an den ersten Tagen wohl am meisten verwundert, wie sorglos viele Menschen hier mit der Coronapandemie umgehen. Es gibt weder eine Maskenpflicht in den Geschäften, diese würde sogar gegen geltendes Recht in Iowa verstoßen, noch Einschränkungen von Clubs und Bars. Im Allgemeinen scheint es, als wäre die Pandemie hier Vergangenheit, doch die offiziellen Zahlen zeichnen ein anderes Bild. Ich hoffe, dass sich die Lage nicht dahingehend verschlimmert, dass das hybrid geplante Semester ganz online stattfinden muss.


Northern Arizona University, USA

Mirja

USA - Arizona is waiting for me!

Hi, ich bin Mirja und werde ab August an der Northern Arizona University in Flagstaff studieren.

Die Universität liegt im sogenannten Grand Canyon State und ist umgeben von meilenweiter Wüste, beeindruckenden Nationalparks und großen Wäldern. Ich kann es kaum erwarten, die Natur und die verschiedenen Jahreszeiten im Südwesten von Amerika zu erleben.

Außerdem freue ich mich, das amerikanische Campusleben zu entdecken und in den „American Way of Life“ einzutauchen.

Ich bin gespannt darauf, eine neue Kultur kennenzulernen und ein Teil der Northern Arizona Community zu werden. Mit großer Vorfreude blicke ich auf die kommende Zeit in den USA und freue mich, euch bei meiner Reise mitnehmen zu können!

Studiengang: Bachelor Lehramt

Austauschprogramm: Bilateraler Austausch

Die letzten zwei Wochen vergingen wie im Flug. Jeder war mit den finalen Prüfungen beschäftigt, die meisten räumten nebenbei ihr Apartment leer und bereiteten ihre letzte Reise durch die USA vor, bevor sie wieder in ihre Heimat fliegen. Die Aufbruchsstimmung war allen anzumerken und viel Zeit für Abschied blieb nicht.

Für mich verliefen die letzten Prüfungen alle sehr gut und der Abschied von Flagstaff über die sogennante „Winter break“ fiel mir nicht schwer, da ich Flagstaff in ein paar Wochen schon wiedersehen werde. Der Abschied von meinen Freunden, die nächstes Semester nicht wiederkommen, fiel mir dafür umso schwerer. Flagstaff war bisher eine sehr besondere Erfahrung und das vor allem, wegen den vielen internationalen Begegnungen und das gemeinsame Zusammenleben auf dem Campus.

Umso mehr, dachte ich an meine letzte gemeinsame Reise mit meinen Freunden zurück und war glücklich, diese wertvolle Zeit mit ihnen verbracht zu haben. Wir waren mit mehreren Internationals und Amerikaner*innen in die Westernstadt Tombstone und die Nationalparks Sand Dunes and Saguaro gereist. Am besten hat mir die kleine Stadt Tombstone gefallen, da es einem vorkam, als wenn man sich mitten in einem Western-Film befindet. Wir haben uns dort auch eine historische Gun-Show angeschaut, die berühmte Schießerei am O. K. Corral, das war auf jeden Fall eine Erfahrung wert!

So langsam neigt sich das Semester an der NAU dem Ende zu. Fast alle Studierende sind momentan in der Bibliothek zu finden, um für die Abschlussklausuren („finals“) zu lernen. Ab und zu lasse ich meine Erfahrungen mit dem amerikanischen Unialltag Revue passieren.

Das Leben auf dem Campus der NAU unterscheidet sich von dem studentischen Leben in Deutschland. Üblicherweise wohnen die Studierende, wie auch ich, in Studentenwohnheimen direkt auf dem Campus, den sogenannten „dorms“. In der Regel teilt man sich ein Zimmer mit einem „roommate“. Die meisten amerikanischen Studierenden kochen selten, da sie einen „meal-plan“ – ein semesterlanges Mensa-Abonnement- nutzen. Zum Frühstück, Mittag und Abendessen gehen sie in die Mensa (dining hall). Anders als in Deutschland, trägt hier fast jeder Kleidung mit dem Universitätslogo.  Von NAU Pullovern über NAU Mützen, Jacken oder Caps, jeder Studierender hat mindestens ein NAU Kleidungsstück bei sich im Schrank. Dadurch, dass die NAU im Westen der USA liegt, tragen viele Studierenden Cowboystiefel. Meine Mitbewohnerin trägt sie jeden Tag – da muss ich jedes Mal schmunzeln, weil die bei uns eigentlich nur an Fasching getragen werden. Außerdem fahren viele Studierende mit dem Skateboard zu ihren Unikursen, das ist deutlich populärer als in Deutschland.

Der NAU Campus ist wie eine kleine Stadt. Es gibt ein Schwimmbad, Fitnessstudio, Stadion und sogar eine Arztpraxis. Zahlreiche Uni Clubs organisieren Veranstaltungen: Filmabende, Sportevents, Konzerte u.v.m., so kommt nie Langeweile auf.

Letztes Wochenende war Thanksgiving, einer der bedeutendsten Feiertage in den USA.  Die meisten Studierenden fahren nach Hause, dort gibt es ein großes Festessen mit der Familie. Ich wurde von einem amerikanischen Freund eingeladen und habe ein traditionelles Thanksgiving-Dinner mit Truthahn, „mashed potatoes“, Süßkartoffelgratin und Cranberry Salat erlebt. Zum Dessert gab es einen „pumpkin-pie“, eine typische amerikanische Thanksgiving-Nachspeise. Ich habe noch nie so viel gegessen wie an diesem Tag!

In diesem Blogbeitrag soll es um meine Erfahrungen mit dem Thema „Native Americans“ gehen und wie ich die Einstellung der Amerikaner*innen dazu erlebt habe. Im Nordosten von Arizona liegt das Navajo Nation Gebiet in dem mehr als die Hälfte aller Navajo „Indianer“ leben. Sowohl an Bevölkerungszahl gemessen als auch flächenmäßig gilt es als das größte Reservat der USA. Ich durchquerte auf meinen Roadtrips bereits mehrmals ihr Gebiet und hatte erste Einblick in ihre Kultur. Der Begriff „Indianer“ ist hier in Anführungszeichen aufgeführt, weil dieser in Amerika strengstens vermieden werden sollte und als Beleidigung bzw. Diskriminierung angesehen wird. Auch Lieder, welche abwertend gegenüber den Natives sind (wie z.B. im Deutschen „Cowboy & Indianer“) sind ein absolutes No-Go. Die Native Americans sind generell ein sehr sensibles Thema hier, über das mit viel Respekt und Toleranz gesprochen wird. In meinen Kursen habe ich mehrere Mitschüler, die in der Navajo Nation aufgewachsen sind und für die Englisch deren Zweitsprache ist.

Letzte Woche hielt ein Mann, der in einem Navajo-Stamm aufgewachsen ist und sich als Navajo identifiziert, einen Gastvortrag in meinem Kurs. Er erklärte, dass sie sich selbst nicht als „Native Americans“ oder „Navajo“ bezeichnen, sondern diese Namen Ihnen gegeben wurden. Sie selbst bezeichnen sich in ihrer eigenen Sprache als „Diné“, welche keinerlei Gemeinsamkeiten mit Englisch hat. Beindruckend war, wie unterschiedlich die Weltsicht der Dinés ist, im Vergleich zu der westlichen Kultur, die wir kennen. Ihr gesamtes Leben wird in Übereinstimmung mit der Natur geführt und ist stark durch ihren Glauben und Rituale geprägt. Zum Beispiel sehen sie die Erde als Göttin „Mutter Erde“ an, die über sie wacht und sie beschützt. Für mich persönlich war es sehr besonders, diese Kultur und ihre Sichtweise auf Dinge kennen- und schätzen zu Lernen.

 

Die Midterm Exams sind geschafft und jetzt heißt es erstmal kurz durchatmen – wo geht das besser als auf einem Wochenendtrip nach San Diego, an die Küste Kaliforniens. Auf dem Weg nach San Diego haben wir bei den Sand Dunes einen Zwischenstopp gemacht und die riesige Wüstenlandschaft bewundert. Nach einer Nacht im Zelt, mitten in der Wüste, ging es dann weiter Richtung San Diego. Schon bei der Ankunft habe ich mich direkt in die Stadt verliebt – die lange Küstenpromenade, die Gebäude im südländischen Stil und die lockeren Vibes in der Stadt und am Strand sind einfach schön. Einen Abend wurde auch das Nachtleben in San Diego erkundet und es ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es gibt mehrere Straßen hier an denen sich ein Club an den anderen reiht und am Wochenende herrscht hier viel Trubel. So sehr ich Flagstaff auch mag, San Diego hat auf jeden Fall mein Herz erobert und ich werde diese Stadt nicht so schnell vergessen.

Trotz der vielen großartigen Erfahrungen fehlt mir manchmal mein Zuhause. Mir ist es wichtig auf meinem Blog authentisch zu sein, daher will ich das nicht auslassen. Die Antwort auf die Frage, die viele amerikanische Studierende hier stellen, lautet: Ja, ich habe manchmal Heimweh – das ist ganz normal und geht vorüber. Besonders vermisse ich Personen, die mir nahestehen und jetzt so weit weg sind. In einem Auslandssemester gibt es immer Ups & Downs, aber am Ende überwiegen die einzigartigen Erfahrungen, die man gemacht hat und der Stolz, neue Herausforderungen gemeistert zu haben.

Langsam, aber sicher lebe ich mich in Flagstaff ein und bin schon gut mit meinem neuen „Zuhause“ vertraut. Meine neue Arbeit im GELL Center (Global Engagement and Language Learning Center) macht mir riesig Spaß! Nicht nur die Auseinandersetzung mit Sprache und Kultur gefällt mir, sondern vor allem die neuen Begegnungen mit amerikanischen Studierenden. Jede Woche lerne ich andere Studierende kennen und erfahre mehr über ihre Sichtweise und Begeisterung für Deutschland.

Gerade die Missverständnisse sind dabei immer besonders lustig. Einmal bezeichnete ein Studierender sein Haustier als „geil“. Da musste ich erstmal erklären, dass dieses Wort für den Kontext nicht so passend sei. Ein anderer war der festen Überzeugung, dass Deutschland eine Königin als Regierung habe, so wie in England. In diesem Fall habe ich aus Neugier nochmal nachgehakt, wie unsere Königin denn genau heiße…

Wie man sieht, lerne ich bei diesen Zusammentreffen mindestens genauso viel wie die Amerikaner:innen und der Spaß kommt bei uns auch nicht zu kurz.

Der Herbst ist in Flagstaff inzwischen in vollem Gange, weshalb ich am Wochenende zu einem Ort namens Lockett Meadow in Flagstaff gefahren bin. Es ist die schönste Jahreszeit, um dorthin zu gehen, da man zu dieser Zeit überall von leuchtenden Farben umgeben ist. Zusammen mit dem Hiking Club der NAU sind wir durch die Herbstlandschaft gewandert. Der Club ist eine super Möglichkeit, um andere Studierende kennenzulernen und als Gruppe schöne Orte zu erkunden. Ich habe schon mehrere Touren mit dem Club unternommen und wertvolle Freundschaften dort geschlossen.

Meine Abendbeschäftigungen der letzten Wochen zusammengefasst: Hausaufgaben, Tests und Klausuren. Die Uni in Amerika ist anders strukturiert als in Deutschland, da der Fokus weniger auf den Abschlussklausuren im Semester liegt. In jedem Fach gibt es wöchentliche Abgaben und Tests sowie mehrere Prüfungen während des Semesters. Zum Glück gefallen mir meine Kurse gut, das gibt Motivation zum Lernen. Besonders spannend finde ich meinen Kurs „Cultural Psychology“ da ich dort sowohl meine Kultur- als auch meine Psychologie-Kenntnisse einbringen kann und sich meine beiden Studienfächer perfekt verknüpfen lassen. Mein Englischkurs ist besonders, da er hauptsächlich aus internationalen Studierenden besteht. Ich freue mich jede Woche in einem so multikulturellen Kontext zu lernen, es ist einzigartig und sehr bereichernd.

Da in Flagstaff die Temperaturen so langsam sinken und der Winter naht, haben wir am Wochenende nochmal einen großen Roadtrip gemacht und die letzte Möglichkeit genutzt um draußen zu campen. Wir sind mit mehreren Internationals gestartet und haben unter anderem den Grand Canyon, das Monument Valley und den Antelope Canyon besucht. Filmreif war dabei die Autofahrt durch das Monument Valley und eine Kajaktour durch den Antelope Canyon. Arizona und seine Nachbarstaaten überbieten einfach alles, was Natur und beeindruckende Landschaften angeht.

Mein absolutes Highlight war diese Woche eine Jobzusage an der NAU als Leiterin einer „German Conversation Group“. Die Gruppen bestehen aus amerikanischen Studierenden und meine Aufgabe ist es, ihnen die deutsche Sprache und Kultur näherzubringen. Es war schon immer ein Traum von mir einmal im Ausland Deutsch zu unterrichten und ich bin super glücklich über diese Möglichkeit.

Der Abschied aus Deutschland fiel mir nicht leicht, obwohl ich mich gleichzeitig auch sehr auf meine Zeit in den USA gefreut habe. Umso schöner war es, dass ich zusammen mit zwei anderen TU- Studierenden nach Flagstaff geflogen bin und wir das Abenteuer an der Northern Arizona University (NAU) gemeinsam starten konnten.

In Flagstaff angekommen begann am nächsten Tag die Orientierungswoche mit einer Campustour und einem großen Welcome Event auf dem Football Feld der NAU. Der Campus ist riesig und wunderschön. Glücklicherweise fanden alle Veranstaltungen in Präsenz statt, daher war es einfach Anschluss zu finden und andere internationale Studierende kennenzulernen. Somit war das Heimweh, welches in den ersten Tagen aufkam, schnell vergessen.

Nach der Orientierungswoche fingen die Uni Kurse und damit das echte amerikanische Campusleben an. Meine Dozenten sind alle überaus hilfsbereit und die Seminare spannend gestaltet. Auf dem Weg zum nächsten Seminar, bin ich inzwischen daran gewöhnt, dass immer wieder Skateboarder über meine Füße springen. Im Klassenraum stehen die Skateboards dann aufgereiht neben der Tafel. Das ist sicher etwas, was wir in Deutschland so nicht kennen!

Letztes Wochenende habe ich gemeinsam mit anderen “Internationals“ und amerikanischen Freunden den ersten Roadtrip unternommen. Die Nationalsparks Zion Canyon und Bryce Canyon waren unser Ziel. Schon die Fahrt bot atemberaubende Ausblicke auf die Landschaft rund um Arizona und Utah. Mit Glück konnten wir direkt in den Nationalparks campen. Früh morgens sind wir im Dunkeln losgewandert, sodass wir die aufgehende Sonne von den Felsen aus beobachten konnten. Ein Traum – diese Erlebnisse bleiben unvergesslich.

Tohoku University, Japan

Okan

Japan - Entdecke die Vielseitigkeit

Hi, ich bin Okan. Die japanische Kultur und der japanische Lifestyle verkörpern für mich eine Quelle der Motivation für die Herausforderungen im Leben und Studium. Dabei lässt sich meine Motivation für die Tohoku University in der Millionenstadt Sendai (Stadt der Bäume) innerhalb der wunderschönen Tohoku Region sowohl fachlich als auch persönlich gliedern:

Fachlich begeistert mich die Uni­ver­si­tät aufgrund des sehr breit aufgestellten naturwissenschaftlichem Angebot und vor allem dem COLABS Pro­gramm, welches Master Studenten ermöglicht das erlernte theoretische Fachwissen anwendungsspezifisch in einer multidisziplinären Forschungsatmosphäre umzusetzen.

Zu meinen persönlichen Interessen gehört zum Beispiel, dass ich gerne das „wahre“  Japan jenseits von „Tourist Traps“  etc. hautnah erleben will und meine gesammelten Einblicke/Erfahrungen im Land der aufgehenden Sonne mit unseren TU-Studis teilen will, um Vorurteile wie z.B.: „Japan sei gleich Tokyo“ oder „Tohoku Region? Gibt’s da überhaupt ein Starbucks?!“ oder „In Japan wimmelts nur von komischen Otakus!!“ vorzubeugen und viel mehr auf die Vielseitigkeit Japans aufmerksam zu machen. Denn in Japan ist wahrlich für jede Person etwas dabei und dies werde ich euch zum Beispiel durch das Gegenüberstellen von Themen wie „Clash of Cultures: Tradition vs Modernism“ versuchen während meiner Zeit in Japan näher zu bringen!

。。。よろしくお願いします!

Folgt mir gerne auch auf Instagram.

Studiengang: Chemie

Austauschprogramm: Bilateraler Austausch

Für das Fall-Semester 21/22 wurde das COLABS- Programm der Tohoku University erneut virtuell umgesetzt. Jedoch konnte mir das Programm bereits einen realen Einblick in das japanische Studentenleben vermitteln, welches schon jetzt meinen Horizont enorm erweiterte und mein Interesse am Fach- und Freizeitbereich stärkte.

Dank der Unterstützung meines Labs fühle ich mich akademisch sehr gefördert und durfte vor kurzem wieder einen sehr spannenden Vortrag über ein Paper meiner Wahl halten! Außerdem bot man mir die einmalige Möglichkeit zur Teilnahme an einem wichtigen Symposium für Chemiker, dessen Kosten netterweise von meinem Lab übernommen wurden! Daher hat dieses Semester, zumindest was die fachlichen Highlights angeht, schon mal gut gepunktet.

Dank dem Kultur-Kurs von Sakamoto 先生 konnte ich erstmals einen japanischen Shinto Schrein mit einem Tourguide live besichtigen. Dabei erzählte uns Yuki san, der Vertreter der 26sten Generation an Priestern, viel über den 1080- Jahre alten Schrein seiner Familie und über die Shinto Religion. Vor allem fand ich die Live-Tour, sowie die „How-To-Shinto“ Anleitung für Erstbesucher echt nützlich!

Ich freue mich schon auf den weiteren Verlauf dieses Semesters und bin gespannt was noch alles auf mich zukommen wird. Zudem erhoffe ich mir, dass wir Studierende mit Japan-Interesse bald wieder ins Land der aufgehenden Sonne einreisen dürfen. Fingers crossed!

Lesen Sie mehr über Okans Semester an der Tohoku University im SoSe 2022 .

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.