Study Abroad Storyteller
Folgen Sie einer TU-Studentin beim Abenteuer Ausland in diesem Semester in den USA.
Carla
Sonne, Strand & Studium
Hey, ich bin Carla und seit August für zwei Semester an der San Diego State University. Nach San Diego wollte ich unbedingt, um den California Lifestyle mit Sonne, Strand und entspannter Atmosphäre zu erleben. Ich studiere Raumplanung und bin gespannt darauf, wie hier an der Küste von den Vereinigten Staaten geplant, gebaut und gelebt wird. Neben spannenden Fachkursen habe ich auch besondere Kurse gewählt, die es in Dortmund nicht gibt, zum Beispiel Surfing oder Culture of Tijuana mit Vorlesung direkt in Mexiko. Am meisten freue ich mich darauf, neue Leute aus aller Welt kennenzulernen, viele Erfahrungen zu sammeln und im Sommersemester davon zu berichten.
Folgt mir gerne auf Instagram (carlscici)!
Studiengang: Raumplanung
Austauschprogramm: ISEP




Diese Woche starten in San Diego meine Kurse und ich komme für mein zweites Semester an die Uni zurück. Dieses Mal ohne den Startstress, sondern sehr entspannt. Der Anfang eines Auslandssemesters fühlt sich oft weniger nach Abenteuer, mehr nach To-do-Liste an. Handy, Bank, Uni-Unterlagen, Wohnung. Alles Dinge, die man aus Deutschland kennt, aber plötzlich in einem anderen System und vor allem allein regeln muss.
Einer der ersten praktischen Schritte ist ein amerikanischer Handyvertrag. Das ist sehr hilfreich, um erreichbar zu sein und sich im Alltag orientieren zu können. Die Auswahl ist groß und erstmal ein bisschen schwierig zu überblicken. Man fragt sich schnell, wie viel Datenvolumen man wirklich braucht, welcher Zeitraum passt und welches das günstigste Angebot ist. Ich habe mich für Mint Mobile entschieden und war mit der Leistung zufrieden. Zwölf Monate unbegrenztes Datenvolumen, ein guter Preis und eine unkomplizierte Aktivierung.
Auch das Thema Bank war für mich erst mit Unsicherheit verbunden. Brauche ich wirklich ein US-Konto und gibt es versteckte Gebühren, die ich nicht verstehe? Auf dem Campus der SDSU gibt es mehrere Bankfilialen, was vieles einfacher gemacht hat. Die Mitarbeitenden sind hilfsbereit, die Konten kostenfrei und ich kann jederzeit anrufen oder vorbeigehen, wenn ich Fragen habe.
Viele haben außerdem Angst vor Arztbesuchen in den USA. Das System wirkt kompliziert, vor allem wegen der Kosten. Als Austauschstudent*in ist man aber versichert. Auf dem Campus gibt es ärztliche Versorgung und eine Apotheke, was den Zugang deutlich erleichtert. Auch wenn es sich ungewohnt anfühlt, funktioniert es.
Was am meisten Energie kostet, ist weniger die Bürokratie selbst als die Sammlung aus Formularen, E-Mails und der Unsicherheit, ob man an alles gedacht hat. Mir hat der Austausch sehr geholfen. Nachfragen ist völlig in Ordnung, allen geht es am Anfang ähnlich und die Universität kennt diese Fragen. Es gibt Checklisten, Online-Portale und Ansprechpartner*innen, die rückmelden, wenn etwas fehlt. Vieles klärt sich vor Ort und wirkt beim zweiten Blick deutlich weniger kompliziert.
Ja, man muss sich kümmern und ja, das kostet Überwindung, aber alles ist handelbar. Mit jedem erledigten Punkt wächst das Gefühl, hier zurechtzukommen, weil man merkt, dass man es selbst regeln kann.












