Zum Inhalt

Bewerben Sie sich jetzt!

Für das Jahr 2026 können sich wieder internationale Studierende und Doktorand*innen bis zum 30.09.2026 bewerben.

DAAD Stipendium für besonders engagierte Studierende

Im Rahmen des STIBET-Programms werden DAAD Stipendien an internationale Studierende und Doktorand*innen, die sich durch herausragendes ehrenamtliches Engagement auszeichnen. Gefördert werden Bewerber*innen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung bereits ein freiwilliges Engagement nachweisen können oder dieses aktuell aktiv ausüben. Wichtig ist dabei, dass der Einsatz in einem internationalen, kulturellen, sozialen, sportlichen oder akademischen Kontext verortet ist – sei es direkt an der Hochschule oder innerhalb des jeweiligen Studiengangs oder in der Stadt Dortmund bwz. NRW.

 

Informationen zum Stipendium und zur Bewerbung

  • Die Förderdauer beträgt drei bis maximal sechs Monate. Die Stipendienhöhe beträgt monatlich min. 250.00€ und max. 400.00€. Das Stipendium kann nur für das jeweils laufende Jahr gewährt werden.
  • Eine Verlängerung des Stipendiums ist nur möglich, wenn das DAAD-Projekt STIBET I für das darauf folgende Jahr verlängert wird. Über die Verlängerung muss erneut entschieden werden. 

Die Vergabe erfolgt durch eine das Referats Internationales/ Degree Seeking Team, Soziale Beratung unter besonderer Berücksichtigung der folgenden Kriterien:

  • besonderes Engagement im internationalen, kulturellen, sozialen oder akademischen Kontext der TU Dortmund.
  • gute Leistungen des bisherigen Studiums

Die Bewerbung folgt über E-Mail (social.counseling@tu-dortmund.de). Sie werden zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen. Das Referat Internationales/ Degree Seeking Team, Soziale Beratung entscheidet auf Grundlage ihres Engagements und unter Berücksichtigung der DAAD Richtlinien über die Bewerbung. Insbesondere wird die Einbindung in einen internationalen, kulturellen, sozialen oder akademischen Kontext an der Hochschule oder im Hochschulort berücksichtigt.

 

Als Engagement im internationalen Kontext zählen zum Beispiel:

  • die Betreuung ausländischer Studierender als Buddy für mindestens ein Semester oder
  • der Einsatz bei Initiativen und Vereinen mit internationalem Bezug.
  • Als Engagement zählt auch die Planung und Organisation von (Einführungs-)Veranstaltungen mit kulturellem und gesellschaftlichem Fokus zur Förderung der internationalen Integration.
  • Andere kulturelles oder soziales freiwilliges Engagement

Bitte beachten Sie, dass das Stipendium ist keine Vergütung für eine Tätigkeit, sondern eine Anerkennung für bereits geleistetes oder aktuell noch stattfindendes freiwilliges Engagement ist. Eine Verknüpfung mit Dienstleistungen oder Arbeitsverhältnissen ist ausgeschlossen. Die Stipendienvergabe erfolgt nach transparenten, einheitlichen Kriterien – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder anderen persönlichen Merkmalen. Gleichbehandlung, Diversität und Chancengerechtigkeit sind fester Bestandteil des Auswahlprozesses.

Studierende, die 

  1. als internationale Studierende* der TU Dortmund eingeschrieben sind,
  2. sich mindestens im zweiten Fachsemester an der TU Dortmund befinden,
  3. sehr gute bis gute Leistungen im Studium vorweisen,
  4. herausragendes Engagement im internationalen Kontext an der TU Dortmund zeigen,
  5. interkulturelle Kompetenzen besitzen und
  6. gute Deutsch- und Englischkenntnisse verfügen - weitere Fremdsprachkenntnisse sind erwünscht.

* Bildungsausländer mit ausländischer Staatsangehörigkeit (Bildungsausländer: Hochschulzugangsberechtigung wurde nicht an einer Schule in Deutschland oder einer deutschen Schule im Ausland erworben)

  1. die für ein Austausch- und Kurzprogramm an der TU Dortmund sind,
  2. die nur als Deutschkursstudierende eingeschrieben sind,
  3. die eine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen,
  4. die eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung an einer Schule in Deutschland oder einer deutschen Schule im Ausland erworben haben,
  5. die sich außerhalb der Hochschule aufhalten, z. B. im Rahmen eines Praxissemesters, einer Abschlussarbeit im Unternehmen oder eines Auslandsaufenthaltes
  1. detaillierte Beschreibung des Engagements,
  2. Bescheinigung über das ausgeübte Engagement,
  3. aktuelle Studienbescheinigung,
  4. aktuelle Notenübersicht,
  5. Lebenslauf,
  6. aktuelles Empfehlungsschreiben einer Fachstudienberaterin/eines Fachstudienberaters oder von Fachschaftsmitgliedern der TU Dortmund,
  7. Kopie des Reisepasses und, wenn zutreffend, eine zusätzliche Kopie der Aufenthaltsgenehmigung,
  8. bei Nebenverdiensten als studentische Hilfskraft oder weiteren Beschäftigungsverhältnissen: eine Kopie des Arbeitsvertrages. Wenn die Nebenbeschäftigung zu Beginn oder während der Stipendienphase gekündigt oder die Stundenzahl geändert wird, muss ein Nachweis eingereicht werden.

Unsere Stipendiat*innen 2025/2026

Inspiration für eigenes Engagement gesucht? Lesen Sie hier die Geschichten von engagierten Studierenden, die mit ihren unterschiedlichen Aktivitäten und ihrem Einsatz das Campusleben bereichern:

Brunel Darwin Ngoune Domo © Magnus Terhorst​/​TU Dortmund
Brunel Darwin Ngoune Domo

Brunel Darwin Ngoune Domo, 24, studiert Statistik im Master und kommt aus Kamerun.

Neben dem Studium arbeitet er als wissenschaftliche Hilfskraft in Lehrbetrieb seiner Fakultät und hält Tutorien zu den Veranstaltungen „Analysis 1“ und „Analysis 2“. Er steuerte nach dem Austausch mit den Studierenden eigene Aufgaben bei. Außerdem leitet er eine Übung zur Veranstaltung „Stichprobenverfahren“.

Besonders liegt ihm die Begleitung internationaler Studierende bei organisatorischen Herausforderungen. Er setzt sich aktiv für die Unterstützung beim Einstieg ins Studium so wie der informellen Beratung zu Studieninhalten und -organisation für anderen Studierenden ein. Diese wichtige Unterstützung für Studierende umfasst die Vermittlung des deutschen Studiensystems oder Erklärungen der Struktur der Studiengänge.

„Lass dir von niemandem sagen, dass deine Träume zu groß oder zu laut sind, um sie zu erreichen. Arbeite weiter hart und glaube an dich selbst! Ich bin der Beweis dafür, dass mit Entschlossenheit und Leidenschaft alles möglich ist! Bin stolz, Teil der TU Dortmund-Community zu sein! Keine Grenzen (:“

Abier Yeldu © Magnus Terhorst​/​TU Dortmund
Abier Yeldu

Abier Yeldu kommt aus dem Irak und studiert Wirtschaftswissenschaften im Master.  Mit großem Engagement setzt sie sich für die Integration internationaler Studierender ein. So organisiert sie regelmäßig Veranstaltungen für neu angekommene Studierende, um den Austausch und das gegenseitige Kennenlernen zu fördern, darunter eine Schatzsuche auf dem Campus oder englischsprachige Filmabende.

Als Ansprechpartnerin während der ersten Wochen an der TU Dortmund steht sie neuen Studierenden mit Rat und Tat zur Seite und vermittelt Informationen zu Studienorganisation und studentischem Leben. Durch ihre langjährige Mitwirkung bei der Willkommensveranstaltung Come2Campus zeigt Abier, wie wichtig ihr die Unterstützung und Orientierung internationaler Studienanfänger*innen ist: „Ich engagiere mich als Studentin von ganzem Herzen, weil ich spüre, dass meine Leidenschaft anderen Kraft schenken kann, denn wahre Stärke bedeutet, für andere da zu sein.“

Eivind Andresen © Magnus Terhorst​/​TU Dortmund
Eivind Andresen

Eivind Johan Andresen, 24, kommt aus Norwegen und studiert in dem englischsprachigen Masterstudiengang „Religion, Ethics and Politics“ an der Fakultät Humanwissenschaften und Theologie.

Als Mitglied sowohl des Prüfungsausschusses als auch des Fachschaftsrats MaREPoL legt er einen weiteren Schwerpunkt darauf, die Interessen seiner Kommilitonen zu vertreten. Er organisiert Orientierungsveranstaltungen für internationale Studierende und unterstützt sie bei ihrem Einstieg ins Studium. Neben seinem Interesse am interkulturellen Austausch, arbeitet er als studentische Hilfskraft im Rahmen eines Forschungsprojekts in Bezug auf Religion und Säkularismus in Westeuropa. Sein Engagement zeichnet sich dadurch aus, dass er eine offene Kommunikation fördern möchte, um nachfolgende internationalen Studierenden den Studienanfang zu erleichtern und sie dabei zu unterstützen.

„Wenn sich niemand für die Inklusion internationaler Studierender einsetzen würde, wäre diese Universität ein sehr kalter Ort. Das Wetter ist ohnehin schon kalt genug, also habt keine Angst, euch zu engagieren!“

Ghulam Zahra © Magnus Terhorst​/​TU Dortmund
Ghulam Zahra

Ghulam Zahra, kommt aus Pakistan und studiert den englischsprachigen Masterstudiengang „Religion, Ethics and Politics“ an der Fakultät Humanwissenschaften und Theologie. Als Mitglied des Fachschaftsrats MAREPOL unterstützt sie andere Studierende bei der Integration, indem sie Orientierungsveranstaltungen und interkulturelle Treffen organisiert. Zudem engagiert sie sich ehrenamtlich bei „Democracy International“ und nahm an vielen ihrer von Jugendlichen geleiteten demokratischen Initiativen in Österreich und Bosnien-Herzegowina teil.

Besonders wichtig ist ihr, Perspektiven aus dem Globalen Süden einzubringen und so die Arbeit des Netzwerks zu bereichern. Künftig möchte sie in Pakistan ein Team aufbauen, das über Themen wie Klimawandel und Demokratie informiert. Ihre Forschungsergebnisse hat sie bereits außerhalb der TU Dortmund präsentiert.

„Als internationale*r Studierende*r ist es schwierig, seinen Weg zu finden, aber ich glaube: Wenn es keinen Weg gibt, dann schaffe dir selbst einen. Wie Robert Frost sagt: „Die Wälder sind dunkel, einsam und tief, doch ich habe Versprechen zu halten und noch Meilen zu gehen, bevor ich schlafe.“

Valerie Tan © Magnus Terhorst​/​TU Dortmund
Valerie Tan

Valerie promoviert im Bereich assistiver Technologien für Erwachsene mit ADHS und erforscht, wie interaktive Technologien diese Zielgruppe im Alltag unterstützen können. Sie bringt sich aktiv in die Lehre der Bachelor- und Masterstudiengänge ein, indem sie Seminare zu Design Thinking, Speculative Design und Mixed Reality anbietet und Abschlussarbeiten betreut.

Neben ihrer akademischen Tätigkeit engagiert sie sich seit vielen Jahren im Fechtsport. Als Mitglied des TSC Eintracht Dortmund setzt sie sich dafür ein, den Zugang zum Fechten zu erleichtern, indem sie junge Sportler*innen trainiert und übernimmt als gewählte Pressewartin Verantwortung in der Vereinsarbeit. So verbindet sie wissenschaftliche Arbeit, Lehrtätigkeit und Ehrenamt auf beispielhafte Weise: „Freiwilliges Engagement ist wichtig, um Gemeinschaft aufzubauen und Integration zu fördern. Ich ermutige alle dazu, sich zu engagieren und dabei gleichzeitig Spaß zu haben. Ich fühle mich zu Hause in der Zusammenarbeit mit allen beim TSC Eintracht Dortmund ebenso wie an der TU Dortmund.“

Unsere Stipendiat*innen 2024/2025

Rabya Arshad © Magnus Terhorst​/​TU Dortmund
Rabya Arshad

Rabya Arshad, 24, kommt aus Pakistan und studiert in dem englischsprachigen Masterstudiengang „Religion, Ethics and Politics“ an der Fakultät Humanwissenschaften und Theologie. Neben ihrem Interesse am interkulturellen Austausch, legt sie einen weiteren Schwerpunkt auf ehrenamtliches Engagement: „Als internationale Studentin haben wir nur sehr begrenzte Erfahrungen mit dem Arbeitsmarkt und mit Programmen für gesellschaftliches Engagement. Daher sollte jede Art von freiwilliger Arbeit außerhalb oder innerhalb der Universität für internationale Studenten einen hohen Stellenwert haben. Es hat mir sehr geholfen, mein Selbstvertrauen zu stärken und eine bessere Vorstellung von den Dingen zu bekommen.“. Ihr Engagement sowohl akademisch als auch persönlich, zeichnet sich dadurch aus, dass sie nachfolgende Genrationen zu kritischem Denken und Konflikte zu lösen verleiten möchte.

Ha Minh Chau Vu © Magnus Terhorst​/​TU Dortmund
Ha Minh Chau Vu

Ha Minh Chau Vu, 21, studiert im Bachelor Chemische Biologie an der Fakultät Chemie und kommt ursprünglich aus Vietnam. Neben ihren hervorragenden akademischen Leistungen engagiert sie sich für die Förderung der Wissenschaft für nachfolgende Generationen als studentische Hilfskraft im DLR_School_Lab: „Durch die Freiwilligenarbeit hilft man nicht nur anderen, sondern lernt auch mehr über sich selbst. Außerdem hilft die Freiwilligenarbeit dabei, sich besser in die Gesellschaft eines anderen Landes zu integrieren und ein ausgewogenes Leben außerhalb von Studium und Arbeit zu führen“.  Durch ihre Arbeit trägt sie dazu bei, nachhaltiges Wissen zu vermitteln und Interesse an der Naturwissenschaft bei jungen Schülern zu wecken.

Nataly Manque Roa © Magnus Terhorst​/​TU Dortmund
Nataly Manque Roa

Nataly Alejandra Manque Roa, 28, kommt aus Chile. Sie sterbt ihre Promotion in Maschinenbau an. In ihrer ehrenamtlichen Arbeit als freiwillige Sprecherin und Mentorin an der Universität in Chile setzt sie sich für die Unterstützung und Betreuung junger Studierender, die am Anfang ihrer Karriere stehen, ein. Besonders liegt ihr die Förderung von Frauen in der Wissenschaft am Herzen.  Für sie sind nicht nur ihre akademischen Erfolge im Studium wichtig: „Ehrenamtliches Engagement bereichert nicht nur das eigene Berufsleben, sondern motiviert auch andere, ihr Umfeld zu verbessern. Teil einer Organisation an der TU Dortmund zu sein, ist zweifellos eine Möglichkeit, sich als Teil der deutschen Kultur und Wissenschaft zu fühlen.“. Sie engagiert sich für die Förderung von wissenschaftlichen Forschungen und Möglichkeiten für internationale Studenten zu schaffen. 

© Magnus Terhorst​/​ TU Dortmund

Yuga Hikida, 24, kommt aus Japan und studiert im Master „Econometrics“ an der Fakultät Statistik. Er setzt sich für die Integration internationaler Studierender, durch die Teilnahme an Veranstaltungen seiner Fakultät im Fachschaftsrat, ein: „Das Engagement in der TU Dortmund Gemeinschaft hat mir wirklich geholfen, mehr Leute kennenzulernen, das Campusleben zu bereichern und sowohl soziale als auch intellektuelle Fähigkeiten zu verbessern.“ Interesse an interkulturellen Aktivitäten und der Integration internationaler Studierender in die Gemeinschaft, ist ihm besonders wichtig.

Neugierig geworden?

Sie sind auch ehrenamtlich an unserer Hochschule engagiert und setzen eigene Projektvorhaben selbstständig um? Dann melden Sie sich bei uns unter social.counseling@tu-dortmund.de.

Logo des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) © DAAD

Kontakt

Bei Fragen können Sie gerne die Soziale Beratung für internationale Studierende kontaktieren.

E-Mail: social.counseling@tu-dortmund.de

ACHTUNG! Am 02.09.2025 findet keine Sprechstunde statt.

Ersatzsprechstunde: Don.05.09.2025 um 10:30-11:30 über Zoom.  (Meeting-ID: 942 8974 0637-Kenncode: 397968)

Sprechzeiten per Zoom: nach vorheriger Terminvereinbarung.
Sprechzeiten in Präsenz: dienstags von 10:30-12:30 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung via Terminland. Die Beratungen vor Ort finden im Referat Internationales, Raum 212 (2. Stockwerk, Emil-Figge-Str. 61, 44227 Dortmund) statt.

Sprechstunde fällt an folgenden Tagen aus:

03.Februar 2026

24. Februar 2026

05. Mai 2026

12. Mai 2026

07. Juli 2026

29. September 2026

06. Oktober 2026

Wir beraten Sie gerne!