Study Abroad Storyteller
Folgen Sie drei TU-Studierenden beim Abenteuer Ausland in diesem Semester in den USA, Australien und Brasilien!
Hanna
Olá, Brasil!
Hi, ich bin Hanna und studiere Wirtschaftswissenschaften an der TU Dortmund. Schon seit Beginn meines Studiums stand für mich fest, dass ich ein Auslandssemester machen möchte. Mit der FAAP in São Paulo habe ich die perfekte Möglichkeit gefunden, internationale Studienerfahrungen mit einer völlig neuen Kultur zu verbinden. Ich freue mich darauf, Menschen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen, den brasilianischen Lebensstil zu erleben und meinen Blick auf die Wirtschaft und Gesellschaft aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Neben der Uni möchte ich natürlich auch möglichst viel von Brasilien sehen und die Zeit vor allem in vollen Zügen genießen.
Studiengang: Wirtschaftswissenschaften
Austauschprogramm: ISEP Exchange
Mittlerweile bin ich richtig an der FAAP angekommen. Neben dem Portugiesischkurs haben inzwischen auch meine regulären Kurse angefangen. Der Aufbau ist dabei etwas anders als in Deutschland. In den meisten Fächern gibt es am Ende des Semesters keine klassische Klausur. Stattdessen arbeitet man über das Semester hinweg an verschiedenen Projekten, die am Ende präsentiert oder abgegeben werden. Dadurch ist man eigentlich ständig an irgendetwas dran und beschäftigt sich intensiver mit den einzelnen Themen.
Neben dem Studium gibt es an der FAAP auch viele Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Angeboten werden unter anderem Volleyball, Basketball, Fußball und Beach Tennis. Ich habe mich für Beach Tennis entschieden, eine Mischung aus Tennis und Volleyball. Gespielt wird auf einem Volleyballfeld im Sand mit einem Paddle-ähnlichen Schläger. Besonders cool finde ich, dass man auch ohne große Vorerfahrung einfach dazukommen und mitspielen kann. So lernt man schnell weitere brasilianische Studierende kennen und kommt ganz automatisch ins Gespräch.
Jeden Mittwoch finden mit unserem Portugiesischkurs sowie Brasilianern verschiedenste Aktivitäten statt. Ein Highlight war unser gemeinsames Kochen. Dabei konnten wir die brasilianische Kultur noch einmal auf eine neue Art kennenlernen. Gemeinsam haben wir Feijoada zubereitet, ein traditionelles brasilianisches Gericht aus Bohnen, Fleisch, Reis und verschiedenen Beilagen. Zum Nachtisch gab es Brigadeiro, welches dadurch definitiv zu meinen absoluten „favorite brazilian dishes“ zählt.
Als Nächstes steht nun erst einmal die Klausur und damit der Abschluss des Portugiesischkurses an. In den letzten Wochen habe ich dabei schon einiges gelernt und merke vor allem im Alltag, dass ich mich immer besser auf Portugiesisch zurechtfinde. Beim Wetter zeigt sich momentan allerdings die etwas kühlere Seite des brasilianischen Winters. Es regnet häufiger und die Temperaturen sind niedriger. Gleichzeitig kann sich das Wetter hier innerhalb kürzester Zeit komplett verändern, von Regen zu strahlendem Sonnenschein.
Die Mischung aus Uni, Sport, der brasilianischen Lebensart und den ganzen neuen Erlebnissen macht das Semester hier einfach richtig besonders!
Vor drei Wochen bin ich in Brasilien angekommen. Damit hat ein neues Kapitel voller spannender Erlebnisse begonnen. Schon in den ersten Wochen konnte ich unglaublich viele neue Eindrücke von einem Land sammeln, das sich in vielerlei Hinsicht von Deutschland unterscheidet. Jeder Tag bringt neue Erfahrungen mit sich und es gibt ständig etwas zu entdecken. Besonders ungewohnt ist dabei, dass hier gerade Winter ist. Trotzdem fühlt es sich eher wie Sommer an, denn die Temperaturen liegen fast täglich zwischen 25 und 30 Grad.
Zu Beginn stand jedoch erst einmal die Organisation im Vordergrund. Mein Zimmer musste eingerichtet werden und verschiedene bürokratische Aufgaben mussten möglichst schnell erledigt werden. Dazu gehörte unter anderem, einen Termin bei der Polizei zu vereinbaren, da sich Austauschstudierende innerhalb von 90 Tagen nach der Einreise registrieren müssen, sowie eine brasilianische Steuernummer zu beantragen. Auch organisatorische Themen an der Universität, wie die Kurswahl, mussten erledigt werden.
Anschließend fand der Orientation Day statt. Insgesamt sind wir rund 30 Austauschstudierende aus den unterschiedlichsten Ländern. Dort erhielten wir alle wichtigen Informationen für den Semesterstart und bekamen eine Führung über den Campus. Nur zwei Tage später begann bereits der Portugiesisch Kurs, der sechs Wochen lang täglich stattfindet. Da außerhalb der Universität nicht jeder Englisch spricht, ist es besonders hilfreich, die Sprache möglichst schnell zu lernen. Vor allem im Alltag, beispielsweise beim Einkaufen oder im Restaurant, merkt man schnell, wie nützlich bereits einfache Portugiesisch Kenntnisse sind.
Am meisten lernt man die Sprache jedoch durch den Kontakt mit den brasilianischen Studierenden. Schon allein durch das Zuhören von Gesprächen nimmt man jeden Tag neue Wörter und Redewendungen mit. Neue Kontakte zu knüpfen ist hier zum Glück sehr einfach. Die Menschen sind unglaublich offen, herzlich und freuen sich, internationale Studierende kennenzulernen. Auch das Studentenwohnheim trägt dazu bei. Durch die gemeinsame Küche und die regelmäßig stattfindenden Aktivitäten wie Volleyball oder Kochabende kommt man schnell mit anderen ins Gespräch. Dadurch fühlt man sich von Anfang an willkommen. Ich habe mich hier bisher keine einzige Sekunde allein gefühlt und freue mich auf alles, was die kommenden Monate noch bringen werden.
Anna
Morgen Surfboard, Mittags Vorlesungssaal, Abends Strand - Mein Auslandssemester in Australien
Hola, ich bin Anna, studiere Journalistik mit dem Nebenfach Sport und das ab August für ein Semester an der University of Newcastle in Australien. Ich wollte unbedingt nach Australien, da ich finde, dass dort viel offener auf Menschen zugegangen wird und ich wissen will, welchen Einfluss das auf die journalistische Arbeit vor Ort hat. Neben den Seminaren freue ich mich besonders auf meinen Alltag in Newcastle. Morgens vom Surfen in die Seminare zu kommen und dann abends mit anderen Studierenden aus allen möglichen Ländern am Strand zu sitzen – das wird für mich in ein paar Wochen Realität. Ich freue mich unglaublich auf die Zeit in Down Under und bin gespannt, mit wem ich auf dem Campus zusammenleben werde!
Wenn ihr wissen wollt, wie mein Semester an der UoN aussieht, findet ihr hier oder auf Instagram (annaa.stz & annaaufdemsprung) regelmäßig Updates :).
Studiengang: Journalistik
Austauschprogramm: Bilateraler Austausch
Wenn ihr meinen ersten Blogpost lest, sitze ich gerade in Australien in einer Vorlesung, genieße die Aussicht vom Campus aus oder liege in meinem Wohnheimbett im International House. Ich bin Anna und darf dieses Semester in Newcastle, in Australien studieren. Und wenn ihr auch überlegt, ein Semester auf Englisch zu studieren, dann lest doch gerne weiter über das Semester an der University of Newcastle. Ich erzähle euch hier von meinen Highs und Lows, der australischen Kultur, und wen und was ich hier neu kennenlerne.
Und das ging alles los am Frankfurter Terminal 3. Dort stand ein letzter Abschied an. Meine Mama hat mich bis an die Passkontrolle gebracht, und dann hieß es zum zweiten Mal in meinem Leben: Tschüss, bis in 8 Monaten.
Meine letzte Woche vor dem Abflug war ein Up and Down. In einem Moment freue ich mich und mir kommen die Tränen, wegen dem, was auf mich wartet, und im anderen Moment passiert dasselbe, weil ich meine Familie und Freunde so lange nicht sehe.
Mein bester Freund hat beim Abschied zu mir gesagt: „Umso schöner ist das Wiedersehen.“ Denn, wenn man den Abschied geschafft hat, bekommt man als Belohnung ein riesiges Abenteuer und das allertollste Wiedersehen. Und das erste hat auf der anderen Seite der Welt auf mich gewartet, denn ich habe meine Schwester nach einem halben Jahr wieder gesehen. Die ist nämlich Anfang des Jahres auf Reisen gegangen und stand in Brisbane an dem Ankunftsschalter.
Nach zwei Wochen Reisen bin ich dann Mitte August in die Welcome Week an meiner Uni in Newcastle gestartet. Die UoN hat für jeden Tag verschiedene Events auf dem Campus und in der Stadt organisiert. Zusammen mit den anderen internationalen Student*innen und teilweise auch australischen Student*innen, haben wir fünf Tage lang Newcastle und die Uni kennengelernt. Außerdem habe ich meine Mitbewohner*innen und meine australischen Buddies getroffen! Meine Buddies Braiden und Eila studieren auch an der UoN und betreuen außer mir noch drei weitere Exchange Students. Das ist so ähnlich, wie unser Buddy Programm an der TU.
In den nächsten Wochen muss ich aber neben den ganzen neuen Eindrücken auch was für die TU machen. Meine Abgaben aus dem Sommersemester laufen nämlich noch bis September weiter. Wir hören uns das nächste Mal, wenn ich das meiste geschafft habe J.
Größter Kneif-mich-mal Moment der letzten Wochen:
Ich wohne jetzt einfach an einem Ort, an dem ich normalerweise Urlaub machen würde!!
Ela
Postcards from Pitzer - The Journey Begins
Hallöchen! Ich bin Ela und studiere Kunst und Englisch auf Lehramt an unserer geliebten TU Dortmund. Schon bald geht es für mich für ein Semester ans Pitzer College in Claremont, Kalifornien und ich freue mich riesig, euch auf dieses Abenteuer mitzunehmen!
Mein College ist ein echter Glücksgriff, denn es zählt zu den angesehensten Liberal Arts Colleges der USA und liegt nur einen Katzensprung von Los Angeles entfernt. Besonders spannend finde ich, wie frei und vielseitig dort studiert werden kann. Ganz ungewöhnliche Fächer, kleine Seminare und unterschiedliche Perspektiven treffen dort aufeinander.
In den nächsten Monaten warten also außergewöhnliche Kunstkurse, kalifornischer Lifestyle und hoffentlich jede Menge unvergessliche Begegnungen und Geschichten auf mich. Und genau davon möchte ich euch erzählen! Also kommt mit und begleitet mich bei meinen „Postcards from Pitzer“ :) Gerne auch auf Instagram: @worobiej.eleonora
Bis ganz bald aus Kalifornien!
Studiengang: Englisch und Kunst auf Lehramt
Austauschprogramm: ISEP Exchange
Dauer: 24.08 - 18.12





























