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Student mit Fahne in Cambridge © Mark S.​/​privat

Wie war es von der TU an eine in­ter­na­ti­o­na­le Eliteuniversität zu wechseln?

Schon von der ersten Woche an war ich vom Leben als Student in Cambridge begeistert. Über die Zeit haben sich dort unglaublich viele Traditionen und studentische Gesellschaften ent­wickelt, die ei­nem durch spannende und vielfältige Ver­an­stal­tun­gen den anstrengenden Studienalltag versüßen. Vor allem bei den häufig stattfindenden traditionellen Abendessen schließt man viele neue Bekanntschaften und fühlt sich dabei wie in Hogwarts.

Aber eigentlich war ich ja zum Studieren dort. Und in diesem Punkt war die Umstellung gar nicht so groß, denn die Qua­li­tät der Lehre an meinen ehemaligen Dort­mun­der Fa­kul­tä­ten Mathe­matik und Physik ist wirklich gut. In Dort­mund hat mich vor allem die Be­treu­ung und das positive Verhältnis zwischen Dozierenden und Stu­die­ren­den überzeugt. Dafür war in Cambridge die Auswahl an ver­tie­fen­den Lehr­ver­an­stal­tun­gen wesentlich größer. Den großen Unterschied ma­chen meiner Erfahrung nach dann die Stu­die­ren­den selbst: Alle meine Kom­mi­li­to­nen in Cambridge waren fachlich spitze und voll mo­ti­viert.

Warum hat es dich aus Dort­mund weggezogen?

Man hört überall, wie wich­tig Auslandserfahrung für die Karriere ist, innerhalb sowie außerhalb der Wis­sen­schaft. Mein erstes Aus­lands­prak­ti­kum wäh­rend des Bachelors hatte deshalb auch teilweise et­was mit Lebenslauf-Tuning zutun. Dort durfte ich aber zum Glück lernen wie prägend die Erfahrung an einer anderen Uni, in ei­nem anderen Land sein kann. Seitdem habe ich darauf hingearbeitet den Master im Ausland zu ma­chen, um mich persönlich stärker weiterentwickeln zu kön­nen. Die TU konnte also nichts dafür, dass es mich ins Ausland gezogen hat. Ich war in Dort­mund wirklich zufrieden und fühle mich der TU auch immer noch verbunden.

Wie geht es für dich weiter?

Nach dem Master in angewandter Mathe­matik promoviere ich nun am Lehrstuhl von Björn Andres für Machine Learn­ing and Computer Vision an der TU Dresden.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.