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Finanzielle Unterstützung im Studium

Stipendienprogramme und Studienfinanzierung

Stehen Sie kurz vor der Aufnahme eines Studiums an der TU Dortmund und machen sich Gedanken über die Finanzierung Ihres Studiums? Oder haben Sie Ihr Studium bereits aufgenommen und festgestellt, dass Sie finanzielle Unterstützung benötigen?

Besonders begabte Studierende mit Fluchthintergrund haben die Möglichkeit, sich für ein vom Land Nordrhein-Westfalen finanziertes Studieneinstiegs- oder Studienstipendium zu bewerben.

Förderprogramm "NRWege ins Studium"

Im Rahmen des durch das Land Nordrhein-Westfalens finanzierten Förderprogamms „NRWege ins Studium“ unterstützt die TU Dortmund bereits immatrikulierte Studierende mit Fluchthintergrund bei der Studienfinanzierung.

Wenn Sie besonders motiviert sind, sehr gute Leistungen in Ihren sprachlichen Kursen zur Vorbereitung auf ein Studium nachweisen können und einen Fluchthintergrund haben, können Sie sich für ein Studieneinstiegsstipendium für das erste Fachsemester bewerben.
Die Förderdauer liegt bei sechs Monaten. Die Höchstfördersumme beträgt 861€ monatlich.

Die Bewerbungsphase für den Förderzeitraum des Jahres 2022 ist beendet. Informationen für den Förderzeitraum des Jahres 2023 werden zu gegebener Zeit hier bekannt gegeben.

Die folgenden Dokumente müssen bei der Bewerbung für ein Studieneinstiegsstipendium eingereicht werden:

  • vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular
  • Zulassungsbescheid für das Fachstudium an der TU Dortmund oder Eingangsbestätigung Ihrer Bewerbung (Immatrikulationsbescheinigung muss nachgereicht werden)
  • Aufenthaltstitel/Nachweis des Fluchthintergrundes
  • Sprachzeugnisse (Zertifikate der Vorbereitungskurse sowie DSH-Zeugnis oder Äquivalent)
  • Motivationsschreiben (in deutscher Sprache)
  • sofern vorliegend aktueller BAföG-Bescheid
  • ggf. Nachweise über ehrenamtliches Engagement

Die vollständigen Unterlagen können Sie entweder per Post schicken oder in den Fristenbriefkasten des Referats Internationales vor dem Gebäude einwerfen. Die Adresse finden Sie auf Seite 1 des Bewerbungsformulars.

Wenn Sie an der TU Dortmund immatrikuliert und motiviert sind sowie einen Fluchthintergrund haben, haben Sie die Möglichkeit, sich für ein Studienstipendium ab dem zweiten Fachsemester zu bewerben.

Die Höchstfördersumme beträgt 861€ monatlich.

Die Bewerbungsphase für den Förderzeitraum des Jahres 2022 ist beendet. Informationen für den Förderzeitraum des Jahres 2023 werden zu gegebener Zeit hier bekannt gegeben.

Die folgenden Dokumente müssen bei der Bewerbung für ein Studienstipendium eingereicht werden:

  • vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular
  • aktuelle Immatrikulationsbescheinigung der TU Dortmund
  • Aufenthaltstitel/Nachweis des Fluchthintergrundes
  • aktuelle Leistungsübersicht bzw. ECTS-Leistungsnachweis der TU Dortmund
  • positives Gutachten einer oder eines Hochschullehrenden bzw. Dozenten
  • Sprachzeugnisse (Zertifikate der Vorbereitungskurse sowie DSH-Zeugnis oder Äquivalent)
  • Motivationsschreiben (in deutscher Sprache)
  • sofern vorliegend aktueller BAföG-Bescheid
  • ggf. Nachweise über ehrenamtliches Engagement

Die vollständigen Unterlagen können Sie entweder per Post schicken oder in den Fristenbriefkasten des Referats Internationales vor dem Gebäude einwerfen. Die Adresse finden Sie auf Seite 1 des Bewerbungsformulars.

Bei weiterführenden Fragen, wenden Sie sich bitte an die Clearingstelle für Geflüchtete.

Studienfinanzierung für Geflüchtete

Studieninteressierte Personen sollten sich bereits zum Zeitpunkt der Bewerbung Gedanken zur Finanzierung des Studiums machen. Nach der Immatrikulation in ein Fachstudium erhalten Studierende keine Leistungen vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit, um den Lebensunterhalt zu sichern.

Obwohl es in Nordrhein-Westfalen zum jetzigen Zeitpunkt keine Studiengebühren gibt, ist das Studium nicht kostenfrei. In jedem Semester müssen Studierende einen Semesterbeitrag bezahlen, der unter anderem für das Semesterticket, aber auch für die studentische Selbstverwaltung und andere Services genutzt wird.

Des Weiteren fallen Kosten für den Lebensunterhalt (Miete, Versicherungen, Lebensmittel etc.) an. Wir haben Ihnen eine Übersicht über Fördermöglichkeiten für geflüchtete Studierende während des Studiums zusammengestellt. Bitte informieren Sie sich auf den weiterführenden Webseiten der einzelnen Anbieter und Träger über mögliche Bewerbungsfristen und Voraussetzungen für eine Förderung.

Studierende können einen BAföG-Antrag stellen, um eine staatliche Unterstützung zu erhalten. Bei Fragen rund um das Thema BAföG wenden Sie sich bitte direkt an das BaföG-Amt des Studierendenwerks Dortmund. Dort können Sie erfahren, ob Sie BAföG berechtigt sind:

Studierendenwerk Dortmund | Amt für Ausbildungsförderung | Vogelpothsweg 85

Das evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung unterstützt weibliche Geflüchtete, die in Deutschland eine berufsqualifizierende akademische Ausbildung fortsetzen oder aufnehmen möchten und keinen Anspruch auf BAföG haben oder Empfängerin anderer Fördermaßnahmen sind. Bewerberinnen dürfen nicht älter als 35 Jahre sein, müssen eine entwicklungsrelevante Ausrichtung ihrer akademischen Ausbildung wählen und eine Aufenthaltserlaubnis vorlegen. Außerdem müssen sie der jeweiligen evangelischen Studierendengemeinde seit mindestens drei Monaten bekannt sein und sich idealerweise bereits für diese engagiert haben. Gefördert werden sowohl das Studium als auch teilweise vorbereitende Maßnahmen, wie zum Beispiel Sprachkurse. Die Teilnahme an Veranstaltungen des Studienbegleitprogramms sowie entwicklungspolitisches Engagement sind verpflichtend für Stipendiatinnen.

Das „Welcome“ Pro­gramm der Deutschen Universitätsstiftung (DUS) richtet sich an in Deutschland lebende Bachelor-Studierende aus Flüchtlingsgebieten. Zu den Förderleistungen zählen unter anderem die Vermittlung eines bzw. einer fach- und ortsnahen Hochschullehrer/-in als Mentor/-in, Seminare zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen, die Möglichkeit zur Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen sowie die Bereitstellung eines Büchergeldes in Höhe von 600,00 Euro pro Jahr. Bewerber/-innen müssen bereits als Bachelor-Studierende an einer deutschen Universität eingeschrieben sein, Deutsch mindestens auf C1-Niveau beherrschen und aus einem Flüchtlingsgebiet stammen.

Das "hochform" Programm der Deutschen Universitätsstiftung (DUS) unterstützt Masterstudierende im MINT-Bereich mit den oben genannten Förderleistungen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung bietet ihren Stipendiat/-innen materielle Förderung, ein vielseitiges Bildungsprogramm sowie individuelle Betreuung und Beratung. Die Stiftung bietet sowohl Förderungen auf Bachelor- und Masterniveau als auch auf Promotionsniveau an. Für das Stipendium kommen Geflüchtete in Frage, die über einen geregelten Aufenthaltsstatus (länger als 15 Monate in Deutschland) und/oder BAföG-Anspruch verfügen, deren Deutschkenntnisse mindestens dem Niveau B1/B2 entsprechen und die bereits an einer deutschen (Fach-)Hochschule eingeschrieben sind, sowie diejenigen, die bereits über Leistungsnachweise in Deutschland oder im Ausland verfügen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung fördert jährlich rund 1.200 Studierende und Promovierende aller Nationalitäten und Fachrichtungen, die sich über ihre Studienleistungen hinaus außerdem durch gesellschaftliches Engagement und politisches Interesse auszeichnen. Die Grundwerte der Stiftung, Ökologie und Nachhaltigkeit, Demokratie und Menschenrechte sowie Selbstbestimmung und Gerechtigkeit sollten von allen Stipendiat/-innen und Bewerber/-innen vertreten werden. Neben finanzieller Unterstützung bietet die Heinrich-Böll-Stiftung ihren Stipendiat/-innen ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Für die Förderung in Frage kommen alle Geflüchteten, die ein Studium in Deutschland beginnen oder fortsetzen wollen. Bewerbungsverfahren werden zweimal jährlich durchgeführt.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung bietet Förderungen auf Bachelor- und Masterniveau sowie für Promovierende an und richtet sich insbesondere an diejenigen, die eine akademische Karriere, eine Karriere im öffentlichen Sektor oder im Bereich Medien und Kultur anstreben. Zu den Fördermaßnahmen gehören eine finanzielle, monatliche Unterstützung, ein weit gefächertes Seminarangebot und Karriereberatung. Bewerber/-innen müssen anerkannte oder geduldete Geflüchtete sein (im zweiten Fall dürfen Bewerber/-innen zum Zeitpunkt des Antrags nicht länger als 15 Monate unter diesem Status in Deutschland sein).

Die Förderung der Otto Benecke Stiftung e.V. richtet sich an bleibeberechtigte Geflüchtete, Spätaussiedler/-innen und deren Familienangehörige sowie jüdische Immigrant/-innen, die den Erwerb der Hochschulreife und eine akademische Laufbahn anstreben. Das Programm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und erfordert ein Beratungsgespräch bei der örtlich zuständigen Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule vor der Aufnahme in das Programm. Die Förderleistungen umfassen unter anderem eine finanzielle Beihilfe für die Teilnahme an Sprachkursen, Sonderlehrgängen, Studienkollegs und akademischen Praktika. Neben dem Förderprogramm bietet die Otto Benecke Stiftung außerdem Seminare zur Vorbereitung auf das Studium, sowie Coachings für zugewanderte Student/-innen direkt an den Hochschulen an. Der Antrag auf eine Förderung durch die Stiftung muss vor Erreichen des 30. Lebensjahres und innerhalb von zwei Jahren nach Einreise gestellt werden.

Seit 1992 unterstützt die Deutsche Akademische Flüchtlingsinitiative Albert Einstein (DAFI) zahlreiche Geflüchtete, die ein Studium aufnehmen oder fortsetzen möchten mit Hilfe von Stipendien. DAFI fördert dabei nicht nur das Studium, sondern setzt sich auch aktiv für den Wiederaufbau krisengeschüttelter Länder ein. Das Programm wird von der deutschen Bundesregierung finanziert. Es richtet sich grundsätzlich nur an Bachelor-Studierende, in Sonderfällen können nach Absprache Ausnahmen gemacht werden.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Programm“ an. Das Programm soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung verweigert wird, darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen.

Die DAAD-Stipendiendatenbank bündelt Informationen zu den Fördermöglichkeiten des DAAD für ausländische Studierende, Graduierte, Promovierte und Hochschullehrer sowie zu Angeboten anderer ausgewählter Förderorganisationen. Hier können Sie mithilfe verschiedener Filter nach passenden Fördermöglichkeiten suchen.

Weitere Informationen zur Studienfinanzierung und relevante Fördermöglichkeiten an der TU Dortmund finden Sie außerdem auf der entsprechenden Webseite des Referats Internationales.

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.