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Be­wer­bung für ein Stu­di­um & Stu­di­en­fi­nan­zie­rung

Be­wer­bung für ein Stu­di­um & Stu­di­en­fi­nan­zie­rung

Be­wer­bung für ein Stu­di­um

Bevor Sie sich für ein Stu­di­um an der TU Dort­mund be­wer­ben, sollten Sie sich zu­nächst mit Ihrem Studienwunsch aus­ei­nan­der­setzen. Das Stu­di­en­an­ge­bot der TU Dort­mund ist vielfältig und reicht von In­for­ma­tik oder Chemie bis hin zu Literatur- und Kul­tur­wissen­schaften. Welche Voraus­set­zun­gen Sie das für das Stu­di­um mitbringen müs­sen und wie der Bewerbungsprozess an der TU Dort­mund abläuft, erfahren Sie hier.

Bevor Sie sich be­wer­ben, sollten Sie sich überlegen, welchen Stu­di­en­gang Sie stu­die­ren möchten. Auf der Web­sei­te des Stu­die­ren­den­sekre­ta­ri­ats der TU Dort­mund kön­nen Sie sich einen Überblick über das Stu­di­en­an­ge­bot der TU Dort­mund verschaffen.

Falls Sie noch unsicher sind, wel­che Fach­rich­tung Sie stu­die­ren möchten und nach ei­nem pas­sen­den Studienort suchen, finden Sie hilfreiche In­for­ma­tio­nen im Internetportal „Hochschulkompass“.

Wenn Sie sich für ein Stu­di­um an der TU Dort­mund entschieden haben, kön­nen Sie sich über das Portal von uni-assist e.V. für einen Bachelor­studien­gang (erstes Fach­se­mes­ter) be­wer­ben. Für einen Bachelor­studien­gang  im höheren Fach­se­mes­ter und alle Master­studien­gänge läuft die Be­wer­bung für in­ter­na­ti­o­na­le Studienbewerber/-innen über das Online-Formular des Zulassungsbereichs.

Bitte in­for­mie­ren Sie sich um­fas­send auf der Web­sei­te des Zulassungsbereichs für in­ter­na­ti­o­na­le Stu­dien­in­teres­sierte über die Bewerbungszeiträume und den Ablauf der Be­wer­bung.

Wenn Sie spezifische Fra­gen zur Be­wer­bung über uni-assist haben, kön­nen Sie die Sprech­stunde von uni-assist an der TU Dort­mund wahr­neh­men.

Sollten Sie Fra­gen zur Be­wer­bung haben, kön­nen Sie sich direkt über das Kontaktformular an die Kolleginnen des Zulassungsbereichs wenden.

Falls Sie noch unsicher sind, ob Sie mit Ihrem Schulabschlusszeugnis in Deutsch­land stu­die­ren kön­nen, kann Ihnen das Infoportal der Kulturministerkonferenz weiterhelfen. Auf der Web­sei­te anabin kön­nen Sie für jedes Land überprüfen, mit welchem Schulabschluss ein Hochschulzugang vorliegt.

Bei fehlenden Dokumenten, die auf­grund diverser Gründe nicht vorhanden sind, kön­nen Sie sich direkt an die Clearingstelle für Ge­flüch­te­te wenden.

Stu­di­en­fi­nan­zie­rung

Bereits zum Zeitpunkt der Be­wer­bung sollten Sie sich erste Gedanken zur Fi­nan­zie­rung Ihres Stu­di­ums ma­chen. Nach der Immatrikulation in ein Fachstudium er­hal­ten Stu­die­ren­de keine Leis­tun­gen vom Jobcenter oder der Agentur für Ar­beit, um den Lebensunterhalt zu si­chern.

Obwohl es in Nordrhein-Westfalen zum jetzigen Zeitpunkt keine Studiengebühren gibt, ist das Stu­di­um nicht kostenfrei. In jedem Se­mes­ter müs­sen Stu­die­ren­de einen Se­mes­ter­bei­trag bezahlen, der unter an­de­rem für das Semesterticket, aber auch für die studentische Selbstverwaltung und andere Services genutzt wird.


Des Weiteren fallen selbst­ver­ständ­lich auch Kos­ten für Ihren Lebensunterhalt (Miete, Versicherungen, Lebensmittel etc.) an. Wir haben Ihnen eine Über­sicht über För­der­mög­lich­kei­ten für geflüchtete Stu­die­ren­de wäh­rend des Stu­di­ums zusammengestellt. Bitte in­for­mie­ren Sie sich auf den weiter­führen­den Web­seiten der einzelnen Anbieter und Träger über mögliche Bewerbungsfristen und Voraus­set­zun­gen für eine För­de­rung.

Stu­die­ren­de kön­nen einen BAföG-Antrag stellen, um eine staatliche Unter­stüt­zung zu er­hal­ten. Bei Fra­gen rund um das The­ma BAföG wenden Sie sich bitte direkt an das BaföG-Amt des Studierendenwerks Dort­mund. Dort kön­nen Sie erfahren, ob Sie BAföG berechtigt sind:

Studierendenwerk Dort­mund | Amt für Ausbildungsförderung | Vo­gel­pothsweg 85

Besonders begabte und an der TU Dort­mund immatrikulierte Stu­die­ren­de kön­nen sich kurz vor Auf­nah­me oder wäh­rend des Stu­di­ums für Sti­pen­di­en zur finanziellen Unter­stüt­zung be­wer­ben. Es wer­den Studieneinstiegsstipendien (für das erste Fach­se­mes­ter) und Studienstipendien (ab dem zwei­ten Fach­se­mes­ter) für die Dauer von sechs Monaten ver­ge­ben. Diese Sti­pen­di­en wer­den durch das Land Nordrhein-Westfalen finanziert.

Das evangelische Werk für Diakonie und Ent­wick­lung un­ter­stützt weibliche Ge­flüch­te­te, die in Deutsch­land eine berufsqualifizierende akademische Aus­bil­dung fortsetzen oder auf­neh­men möchten und keinen Anspruch auf BAföG haben oder Empfängerin anderer Fördermaßnahmen sind. Bewerberinnen dürfen nicht älter als 35 Jahre sein, müs­sen eine entwicklungsrelevante Ausrichtung ihrer aka­de­mischen Aus­bil­dung wählen und eine Aufenthaltserlaubnis vorlegen. Außerdem müs­sen sie der je­wei­ligen evangelischen Studierendengemeinde seit min­des­tens drei Monaten bekannt sein und sich idealerweise bereits für diese engagiert haben. Gefördert wer­den sowohl das Stu­di­um als auch teilweise vorbereitende Maß­nahmen, wie zum Bei­spiel Sprachkurse. Die Teil­nah­me an Ver­an­stal­tun­gen des Studienbegleitprogramms sowie entwicklungspolitisches En­ga­ge­ment sind verpflichtend für Sti­pen­di­at­in­nen.

Das „Welcome“ Pro­gramm der Deut­schen Universitätsstiftung (DUS) richtet sich an in Deutsch­land lebende Bachelor-Stu­die­ren­de aus Flüchtlingsgebieten. Zu den Förderleistungen zählen unter an­de­rem die Ver­mitt­lung eines bzw. einer fach- und ortsnahen Hochschullehrer/-in als Mentor/-in, Seminare zur Ent­wick­lung von Schlüsselkompetenzen, die Mög­lich­keit zur Teil­nah­me an wis­sen­schaft­li­chen Ver­an­stal­tun­gen sowie die Be­reit­stel­lung eines Büchergeldes in Höhe von 600,00 Euro pro Jahr. Bewerber/-innen müs­sen bereits als Bachelor-Stu­die­ren­de an einer deut­schen Uni­ver­si­tät eingeschrieben sein, Deutsch min­des­tens auf C1-Niveau beherrschen und aus ei­nem Flüchtlingsgebiet stam­men.

Das "hochform" Pro­gramm der Deut­schen Universitätsstiftung (DUS) un­ter­stützt Masterstudierende im MINT-Be­reich mit den oben genannten Förderleistungen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung bietet ihren Stipendiat/-innen materielle För­de­rung, ein vielseitiges Bildungsprogramm sowie in­di­vi­du­elle Be­treu­ung und Be­ra­tung. Die Stiftung bietet sowohl Förderungen auf Ba­che­lor- und Masterniveau als auch auf Promotionsniveau an. Für das Sti­pen­dium kom­men Ge­flüch­te­te in Fra­ge, die über einen geregelten Aufenthaltsstatus (länger als 15 Monate in Deutsch­land) und/oder BAföG-Anspruch ver­fü­gen, deren Deutsch­kennt­nisse min­des­tens dem Niveau B1/B2 entsprechen und die bereits an einer deut­schen (Fach-)Hoch­schu­le eingeschrieben sind, sowie diejenigen, die bereits über Leistungsnachweise in Deutsch­land oder im Ausland ver­fü­gen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung för­dert jährlich rund 1.200 Stu­die­ren­de und Promovierende aller Nationalitäten und Fach­rich­tungen, die sich über ih­re Stu­di­en­leis­tun­gen hinaus au­ßer­dem durch ge­sell­schaft­li­ches En­ga­ge­ment und politisches In­te­res­se­ aus­zeich­nen. Die Grundwerte der Stiftung, Ökologie und Nach­hal­tig­keit, De­mo­kra­tie und Menschenrechte sowie Selbstbestimmung und Gerechtigkeit sollten von allen Stipendiat/-innen und Bewerber/-innen vertreten wer­den. Neben finanzieller Unter­stüt­zung bietet die Heinrich-Böll-Stiftung ihren Stipendiat/-innen ein um­fang­reiches Veranstaltungsprogramm. Für die För­de­rung in Fra­ge kom­men alle Ge­flüch­te­ten, die ein Stu­di­um in Deutsch­land beginnen oder fortsetzen wol­len. Be­wer­bungs­ver­fah­ren wer­den zweimal jährlich durch­ge­führt.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung bietet Förderungen auf Ba­che­lor- und Masterniveau sowie für Promovierende an und richtet sich ins­be­son­de­re an diejenigen, die eine akademische Karriere, eine Karriere im öf­fent­lichen Sektor oder im Be­reich Me­di­en und Kultur anstreben. Zu den Fördermaßnahmen gehören eine finanzielle, monatliche Unter­stüt­zung, ein weit gefächertes Seminarangebot und Karriereberatung. Bewerber/-innen müs­sen anerkannte oder geduldete Ge­flüch­te­te sein (im zwei­ten Fall dürfen Bewerber/-innen zum Zeitpunkt des Antrags nicht länger als 15 Monate unter diesem Status in Deutsch­land sein).

Die För­de­rung der Otto Benecke Stiftung e.V. richtet sich an bleibeberechtigte Ge­flüch­te­te, Spätaussiedler/-innen und deren Familienangehörige sowie jüdische Immigrant/-innen, die den Erwerb der Hochschulreife und eine akademische Laufbahn anstreben. Das Pro­gramm wird vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Familie, Se­ni­o­ren, Frauen und Jugend ge­för­dert und erfordert ein Beratungsgespräch bei der örtlich zuständigen Bildungsberatung Garantiefonds Hoch­schu­le vor der Auf­nah­me in das Pro­gramm. Die Förderleistungen umfassen unter an­de­rem eine finanzielle Beihilfe für die Teil­nah­me an Sprachkursen, Sonderlehrgängen, Studienkollegs und aka­de­mischen Praktika. Neben dem För­der­pro­gramm bietet die Otto Benecke Stiftung au­ßer­dem Seminare zur Vorbereitung auf das Stu­di­um, sowie Coachings für zugewanderte Student/-innen direkt an den Hoch­schu­len an. Der Antrag auf eine För­de­rung durch die Stiftung muss vor Erreichen des 30. Lebensjahres und innerhalb von zwei Jah­ren nach Einreise gestellt wer­den.

Seit 1992 un­ter­stützt die Deut­sche Akademische Flüchtlingsinitiative Albert Einstein (DAFI) zahl­rei­che Ge­flüch­te­te, die ein Stu­di­um auf­neh­men oder fortsetzen möchten mit Hilfe von Sti­pen­di­en. DAFI för­dert dabei nicht nur das Stu­di­um, sondern setzt sich auch aktiv für den Wie­der­auf­bau krisengeschüttelter Länder ein. Das Pro­gramm wird von der deut­schen Bun­des­re­gie­rung finanziert. Es richtet sich grund­sätz­lich nur an Bachelor-Stu­die­ren­de, in Sonderfällen kön­nen nach Absprache Ausnahmen ge­macht wer­den.

Der Deut­sche Akademische Aus­tausch­dienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Pro­gramm an. Das Pro­gramm soll weltweit gefährdete Stu­die­ren­de sowie Dok­toran­dinnen und Doktoranden, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bil­dung verweigert wird, darin un­ter­stüt­zen, ein Stu­di­um in Deutsch­land auf­zu­neh­men oder fort­zu­set­zen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deut­schen Hoch­schu­le zu erlangen.

Weitere In­for­ma­tio­nen zur Stu­di­en­fi­nan­zie­rung finden Sie au­ßer­dem auf der Internetseite des Referats Inter­natio­nales unter „Rund ums Stu­di­um. Auch die Web­sei­te stipendienlotse des Bun­des­mi­nis­te­riums für Bil­dung und For­schung kann hilfreich sein.

Eine wei­tere Über­sicht zahl­rei­cher Sti­pen­di­en- und För­der­pro­gramme finden Sie au­ßer­dem auf der folgenden Web­sei­te: stipendiumplus.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bo­chum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu er­rei­chen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­tio­nen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.